Jetzt ist bekannt, über welche Ministerien das im Sommer 2020 zugesicherte Geld gelenkt werden soll. Angeblich soll Open RAN digitale Souveränität bei 5G und 6G bringen.
Die großen Netzbetreiber wollen, dass der Steuerzahler in Europa die weitere Entwicklung von Open RAN finanziert. Bisher ist der Bereich fest in Händen der USA.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hält die neue Satellitentechnik für tauglich, bei 5G als Backhaul zu agieren. Bis zu 100 MBit/s im Download und 6 MBit/s im Upload seien mit modernen, geostationären Satelliten möglich.
Ein erster FTTH-Kunde in Stuttgart ist über die neue Plattform Access 4.0 angebunden. Es geht dabei um quelloffene Software auf günstiger Whitebox-Hardware.
In diesem Jahr hat sich das Joint Venture von Telekom und EWE viel vorgenommen und 2020 bereits rund 60.000 FTTH-Zugänge errichtet. Partner gibt es bereits.
In Schweden will Huawei die Überprüfung seiner 5G-Produkte durch die Geheimdienste selbst bezahlen. Auch der Konkurrent Ericsson will keinen Ausschluss und droht mit drastischen Konsequenzen.
Um das größte LTE-Funkloch auf der ICE-Strecke Berlin-Hamburg zu schließen, hat die Telekom schon elf Standorte vorgeschlagen. Doch seit zwei Jahren bewegt sich nichts.
Der drittgrößte Kabelnetzbetreiber im Telekom-Konzern sieht sich den anderen im Netz überlegen. Der Ausbau mit Docsis 3.1 ist vor Vodafone und Tele Columbus abgeschlossen.
Die Wettbewerber von Swisscom haben die Wettbewerbskommission um Hilfe gebeten, weil deren Point-to-Multipoint (P2MP)-Bauweise bei FTTH sie ausschließen würde. Swisscom bestreitet dies.
Nach der 5G-Auktion hatten sich die Nutzer auf landesweite Gigabit-Funknetze im C-Band gefreut. Doch der Ausbau erfolgt nun vorwiegend in anderen Frequenzbereichen.
Der Versorgungskonzern EnBW wird als Telekommunikationskonzern immer mächtiger. Seine Tochter Plusnet übernimmt einen großen Teil des bundesweiten Glasfaser-Netzes von Gasline.
Die staatliche Mobilfunkgesellschaft MIG soll trotz 1,3 Milliarden Euro Förderung alles für die Schließung weißer Flecken vorbereiten. Konzerne und Kommunen machen dann nur noch einen Haken.
Im Wettstreit zwischen Telekom, Deutsche Glasfaser und DNS:NET hat wohl einer das Rennen für den Ausbau in Michendorf gewonnen. Doch auch die Konkurrenten wollten dort ausbauen.