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Glasfaser: 1&1 Versatel hilft der Telekom, FTTH zu verkaufen

Für die Telekom sind die Partnerschaften wichtig, um schneller eine Auslastung ihrer neuen Netze zu erreichen.
/ Achim Sawall
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Vermarktung von FTTH: Die Telekom ist auf dem Weg. (Bild: Deutsche Telekom)
Vermarktung von FTTH: Die Telekom ist auf dem Weg. Bild: Deutsche Telekom

1&1 Versatel kann seinen Kunden direkte Glasfaserzugänge der Deutschen Telekom anbieten. Das gab die United-Internet-Tochter am 15. Februar 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Schon seit dem Jahr 2012 vermarktet 1&1 Versatel Kupferanschlüsse (VDSL/Vectoring) von der Telekom über einen Kontingentvertrag. Der nun geschlossene neue Vertrag läuft über zehn Jahre und betrifft die Nutzung von FTTH und VDSL.

Die Partnerschaft im Festnetz erlaubt der Telekom, die Auslastung ihrer Netze zu sichern. Der Konzern soll beim Verkauf seiner Glasfaserzugänge weniger erfolgreich als die Konkurrenz sein und kann die Vermarktungsmaschine von United Internet brauchen. Laut einer Studie vom Oktober 2020 von Dialog Consult erreichen Wettbewerbsunternehmen hier eine Take-up-Rate von knapp 50 Prozent, die Telekom Deutschland aber nur unter 20 Prozent. Die Telekom wollte sich nach Veröffentlichung der Studie dazu nicht äußern.

FTTH: Telekom setzt auf viele Partnerschaften

"Wir freuen uns über diese Einigung und den weiteren gemeinsamen Weg. Die Telekom wird das Glasfaserunternehmen Deutschlands sein. Dazu sind große bundesweite Kooperationen wichtig", sagte Srini Gopalan, Vorstand Telekom Deutschland. Nach Verträgen mit Telefónica und Vodafone ist dies die dritte Kooperation dieser Art, die die Telekom innerhalb weniger Wochen abschließt. "Denn wir öffnen unsere Netze auf Basis von frei verhandelten Verträgen für alle im Markt", betonte Gopalan.

Neben den Vereinbarungen für FTTH-Anschlüsse von lokalen Netzbetreibern kann 1&1 Versatel damit 1&1 Drillisch zunächst rund 750.000 weitere FTTH-Anschlüsse zur Vermarktung anbieten. "Wir freuen uns darauf, unser Glasfaserangebot deutlich auszuweiten. Glasfaser wird auch in Privathaushalten zunehmend zum Standard für schnelle Kommunikation", sagte Ralph Dommermuth, Chef von United Internet.


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