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FTTH: Glasfaser gehört für die Telekom nun "in jedes Haus"

Die Telekom will die Denkweise der Kunden über Glasfaser ändern. FTTH soll selbstverständlich werden.
/ Achim Sawall
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Der Telekom-Manager Jean-Pascal Roux. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Der Telekom-Manager Jean-Pascal Roux. Bild: Achim Sawall/Golem.de

Ein leistungsstarker Glasfaseranschluss gehöre jetzt und für die kommenden Generationen selbstverständlich in jedes Haus und jede Gewerbeeinheit. Das sagte Jean-Pascal Roux(öffnet im neuen Fenster), Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom Deutschland am 22. Februar 2021. Dies sei so bedeutend, "wie es der Telefonanschluss in den letzten 100 Jahren war".

Die Telekom hatte im vergangenen Jahr den Vectoring-Ausbau weitgehend abgeschlossen, FTTH-Zugänge hatte der größte Netzbetreiber Deutschland bisher noch sehr selten im Angebot. Roux machte seine Aussagen bei der Ankündigung eines neuen Glasfaser-Ausbauprojekts der Telekom für Gewerbegebiete. Rund 7.400 Unternehmen in 26 Kommunen können dabei Glasfaser von der Telekom bestellen.

Telekom: 420 Kilometer Glasfaser neu

Zu den Städten und Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden, gehören Bad Tölz, Berlin, Dresden, Dornstadt, Friedberg, Fulda, Gelnhausen, Göttingen, Hamburg, Karlsbad, Konstanz, Lenting, Maisach, Petersberg, Prenzlau, Raubling, Ravensburg, Reutlingen, Rostock, Türkheim, Uslar, Waghäusel, Weil am Rhein, Weilheim in Oberbayern, Weßling und Wolfratshausen.

Die Telekom plant für das aktuelle Projekt, rund 420 Kilometer Glasfaser zu verlegen, wobei das Trenching-Verfahren angewendet wird. Derzeit umfasst das Netz der Telekom 575.000 Kilometer, meist ohne dass es bis zum Endkunden reicht.

Die Zugangsprodukte reichen von asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Auch direkte 100-GBit/s-Zugänge bietet die Telekom an.


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