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Mobilfunk: Telekom hebt Preise für ältere Tarife an

Durch die Vertragsänderung erhalten die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Im Umfeld der Tarife sieht die Telekom eine Verteuerung.
/ Achim Sawall
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Das neue T auf dem Konzernsitz (Bild: Deutsche Telekom)
Das neue T auf dem Konzernsitz Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat einen Bericht in Caschys Blog bestätigt(öffnet im neuen Fenster) , nach dem es Preiserhöhungen im Mobilfunk gibt. "Die im Blog Stadt-bremerhaven.de aufgeführte Darstellung der Preismaßnahme in Mobilfunk-Alttarifen der Telekom ist korrekt" , sagte Unternehmenssprecher Dirk Wende Golem.de auf Anfrage.

Caschy hatte berichtet, dass die Telekom mit einem Anschreiben Preiserhöhung in ausgewählten Tarifen angekündigt hatte, die nicht mehr aktiv vermarktet werden.

Die allgemeine Preisentwicklung mache auch vor der Telekom "nicht halt" , hieß es zur Begründung. Wenede sagte Golem.de: "Ausschlaggebend ist die allgemeine Preisentwicklung im Umfeld der Alttarife" .

Jeweils um 2 Euro erhöht werden die Preise der Tarife Magentamobil S ohne ein Endgerät sowie Complete Mobil S, L und Comfort M mit und ohne Endgerätemiete. Um 1 Euro steigen die Preise Call S und Call XS.

Telekom: Sehr niedrige Wechslerrate

Durch die Preiserhöhung erhalten die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. In der Coronakrise sind viele Menschen aber nicht gewillt, mit einem Anschlusswechsel zu riskieren auf ihrem Smartphone eine Zeitlang nicht erreichbar zu sein.

Bei der Bilanzpressekonferenz am vergangenen Freitag hatte Konzern-Chef Tim Höttges berichtet, dass die Telekom im Mobilfunk in Deutschland 650.000 Kunden unter deren Marken Telekom und Congstar hinzugewinnen konnte. "Bei den Mobilfunkkunden unter den eigenen Marken hatten wir im vierten Quartal ein Plus von 206.000 Kunden. Das ist ein mehr als doppelt so hoher Zuwachs wie in der Vergleichszeit des Vorjahres. Weiterhin sehr niedrig war die Wechslerrate bei den Vertragskunden (ohne Lebara) mit 0,9 Prozent" , sagte Finanzchef Christian P. Illek.


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