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Glasfaser: Deutsche Giganetz bietet 1 GBit/s ab 29,90 Euro

Immer neue Anbieter kommen in Deutschland auf den Markt für FTTH . Damit fallen auch die Preise für Glasfaser, zumindest im ersten Vertragsjahr.
/ Achim Sawall
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Sitz der Deutsche Giganetz in Hamburg (Bild: Deutsche Giganetz)
Sitz der Deutsche Giganetz in Hamburg Bild: Deutsche Giganetz

Deutsche Giganetz investiert bis zu 3 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau in Deutschland. Das gab der neue Netzbetreiber am 3. März 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen bietet(öffnet im neuen Fenster) den Zugang Mynet 1.000 mit einer Datenübertragungsrate von 1 GBit/s im Download und 500 MBit/s im Upload für 29,90 Euro im Monat. Ab dem 13. Monat kostet der Tarif 74,90. Damit beträgt - bei einer Vertragsdauer von 24 Monaten - der monatliche Preis 52,40 Euro.

Giganetz mit Sitz in Hamburg wird durch den britischen Infrastruktur-Investor Infrared Capital Partners finanziert, der von der kanadischen Sunlife-Versicherungsgruppe übernommen wurde.

"Die Deutsche Giganetz GmbH wurde im vergangenen Jahr gegründet und agiert mit einem Team aus Experten mit langjähriger Erfahrung im Glasfaser- und Telekommunikationsmarkt" , sagte Unternehmenssprecher Frank Wittich-Böcker Golem.de auf Anfrage. Zu der Geschäftsführung gehören(öffnet im neuen Fenster) Dirk Brameier, Jan Georg Budden, Mirko Jerrentrup, Soeren Wendler und Wolfram Thielen.

Deutsche Giganetz: 3 Milliarden Euro ohne Mindest- oder Maximalzeitraum

Derzeit konzentriere man sich auf "zahlreiche Pilotregionen in der Markterkundung, Anbahnung und Bündelung. Mit dem Glasfaserausbau starten wir in diesem Sommer in mehreren Kommunen in Hessen und Baden-Württemberg" . Für das Investitionsvolumen von 3 Milliarden Euro gebe es laut Wittich-Böcker keinen festgelegten Mindest- oder Maximalzeitraum. Der Fokus liege auf dem eigenwirtschaftlichen, nicht geförderten Ausbau, die Firma nimmt aber auch geförderte Aufträge an.

Durch den großen Rückstand von Deutschland im Glasfaserausbau kommen immer mehr Anbieter auf den Markt. "Wir freuen uns, dass inzwischen drei Unternehmen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau Interesse zeigen" , erklärte Landrat Reinhard Frank aus dem Main-Tauber-Kreis den Fränkischen Nachrichten(öffnet im neuen Fenster) . "Inzwischen haben die Breitbandversorgung Deutschland, die Deutsche Glasfaser und das Unternehmen Deutsche Giganetz ihr Interesse bekundet." Dadurch entsteht auch ein Preiswettbewerb bei FTTH.


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