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Massive MIMO: Ericsson bietet leichtere 5G-Antennenmodule an

Der schwedische Ausrüster Ericsson kündigt viel neue 5G-Netztechnik an, um die Kapazität zu verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Antennenmodule: Besseres RAN
Neue Antennenmodule: Besseres RAN (Bild: Ericsson)

Ericsson hat seine Produktlinie um drei neue 5G-Funkmodule erweitert. Das gab das Unternehmen am 22. Februar 2021 bekannt. Das neue Funkmodul 64T Massive MIMO wiegt mit 20 Kilogramm weniger als die Vorgänger des Herstellers, was an stark ausgebauten Antennenstandorten besonders wichtig ist.

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Per Narvinger, Head of Product Area Networks bei Ericsson, sagte: "Nach den ersten Rollouts von 5G-Netzen ist es jetzt an der Zeit, 5G zu skalieren, indem Massive MIMO in viel größerem Umfang genutzt wird." Die neuen Produkte versprechen schnellere Implementierungen im mittleren Frequenzbereich, höhere Leistung für die Anwender und einen gesenkten Energieverbrauch.

Ericssons neue Funkeinheiten für den mittleren Bandbereich gehören zur Produktlinie Antenna Integrated Radio (AIR). Sie reduzieren durch ihre kompakte Bauform den Platzbedarf am Standort und versprechen eine Erhöhung der Kapazität um mehr als das Dreifache.

5G: SOCs werden immer wichtiger

Die neuen Funkmodule verfügen über eine passive Kühlung und können laut Ericsson an Hochhäusern oder in vorstädtischen und ländlichen Gebieten für Fixed Wireless Access, Automotive, Transport und Logistik eingesetzt werden.

Ericsson hat außerdem sein RAN-Compute-Angebot um sechs neue Produkte erweitert. Dazu gehören sowohl Indoor- als auch Outdoor-Optionen für 4G-Erweiterungen und 5G-Rollouts im mittleren Frequenzband. Die neuen Produkte für Massive MIMO und RAN Compute basieren auf eigenen Silicon SoCs von Ericsson. Dadurch erhalten die Massive-MIMO-Funkeinheiten Funktionen wie Echtzeit-Kanalschätzung und präziseres Beamforming.

Das Mehrantennenverfahren MIMO (Multiple Input, Multiple Output) erlaubt durch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Empfangs- und Sendeantennen parallele Übertragungswege zwischen Empfänger und Sender. So lassen sich über dasselbe Frequenzband gleichzeitig mehrere Endgeräte versorgen und in der Summe mehr Daten übertragen. Bei Feldversuchen stieg die Datenrate im Vergleich zu LTE um das Achtfache mit 64 Antennen und um das Zehnfache mit 128 Antennen.

Huawei hatte Anfang 2019 seinen Spezialchip für Massive-MIMO-Antennen gelauncht. Ericsson spricht statt von einem Spezialchip von einem SoC (System on the Chip). Anfang 2020 zeigte Huawei bei einer Analystenkonferenz in London die 32T32R- beziehungsweise 64T64R-AAUs (Advanced Antenna Units) mit weniger Gewicht und Größe.

Wichtig ist hier die Bandbreite der Produkte, ob sie das ganze oder halbe C-Band, also 200 MHz oder 400 MHz, gemäß der Definition des C-Bandes in Deutschland abdecken können.

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