Android: Huawei rechnet mit stark verringerter Smartphone-Produktion

Seinen Zulieferern soll Huawei mitgeteilt haben, 2021 weniger als die Hälfte an Komponenten als 2020 zu benötigen.

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Huawei könnte 2021 weitaus weniger Smartphones als im Vorjahr produzieren.
Huawei könnte 2021 weitaus weniger Smartphones als im Vorjahr produzieren. (Bild: DANIEL LEAL-OLIVAS/AFP via Getty Images)

Der chinesische Hersteller Huawei soll im Jahr 2021 mit einer drastisch geringeren Zahl an produzierten Smartphones rechnen. Dies will Nikkei Asia von ungenannten Quellen erfahren haben. Demnach soll Huawei seinen Zulieferern mitgeteilt haben, dass die Komponentenbestellungen um über 60 Prozent geringer als im Vorjahr ausfallen sollen.

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2020 hatte Huawei Nikkei Asia zufolge Bauteile für rund 189 Millionen Smartphones bestellt. Für 2021 sollen nur noch Teile für 70 bis 80 Millionen Geräte bestellt werden. Einige Zulieferer sollen angedeutet haben, dass die Anzahl an produzierten Smartphones auch bei nur 50 Millionen Einheiten liegen könnte.

Huawei unterliegt immer noch einem Handelsembargo seitens der USA. Nikkei Asia zufolge ermöglicht dies dem Unternehmen, zumindest Teile für einige LTE-Modelle bestellen zu können, für 5G-Smartphones darf Huawei allerdings keine Bauteile importieren.

Verschlechterung von Huaweis Marktposition wird erwartet

Aufgrund der Produktionsschwierigkeiten wird erwartet, dass Huawei 2021 im weltweiten Ranking der erfolgreichsten Smartphone-Produzenten weiter zurückfallen wird. 2020 konnte Huawei noch auf dem dritten Platz hinter Samsung und Apple abschließen, allerdings mit fallender Tendenz.

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Im vierten Quartal 2020 kommt der chinesische Hersteller mit einem Wachstum von -41 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal nur noch auf den siebten Platz. Verglichen mit dem dritten Quartal weist Huawei ein Wachstum von -35 Prozent auf.

In der Vergangenheit gab es bereits Gerüchte, dass Huawei nach der bereits erfolgten Trennung vom Tochterunternehmen Honor auch Teile seiner Smartphone-Sparte verkaufen wolle. Dies soll die Topmodelle der P- und Mate-Serie betreffen. Huawei hat derartige Pläne dementiert.

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