Mobilfunkpakt: Nordrhein-Westfalen will alle Funklöcher schließen

In dem Bundesland wurden besonders viele LTE-Funklöcher festgestellt. Hier gab es jetzt Fortschritte beim Netzausbau.

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Es werde Netz.
Es werde Netz. (Bild: NRW-Wirtschaftministerium)

Ein halbes Jahr vor Auslaufen des Mobilfunkpaktes in Nordrhein-Westfalen sollen die Ziele fast erreicht sein. Das gab Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) am 12. Februar 2021 bekannt. Es seien 90 Prozent der zugesagten 1.350 Neuerrichtungen und rund 85 Prozent der angestrebten 5.500 Umrüstungen realisiert worden. Zudem seien rund 7.000 Kapazitätserweiterungen an bestehenden LTE-Standorten vorgenommen worden.

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Pinkwart erklärte: "Fast 13.000 Maßnahmen seit Beginn des Mobilfunkpaktes sorgen insbesondere in ländlichen Regionen für einen wichtigen Fortschritt beim Ausbau der LTE-Versorgung." Zudem seien im vergangenen Halbjahr im Durchschnitt 13 5G-Erweiterungen pro Tag in Betrieb gegangen. Seit Vergabe der Frequenzen seien fast 4.000 solcher Erweiterungen installiert worden.

In einigen Teilen Ost- und Südwestfalens seien im vergangenen Halbjahr LTE-Versorgungslücken geschlossen werden, zum Beispiel in Willebadessen (Kreis Höxter) und Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein). Auch die Grenzregionen rund um Monschau (Städteregion Aachen) und Selfkant (Kreis Heinsberg) wurde das LTE-Netz verbessert. Installiert wurden 5G-Erweiterungen auch in ländlichen Regionen wie in Isselburg (Kreis Borken), Westerkappeln (Kreis Steinfurt) und Lügde (Kreis Lippe).

Mobilfunkpakt: Telekom will Wort halten

Die Telekom bekräftigte, den Pakt fristgerecht einhalten zu wollen. Bis zu 200 neue Standorte sollen im ersten Halbjahr 2021 entstehen. Wenn neue Standorte ausgewählt und aufgebaut würden, bräuchten die Netzbetreiber vor allem die Unterstützung kommunaler Gremien. Denn nur mit funktechnisch geeigneten Standorten könne die Telekom Nordrhein-Westfalen versorgen. Von der Telekom seien im Jahr 2020 knapp 3.700 neue 5G-Standorte in Nordrhein-Westfalen aufgebaut worden.

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Laut Angaben aus dem Jahr 2019 gab es in dem bevölkerungsreichsten Bundesland rund 14.000 Funklöcher in bewohntem Gebiet. Das entsprach rund 2,6 Prozent aller etwa 546.000 Mobilfunk-Rasterzellen in Nordrhein-Westfalen. Als Rasterzellen ohne Mobilfunkverfügbarkeit wurden solche bewertet, in denen weniger als 50 Prozent der Haushalte mit 3G und 4G versorgt sind.

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