Wer viele Medikamente täglich einnehmen muss, kann schon einmal die ein oder andere Pille vergessen. Damit das nicht passiert, hat Medfolio die Electronic Pillbox entwickelt. Sie schickt Patienten eine Erinnerungs-SMS und kann per WLAN auch online gehen.
CES 2013 Die US-Behörde FDA hat den Telepräsenzroboter RP Vita in Krankenhäusern zugelassen. Entwickelt wurde der Roboter, dessen Kopf ein iPad ist, unter anderem von iRobot.
Mit der Balance Smartphone Scale hat Wahoo Fitness eine Personenwaage vorgestellt, die per Bluetooth Kontakt mit Smartphones und Tablets aufnehmen kann, um die Wiegeergebnisse zu übermitteln. Mit Fitness-Apps kann der Anwender seine Fortschritte auswerten.
Der Internetkonzern Yahoo steigt in Japan in das Geschäftsfeld Gesundheit ein: Das Unternehmen bietet zusammen mit einem Partner Gentests in dem asiatischen Land an.
Quantified Self und E-Health - in diesen Themenbereich fällt auch Withings' neue netzwerkfähige Personenwaage. Die "Online-Waage WS-30" kann ihre Messergebnisse direkt an ein Smartphone schicken.
Selbstdiagnose mit Sensorhandschuh - das ist das Ziel der Entwickler von Med Sensation. Sie haben einen mit Sensoren bestückten Handschuh entwickelt, der Veränderungen im Körper erkennen soll.
Ein Gerät, das wie eine Armbanduhr getragen wird, misst die elektrischen Eigenschaften des Handgelenks und erkennt daran einen Menschen. Es ist gedacht für die Authentifizierung bei Anwendungen in der Telemedizin.
Künftig soll das iPhone des Anwenders auf seine gesunde Körperhaltung achten. Lässt sich der Träger hängen, ermahnt in eine leichte Vibration, aufrecht zu sitzen oder zu stehen. Möglich macht das die Gürtelschnalle Lumoback.
Fast alle an Parkinson erkrankte Menschen weisen ein Zittern und andere Merkmale in ihrer Stimme auf, die nicht erst bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf zutage treten, sondern schon vorher durch Sprachanalysen erkannt werden können. Ein Forscher sucht nun 10.000 Freiwillige, die Sprachproben per Telefonanruf übermitteln. Im Gesundheitssystem sollen so Kosten gespart werden.
Kleinste Farbveränderungen im Gesicht eines Menschen reichen schon, um daraus die Pulsfrequenz zu schlussfolgern. Was mit dem bloßen Auge nicht geht, macht eine Software von MIT-Forschern, indem sie die Farbveränderungen verstärkt.
Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.
Fitbit bringt im Juni 2012 seine internetfähige Körperwaage Aria auch auf den deutschen Markt. Sie verbindet sich über WLAN und kann mehrere Nutzer unterscheiden.
Eine Insulinpumpe, die plötzlich den gesamten Vorrat auf einmal an den Patienten abgibt und ein abgeschalteter Defibrillator - US-Forscher haben wieder einmal gezeigt, dass Implantate mit einer Funkeinheit zur Gefahr für ihren Träger werden können.
Laufen, laufen, laufen - die Schrittzähler des US-Unternehmens Fitbit sollen nun auch in Deutschland die Menschen gesünder machen. Der deutsche Fitbit-Repräsentant Ralf Werner nahm deshalb auch nicht den Fahrstuhl zur Golem.de-Redaktion, sondern die Treppen.
Ein Aufsatz macht ein Mobiltelefon zum Fluoreszenzmikroskop, mit dem geprüft werden kann, ob Speisen oder Getränke mit E.-Coli-Bakterien befallen sind.
US-Wissenschaftler haben ein kleines Fahrzeug entwickelt, das im Körper der Menschen Untersuchungen durchführt oder Medikamente ausliefert. Das Gerät wird von außen mit Energie versorgt.
Der Beambrush von Beam Technologies ist eine Zahnbürste, die per Bluetooth Kontakt mit einem Smartphone aufnehmen und die Putzdauer übermitteln kann. Künftig soll die Zahnbürste noch viel mehr können, als an vergessene Reinigungsaktionen zu erinnern.
Die europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) hat ein Augmented-Reality-System entwickeln lassen, mit dessen Hilfe Astronauten auf interplanetarischen Reisen medizinische Untersuchungen und Behandlungen durchführen können.
CES2012 Die Withings Smart Baby Scale ist wohl die erste Babywaage mit Internetanbindung. Das gemessene Gewicht wird in einer Onlinedatenbank gespeichert, über soziale Netzwerke veröffentlicht und per E-Mail an Arzt oder Hebammen gesendet.
Japanische Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das Patienten helfen soll, die an Schlafapnoe leiden: Es registriert, wenn der Schläfer anfängt zu schnarchen und bringt ihn dazu, sich auf die Seite zu drehen.
Mobile Ultraschallgeräte sind teuer und ungefähr so groß wie ein Aktenkoffer. Das Mobius von Mobisante ist kaum größer als ein Handy und zeigt das Bild auf einem Windows-Mobile-Smartphone an.
Finnische Forscher haben herausgefunden, dass beim mobilen Telefonieren der Glukosemetabolismus in den Hirnarealen unterdrückt werden kann, die sich in der Nähe der Handyantenne befinden. Ob das ein Gesundheitsrisiko birgt, ist noch unklar.
Ein Sicherheitsexperte hat auf der Black-Hat-Konferenz auf Sicherheitslücken bei Medizintechnik hingewiesen: Er konnte per Funk aus größerer Entfernung die Kontrolle über medizinische Geräte für Diabetespatienten übernehmen.
US-Forscher haben 24 Probanden mit stereoskopischen 3D-Inhalten konfrontiert. Sie fanden heraus, dass Inhalte abhängig von der Größe des Displays und der Entfernung zum Bildschirm unterschiedlich negative Auswirkungen haben.
Neuer Einsatzbereich für den Telepräsenzroboter Ava: Hersteller iRobot will die Möglichkeiten des Einsatzes von Robotern im Bereich Gesundheit und Pflege ausloten. Unterstützung erhält iRobot dabei von Intouch, einem US-Unternehmen aus dem Bereich Telemedizin.
Wissenschaftler aus den USA haben ein mobiles System zur Diagnose der Augenkrankheit Katarakt entwickelt. Es besteht aus einem Okular, das auf ein Smartphone gesteckt wird und einer App, die auf dem Gerät installiert wird.
Japanische Forscher haben eine Kamera zur endoskopischen Untersuchung entwickelt, die in einer Pille sitzt, die sich mit einem Flossenantrieb ihren Weg durch den Darm des Patienten bahnt.
Wachsendes Gesundheitsbewusstsein und der Wunsch, länger im Alter in der eigenen Wohnung zu wohnen, eröffnen Hardwareherstellern einen neuen Markt: Mobile Geräte, die Körperdaten erfassen und den Nutzer zu einem gesunden Leben anleiten, sind nach einer aktuelle IBM-Studie im Kommen.
Handys, schnurlose Telefone, sogar WLAN will ein Ausschuss des Europarats an Schulen verbieten - um Kinder vor elektromagnetischen Feldern zu schützen. Der Branchenverband GSMA wirft dem Ausschuss mangelnde technische Expertise vor.
Spielen die Funkemissionen von Handys eine aktive Rolle beim Bienensterben? Davon ist Wissenschaftler Daniel Favre überzeugt. Er beobachtete bei Bienenvölkern Stresssignale, wenn in ihrer Nähe Handys genutzt werden. Doch es gibt auch andere Theorien.
Der Hersteller bezeichnet sie als kleinste Videokamera überhaupt: Sie hat einen Durchmesser von knapp einem Millimeter und soll Bilder von Körperstellen liefern, die mit anderen Instrumenten nicht erreichbar sind.
Blutdruckmessen mit iPhone, iPad oder iPod Touch soll sogar für Kliniken praktisch sein. Golem.de hat Withings Blood Pressure Monitor ausprobiert und nur wenig auszusetzen.
OP-Materialien im Körper des Patienten zu vergessen ist der Alptraum jedes Chirurgen. Eine Neuentwicklung soll das zumindest bei Tupfern verhindern. Sie werden mit einem Funkmodul mit RFID-Technik ausgerüstet und können so erfasst und ihr Verblieb individuell überwacht werden.
Zwei Wissenschaftler aus der Schweiz empfehlen die Einführung einer neuen wissenschaftlichen Disziplin - der Nanotoxikologie. Mit ihr sollen die Risiken von Nanostoffen erforscht werden.
Intel und General Electric (GE) haben die Gründung eines Joint Ventures im Gesundheitsbereich beschlossen. Das Unternehmen soll sich um die Themen Telehealth und unabhängiges Leben kümmern.
Das Kleingedruckte der Playstation 3 verfügt über einen neuen Eintrag: Darin sichert sich Sony Computer Entertainment gegen Gesundheitsrisiken von 3D-Spielen ab. Für Kleinkinder bestehen besondere Gefahren.
Die Bundesnetzagentur hat neue Rufnummern bekanntgegeben, unter denen Opfern von Verbrechen und Menschen mit dringenden gesundheitlichen Problemen geholfen werden soll. Die Rufnummern sollen in Kürze bundesweit kostenlos aus Fest- und Mobilfunknetzen erreichbar sein.
Wer täglich mehrere Stunden vor Playstation & Co. verbringt, hat womöglich fast die gleichen Reaktionszeiten wie ein Kampfpilot - aber um die körperliche Gesundheit ist es schlimm bestellt. Das haben britische Forscher herausgefunden.
Retina-Implantat soll im kommenden Jahr erstmals eingesetzt werden. Australische Wissenschaftler haben ein System entwickelt, mit dem Menschen, deren Netzhaut geschädigt ist, wieder sehen können. Ein Prototyp soll im kommenden Jahr erstmals einem Menschen eingepflanzt werden. In fünf Jahren soll das System das volle Sehvermögen ersetzen können.
Nanohohlkugel aus Polymer dringt in Krebszelle ein. Kleine Hohlkugeln aus Polymer scheinen ein vielversprechendes Mittel im Kampf gegen Krebs: Die von Wissenschaftlern aus den USA entwickelten Transportvehikel liefern einen Stoff in Krebszellen ab, der darin die Bildung eines bestimmten Proteins unterbindet.
Ärzte können künftig mit PC-Hilfe die Untersuchung von Augen erlernen. Ein neuartiges Augmented-Reality-System könnte die Ausbildung von Ärzten bereichern: Mit dem Eyesi Ophthalmoscope, entwickelt bei einem Mannheimer Unternehmen in Kooperation mit Universitäten, lassen sich Augen virtuell untersuchen.
US-Forscher finden Hinweise, dass Handystrahlung bei Mäusen Demenz verhindert. Handystrahlung steht immer wieder im Verdacht, Hirntumoren auszulösen - sichere Evidenz dafür gibt es nicht. Möglicherweise aber schützt Handystrahlung vor einer der meisten gefürchteten Alterserkrankungen, der Alzheimer-Demenz.
Bewegungscontroller aus Finnland. Ist Blobo besser als die Wiimote und andere aktuelle Bewegungscontroller? Die finnische Firma Ball-It glaubt daran. Sie verkauft Blobo seit kurzem mit einer PC-Spielesammlung und will auch andere Spieleentwickler von einer Unterstützung überzeugen.
Virtuelle Tour durch den Körper auf dem iPhone. Eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper ermöglichen die Programme ImageVis3D und BodyViz. Sie bieten Medizinern und Laien dreidimensionale Ansichten des menschlichen Innnenlebens. Für die Reise in den Körper braucht der Nutzer lediglich einen PC oder ein iPhone.
Ergonomen untersuchen Körperhaltung und Langzeitauswirkungen. Häufiges Tippen von Nachrichten auf dem Handy führt zu Nacken- und Rückenschmerzen, so die vorläufigen Ergebnisse einer US-Studie. So häufen sich nun auch bei jungen Menschen Überlastungsschäden, die sonst eher bei Erwachsenen nach langjähriger Arbeit an Computern erwartet werden.
Verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken gefordert. Der Umweltschutzverband BUND sieht große Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die neue große Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur. Im ländlichen Raum würde damit die "Elektrosmogbelastung" stark zunehmen.