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Robotisches Kopfkissen sorgt für ruhigen Schlaf.
Robotisches Kopfkissen sorgt für ruhigen Schlaf. (Bild: Japan Trends/Screenshot: Golem.de)

Roboter: Japanischer Eisbär stoppt Schnarchen

Robotisches Kopfkissen sorgt für ruhigen Schlaf.
Robotisches Kopfkissen sorgt für ruhigen Schlaf. (Bild: Japan Trends/Screenshot: Golem.de)

Japanische Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das Patienten helfen soll, die an Schlafapnoe leiden: Es registriert, wenn der Schläfer anfängt zu schnarchen und bringt ihn dazu, sich auf die Seite zu drehen.

Zwei Roboter in der Gestalt von Eisbären sollen Japanern das Schnarchen abgewöhnen. Entwickelt wurden sie an der Waseda-Universität in der japanischen Hauptstadt zur Bekämpfung der Schlafapnoe, wie das Blog Japan Trends berichtet.

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Roboter gegen Schlafapnoe

Jukusui-kun, auf Deutsch etwa: Tiefschlaf, heißt das System, mit dem die Entwickler um Akiyoshi Kabe die nächtlichen Atemstillstände bekämpfen wollen. In dem kleineren der beiden Bären befindet sich ein Messgerät, das den Sauerstoffgehalt im Blut misst. Er ist ein Handschuh, in dem ein Finger des Schläfers steckt. Der größere Bär ist das Kopfkissen. Es ist ausgestattet mit Mikrofonen und einem mechanischen Arm.

 
Video: Jukusui-kun - Robotisches Kopfkissen gegen Schnarchen

Fängt der Schläfer an zu schnarchen, registrieren die Mikrofone die Laute. Durch den Atemstillstand sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, was das Messgerät erkennt. Die Werte werden an einen Computer geschickt, in dem die normalen Werte der Person gespeichert sind. Ist das Schnarchen zu laut und der Sauerstoffwert zu niedrig, aktiviert der Computer die Bärentatze. Diese streichelt das Gesicht des Schläfers ein wenig. Das sollen diesen veranlassen, sich vom Rücken auf die Seite zu drehen. In der Seitenlage sind die Atemwege frei, und er bekommt besser Luft.

Tierische Roboter

Japaner haben offensichtlich eine Vorliebe für niedliche Roboter: Seit einigen Jahren wird dort Paro, ein Roboter in Gestalt eines Robbenbabys, in der Beschäftigungstherapie für demenzkranke Menschen eingesetzt. Die etwa 60 cm große robotische Robbe ist mit Berührungssensoren, Mikrofonen und Kameras ausgestattet. Wird Paro gestreichelt, reagiert der Roboter mit behaglichen Tönen und Bewegungen.

Der vom japanischen Unternehmen Riken entwickelte Roboter Rika II ähnelt von der Gestalt her ebenfalls einem Bären. Dieser Roboter soll Pflegepersonal unterstützen, indem er Patienten trägt.

Schnarchende Bären

Ob ausgerechnet Bären geeignet sind, Schnarchen zu bekämpfen, ist indes fraglich. Im Winterschlaf atmen diese auch nicht gerade leise, wie Forscher von der Universität des US-Bundesstaates Alaska in Fairbanks herausgefunden haben. Die Wissenschaftler um Øivind Tøien hatten Schwarzbären im Winterschlaf beobachtet und dabei festgestellt, dass die Bären ihren Kreislauf und den Sauerstoffverbrauch stark senken. Sie atmen nur ein oder zweimal in der Minute. Und schnarchen dabei herzhaft.


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rubiirube 19. Nov 2011

ja .. aber der BÄR! <3

Trollfeeder 17. Nov 2011

Eher du mich für "seltsam" hälst. KLICK MICH

Endwickler 17. Nov 2011

Keine Ahnung, was bei denen noch alles gehen wird. :-)

MeinSenf 17. Nov 2011

Also ich kenne Schnarcher, die machen in jeder Lage Krach. Und Aussetzer haben die...

Flying Circus 17. Nov 2011

Natürlich sind sie das, vor allem die größeren Exemplare. Ein Hieb mit der Tatze und es...



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