• IT-Karriere:
  • Services:

E. Coli: Mobiltelefonaufsatz findet Bakterien in Lebensmitteln

Ein Aufsatz macht ein Mobiltelefon zum Fluoreszenzmikroskop, mit dem geprüft werden kann, ob Speisen oder Getränke mit E.-Coli-Bakterien befallen sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Aufsatz macht Mobiltelefon zum Detektor für E. Coli.
Aufsatz macht Mobiltelefon zum Detektor für E. Coli. (Bild: UCLA)

Ist die Mahlzeit oder das Wasser genießbar, oder droht nach dem Verzehr eine üble Lebensmittelvergiftung? Der Aufsatz für ein Mobiltelefon soll Aufschluss geben, ob ein Lebensmittel mit bestimmten Krankheitserregern verseucht ist.

  • Mobiltelefon mit dem Detektor für E. Coli (Foto: UCLA)
Mobiltelefon mit dem Detektor für E. Coli (Foto: UCLA)
Stellenmarkt
  1. ModuleWorks GmbH, Aachen
  2. Bundesnachrichtendienst, Berlin

Mit dem Analysegerät, das Aydogan Ozcan und seine Kollegen Hongying Zhu und Uzair Sikora von der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in Los Angeles entwickelt haben, können flüssige Lebensmittel- und Wasserproben auf Escherichia coli (E. Coli) untersucht werden.

Glaskapillare mit Antikörpern

Die Proben kommen in hauchdünne Glasröhrchen, in denen sich E.-Coli-Antikörper und Quantenpunkte befinden. Die Kapillaren werden mit Dioden beleuchtet. Befinden sich E. Coli darin, werden diese angeregt. Dadurch senden die Quantenpunkte Licht aus. Das wird von der Kamera des Mobiltelefons aufgefangen. Eine zusätzliche Linse zwischen Kapillare und Kameralinse sorgt für Vergrößerung.

Das Mobiltelefon wird auf diese Weise zum Fluoreszenzmikroskop, das das Licht, das von jeder der Kapillaren emittiert wird, misst und so die Konzentration von E. Coli in der Probe bestimmt. Je mehr Licht von den Quantenpunkten ausgesandt wird, desto höher ist der Gehalt an E. Coli.

E. Coli und Salmonellen

E. Coli kann ernste Gesundheitsschäden auslösen, darunter Lebensmittelvergiftungen, Nierenschäden, Lähmungen und Atemstillstand, die teilweise zu Krankenhausaufenthalten und sogar zum Tod von Patienten führen können. Neben E. Coli soll das Gerät auch dazu genutzt werden können, den Befall eines Lebensmittels mit Salmonellen zu untersuchen, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Analyst, die von der britischen Chemikervereinigung Royal Society of Chemistry herausgegeben wird.

Es ist nicht das erste Zusatzmodul für ein Mobiltelefon: Vor einigen Jahren haben Forscher an der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in Berkeley Cellscope entwickelt, einen Aufsatz, der aus dem Mobiltelefon ein Mikroskop macht. Wissenschaftler vom Media Lab des Massachusetts Institute of Technology haben im vergangenen Jahr Catra vorgestellt. Das ist ein Aufsteckokular für ein Smartphone, mit dem die Augenkrankheit Grauer Star diagnostiziert werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Monster Hunter Rice + Pro Controller für 99€, Animal Crossing: New Horizons für 46...
  2. 42,99€
  3. 22,99€

vheinitz... 29. Feb 2012

Habe gerade im Projekt mit Fluoreszensmikroskopie zu tun, deshalb traue ich den U.S...

zack 24. Feb 2012

Naja ich denke nicht das die Erfinder sowas im Sinn hatten :) Gerade für 3. Welt Länder...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Fazit

Im Test-Video stellen wir unser Fazit von Cyberpunk 2077 vor.

Cyberpunk 2077 - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /