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Endokopiekapsel mit eigenem Antrieb
Endokopiekapsel mit eigenem Antrieb (Bild: AFP/Getty Images)

Mermaid

Das Kamerafischchen für die Magen- und Darmspiegelung

Endokopiekapsel mit eigenem Antrieb
Endokopiekapsel mit eigenem Antrieb (Bild: AFP/Getty Images)

Japanische Forscher haben eine Kamera zur endoskopischen Untersuchung entwickelt, die in einer Pille sitzt, die sich mit einem Flossenantrieb ihren Weg durch den Darm des Patienten bahnt.

Mermaid (Meerjungfrau) heißt die Pille mit Fischschwanz, die eine kleine Kamera beherbergt, mit der alle zwei Sekunden Aufnahmen gemacht werden - vom Darm oder Magen des Patienten, der die Pille verabreicht bekommt.

  • Kapselendoskop mit eigenem Antrieb (Bild: AFP/Getty Images)
  • Kontrolle und Steuerung des Kapselendoskops (Bild: Osaka Medical College)
  • Bilder der Kapselendoskop-Kamera (Bild: Osaka Medical College)
  • Bilder der Kapselendoskop-Kamera (Bild: Osaka Medical College)
  • Kapselendoskop mit eigenem Antrieb (Bild: Osaka Medical College)
Kontrolle und Steuerung des Kapselendoskops (Bild: Osaka Medical College)

Die Pille wurde nun erstmals an einem Menschen ausprobiert, nachdem zuvor nur Tierversuche gemacht wurden. Das selbstfahrende Pillenendoskop wird über einen Joystick vom untersuchenden Arzt gesteuert. Der Antrieb erfolgt mit einem oszillierenden Schwänzchen, das mit Elektromagneten hin- und herbewegt wird. Eine eigene Energieversorgung für die Kamera und den Antrieb ist mit dabei.

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Forscher der Ryukoku-Universität und des Osaka Medical College waren an der Entwicklung der Kapselkamera beteiligt. Sie ist rund 4,5 cm lang und ungefähr 1 cm dick.

Die Kapselendoskopie gibt es schon seit mehr als zehn Jahren, doch bislang wurden die Geräte nur durch die Peristaltik voranbewegt. Die Ausrichtung der Kamera oblag genau wie die Passagezeit mehr oder minder dem Zufall. Mit der neuen Entwicklung können Ärzte nun genauer bestimmen, wo und wie lange die Aufnahmen gemacht werden. Darüber hinaus gibt es auch Kapselendoskope, die mit Hilfe von Magneten von außen bewegt werden können.

Der Gastroenterologe Kazuhide Higuchi vom Osaka Medical College sagte, dass die Untersuchung vom Ösophagus bis zum Colon in wenigen Stunden durchzuführen sei. Das entlastet nicht nur den Patienten, sondern ermöglicht auch Untersuchungen an mehr Patienten. Bis es so weit ist, werden jedoch noch einige Forschungsjahre vergehen.


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zyx 29. Jun 2011

könnte aber auch die blaue pille aus matrix sein ^^

luck0r 25. Jun 2011

Erzähl uns mehr von Zuhause

ragnar76 24. Jun 2011

War auch mein Gedanke aber das Remake find ich in dem Fall besser als das Original.

ad (Golem.de) 24. Jun 2011

Gut das ist mir nicht aufgefallen - ich habe jetzt mal einen Satz für die...

ad (Golem.de) 24. Jun 2011

In Schokolade und in Senf. Mit freundlichen Grüßen ad (Golem.de)



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