Mobiltelefon am Ohr

Handyantenne stört Glukosestoffwechsel im Hirn

Finnische Forscher haben herausgefunden, dass beim mobilen Telefonieren der Glukosemetabolismus in den Hirnarealen unterdrückt werden kann, die sich in der Nähe der Handyantenne befinden. Ob das ein Gesundheitsrisiko birgt, ist noch unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefonierende Menschen in New York City im Mai 2011
Telefonierende Menschen in New York City im Mai 2011 (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Das Centre for Cognitive Neuroscience (CCN) der finnischen Universität Turku hat die möglichen Auswirkungen von GSM-Mobiltelefonie auf das Gehirn untersucht. 13 gesunde junge Männer wurden dabei 33 Minuten lang einem GSM-Signal ausgesetzt und mittels Positronenemissionstomographie sowie durch Messung der Hauttemperatur beobachtet.

Dabei kam heraus, dass das magnetische Feld von GSM-Mobiltelefonen den Glukosestoffwechsel in den Schläfen- und Seitenpartien der Hirnhemisphäre neben der Antenne unterdrückt. Rückschlüsse auf mögliche Gesundheitsrisiken wollten die Forscher aber noch nicht ziehen.

An der Studie beteiligt waren nicht nur CCN-Mitglieder, sondern auch Experten von der Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit STUK und dem Institut für Arbeitsschutz TTL. Finanziert wurde die Studie durch die staatliche finnische Technologieagentur Tekes als Teil des nationalen Funktechnik-Forschungsprogramms Wirecom.

Die Ergebnisse wurden am 14. September 2011 in einer Online-Vorabversion vom Journal of Cerebral Blood Flow & Metabolism unter dem Titel "GSM mobile phone radiation suppresses brain glucose metabolism" veröffentlicht.

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Bouncy 19. Sep 2011

Nein, warum? Die Auswirkungen sind selbst in dieser Studie nicht belegt, die haben nur...

Phippsi 17. Sep 2011

Oha, ein Nokia-Nutzer. Daran zu erkennen, dass er glaubt, Glukose würde im Gehirn...

spanther 17. Sep 2011

Deinem logischen Menschenverstand vielleicht? ;D Wikipedia sagt in den Artikeln selbst...

r3verend 16. Sep 2011

welche ist denn die zweite Studie? Bisher ist mir nur die Studie von weiter oben in...



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