Abo
  • Services:

Fitbit Ultra Tracker: Hightech-Schrittzähler soll Deutsche schlanker machen

Laufen, laufen, laufen - die Schrittzähler des US-Unternehmens Fitbit sollen nun auch in Deutschland die Menschen gesünder machen. Der deutsche Fitbit-Repräsentant Ralf Werner nahm deshalb auch nicht den Fahrstuhl zur Golem.de-Redaktion, sondern die Treppen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Fitbit-Schrittzähler passt auch in kleine Hosentaschen.
Der Fitbit-Schrittzähler passt auch in kleine Hosentaschen. (Bild: Fitbit)

Mitunter wird Fitbit-Mitarbeiter Ralf Werner als Mitglied einer Sekte veralbert. Er arbeitet für ein Unternehmen, das mit Hightech-Produkten Menschen zu mehr Bewegung verhelfen will. In den USA bietet Fitbit seine Schrittzähler schon seit 2008 an, das im Oktober 2011 eingeführte neue Modell Fitbit Ultra Tracker kommt in Kürze auch nach Deutschland. Kurz vor der Markteinführung tourt Werner deswegen auch durch Deutschland und lernt viele Treppenhäuser kennen.

Stellenmarkt
  1. Hoerner Bank Aktiengesellschaft, Heilbronn
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Der Fitbit Ultra Tracker ist etwa so groß wie ein USB-Stick und passt somit auch bequem in die fünfte Tasche einer Jeans (Five-Pocket-Jeans). Das Gerät ist mehr als ein einfacher Schrittzähler. Es unterstützt Datenfunk via ANT und enthält einen aufwendigen 3D-Beschleunigungssensor, wie er etwa auch in der Wiimote von Nintendo oder im Playstation-Move-Controller von Sony Computer Entertainment steckt.

In Kombination mit dem integrierten Höhenmesser (Altimeter) soll das Produkt zuverlässig erkennen, wie viele Schritte gelaufen und wie viele Stockwerke in Treppenhäusern erklommen wurden - bei Büros mit höheren Decken wie etwa bei Golem.de stimmt dann zwar die ermittelte Stockwerkanzahl nicht unbedingt, aber wichtiger ist es, dass der Sensor nicht etwa Rüttelbewegungen wie im Auto oder im Flugzeug fehlinterpretiert.

Bloß nicht zu viel schwitzen

Bis zu 10.000 Schritte sollten es täglich sein, gemäß einer Fitness-Initiative in den USA. Dann wird dem Nutzer auf dem kleinen blau leuchtenden Monochrom-LED-Display des Fitbit Ultra Tracker als Feedback eine Blume mit vielen Blättern gezeigt. Außerdem lassen sich Schrittzahl, zurückgelegte Distanz, erklommene Stockwerke und verbrannte Kalorien auf Knopfdruck nacheinander anzeigen.

"2013 Kalorien verbraucht, also das Sandwich vorhin war ok", sagt Werner beim Blick auf seinen Tracker. Beim Sport rät Werner darauf zu achten, dass die Elektronik nicht zu stark mit Schweiß in Berührung kommt, da sie nur bedingt gegen Feuchtigkeit geschützt ist und kaputt gehen könnte.

Zum Hightech-Schrittzähler hat Fitbit auch eine Onlinedatenbank entwickelt, in die die Daten mit dem PC oder Mac übertragen werden können. Dazu wird eine kompakte USB-Dockingstation mitgeliefert, in die das Fitbit zwar zum Laden eingesteckt werden kann, zur Datenübertragung reicht es aber, wenn sich der Fitbit Ultra Tracker in Funkreichweite befindet. Der Akku des Trackers muss laut Werner alle vier bis fünf Tage aufgeladen werden.

  • Fitbit Ultra Tracker - passt in die kleinste Tasche einer Jeans (Bild: Fitbit)
  • Die Fitbit-Apps für iOS und Android können den Tracker noch nicht selbst auslesen. (Bild: Fitbit)
  • Fitbit Aria - die Internetwaage von Fitbit (Bild: Fitbit)
  • Fitbit Aria - die Internetwaage von Fitbit (Bild: Fitbit)
Fitbit Ultra Tracker - passt in die kleinste Tasche einer Jeans (Bild: Fitbit)

Die über Webbrowser und iOS- sowie Android-Apps abrufbare Fitbit-Datenbank beinhaltet auch eine Ernährungsdatenbank, angepasst auf Deutschland. Mit der Fitbit-Community lassen sich die eigenen Erfahrungen und Erfolge mit anderen Mitgliedern teilen. Der für Nutzer kostenlose Onlinedienst kann zudem nicht nur die Daten des Trackers erfassen, sondern auch die anderer Fitnessprodukte.

Fitbit bietet dazu in Kürze auch eine eigene Internetwaage, die Fitbit Aria. Und über Programmierschnittstellen wäre es auch möglich, Produkte anderer Hersteller einzubinden, beispielsweise die Internetwaage oder das Blutdruckmessgerät vom französischen Hersteller Withings.

Der Fitbit Ultra Tracker soll in Deutschland ab Ende April 2012 für 99 Euro erhältlich sein. Die Internetwaage Fitbit Aria folgt für 129 Euro und ermittelt neben dem Gewicht auch den Körperfettanteil. Die Garantie beträgt jeweils nur ein Jahr.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 9,99€

Groundhog Day 03. Apr 2012

Norm? Du meinst wohl der Tagesbedarf. Ja der wird immer mit rund 2000 kcal angegeben...

wurschtseppel 03. Apr 2012

haha, das Pfannenkuchenrezept xD wieso haste das hier reingeklatscht? habs mal...

HDUser 03. Apr 2012

Und genau da liegt imho der Denkfehler.. Der faule couch-potato soll ruhig ein...

KleinerWolf 03. Apr 2012

Da spiele so viele Fakoren mit rein, das es immer noch gilt. Allein die Muskelmasse macht...

KleinerWolf 03. Apr 2012

Im Fitnessstudio habe ich keinen Wettereinfluss und muss mir keine Strecke ausdenken. Zum...


Folgen Sie uns
       


LG G7 Thinq - Test

Das G7 Thinq ist LGs zweites Smartphone unter der Thinq-Dachmarke. Das Gerät hat eine Kamera, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Bildinhalte analysiert und anhand der Analyseergebnisse die Bildeinstellungen verändert. Mit äußerster Vorsicht sollten Nutzer die Gesichtsentsperrung verwenden, da sie sich in der Standardeinstellung spielend leicht austricksen lässt.

LG G7 Thinq - Test Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
Anthem angespielt
Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

  1. Dying Light 2 Stadtentwicklung mit Schwung
  2. E3 2018 Eindrücke, Analysen und Zuschauerfragen
  3. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /