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Medizin

Bluetooth wird um medizinisches Profil erweitert

Drahtlose Verbindung für Medizin- und Fitnesstechnik. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat ein "Medical Device Profile" entwickelt, mit dem der Einsatz von Bluetooth-Funktechnik in medizinischen Geräten erleichtert werden soll. Bluetooth-Profile legen fest, wie unterschiedliche Anwendungen Bluetooth zum Aufbau einer Verbindung und zum Datenaustausch verwenden.
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Philips: Mit Technik zum freundlichen Krankenhaus

Hersteller zeigt Designkonzepte für die nahe Zukunft. Durch pfiffigen Einsatz von Licht und Design versucht Philips seit einiger Zeit Technik und Wohnräume freundlicher zu gestalten - sei es durch Aurea-Fernseher, durch überdimensionale Leucht-Wecker oder durch steuerbare Dekor-Leuchten. Auch im Rahmen eines seiner "Simplicity Events" hat der Hersteller nun wieder neue Konzepte vorgestellt - diesmal konzentriert auf das Thema Wohlergehen von Menschen, sei es zu Hause, im Krankenhaus oder unterwegs.

Medizinische Bildanalyse: BioImage Suite 2.5 RC1 erhältlich

Fertige Version soll noch im Oktober 2007 erscheinen. Die medizinische Bildanalyse-Software "BioImage Suite" nähert sich der Versionsnummer 2.5 - der entsprechende Release Candidate 1 (RC1) erschien bereits in dieser Woche. Entwickelt wird die für Windows, MacOS X und Linux angebotene Open-Source-Software seit etwa vier Jahren an der US-amerikanischen Yale University.

Google will Krankendaten sammeln

Suchportal zu Gesundheitsthemen geplant. Kurz nachdem Microsoft verkündet hat, Gesundheitsdaten zentral zu sammeln, will auch Google in diesem Segment aktiv werden. Zudem will der Suchmaschinengigant künftig zahlreiche Informationen zu Gesundheitsthemen bereitstellen.

Studie: Laserdrucker durch Partikel gesundheitsschädlich

Australische Untersuchung wählt anderen Ansatz als bisherige Studien. Eine von der US-amerikanischen "Chemical Society" gestützte Studie aus Australien kommt zu dem Ergebnis, dass Laserdrucker doch Gesundheitsgefahren mit sich bringen können. Die Untersuchung widerspricht damit dem bisherigen Stand der Wissenschaft, konzentriert sich aber auch auf einen bisher kaum untersuchten Aspekt.

Bundesregierung rät von WLAN ab

Mit Blick auf die Strahlenbelastung ist LAN vorzuziehen. WLAN steht nicht in der Gunst der Bundesregierung. Sie empfiehlt, auf herkömmliche Kabelverbindungen zu setzen, wenn es möglich ist. Das teilte die Regierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen zur Strahlenbelastung durch drahtlose Internet-Netzwerke mit.

Toner-Angst nicht wissenschaftlich haltbar

Angebliche Gesundheitsgefahren nicht nachweisbar. Die Diskussion um die angeblich von Laserdruckern ausgehenden Gesundheitsgefahren ist nach einem Forschungsprojekt übertrieben und entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage. Zu diesem Ergebnis kam das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitssicherheit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Arbeitsmedizin am Universitätsklinikum Essen.

IT-Ausgaben im Gesundheitswesen steigen stark an

Zunehmende Ausgaben auch für das laufende Jahr erwartet. Die Informations- und Telekommunikationstechnik ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile investieren Arztpraxen und Krankenhäuser Jahr für Jahr Milliardenbeträge in diesem Bereich. 2006 wurde im Gesundheitsbereich so viel in Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) investiert wie nie zuvor.
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Intels Tablet-PC für Krankenschwestern kommt auf den Markt

Robuster WLAN-Tablet-PC soll Stations-Computer ersetzen. Nach dreijähriger Entwicklungszeit hat Intel nun den zusammen mit Motion Computing entwickelten "Mobile Clinical Assistant" (MCA) einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Erste Feldversuche in Kliniken sollen erfolgreich verlaufen sein, in Großbritannien wird das Gerät ab April 2007 ausgeliefert.
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Bundesregierung: Keine Gesundheitsschäden durch Laserdrucker

In den gemeldeten Fällen gab es keine schwerwiegenden Gesundheitsstörungen. Die Bundesregierung antwortete auf eine kleine Anfrage der Grünen, dass Laserdrucker zwar sowohl Ozon und flüchtige organische Verbindungen als auch Staubinhaltsstoffe und Stäube mit unterschiedlichen Partikelgrößen freisetzen - gesundheitliche Gefährdungen seien jedoch "sehr unwahrscheinlich".

Forschung: Junge spielt Space Invaders per Gedankensteuerung

Erkennung von Hirnströmen schreitet voran. Bis Prothesen, Software-Anwendungen oder auch Spiele nur mit Kraft von Gedanken gesteuert werden können, ist es zwar noch ein weiter Weg. Forscher der US-amerikanischen Washington University in St. Louis haben jedoch im Rahmen der Behandlung eines 14-jährigen an Epilepsie leidenden Teenagers einige Experimente durchgeführt - unter anderem auch mit einer modifizierten Version des Spieleklassikers Space Invaders.
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Intel in Indien: Mit WLAN gegen den grauen Star

Pilotprojekt für Telemedizin in Indien. In Indien hat Intel in Zusammenarbeit mit einer Augenklinik in deren Umkreis fünf Filialen eingerichtet, die per WLAN an das Krankenhaus angebunden sind. Die Funkverbindungen reichen dabei mehrere Kilometer weit, die Ärzte betreiben über die schnellen Verbindungen Ferndiagnose.

Google Health: Einstieg in vertikale Märkte?

Video künftig in Google News und in Suchergebnissen. In einem Gespräch mit USA Today hat die Vizepräsidentin von Google, Marissa Mayer, neue Suchprodukte und Optionen angesprochen, die der Suchmaschinengigant künftig vorstellen möchte. Offiziell angekündigt werden die Dienste aber erst am nächsten Mittwoch zum jährlichen "Google Press Day".

US-Supercomputer bildet Pandemie-Auswirkungen nach

Effektive Gegenmaßnahmen in der Simulation. Ein Team von Forschern des Los Alamos National Laboratorys in New Mexico und des Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrums in Seattle hat mit Hilfe eines Supercomputers die Möglichkeiten bei der Bekämpfung einer Grippe-Pandemie in den Vereinigten Staaten simuliert.

Handy-Strahlung: Die Schlafstudie beginnt

Forschungsauftrag zu Mobilfunk-Auswirkungen nach Pilotphase erteilt. Die von dem Berliner Universitätsklinikum Charité ersonnene Studie zur Ermittlung etwaiger Schlafstörungen durch Einfluss von Mobilfunkstrahlung soll in Kürze starten. Bereits 2005 gab es eine Pilotphase, in naher Zukunft soll es im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an sechs noch auszusuchenden Standorten mit der Untersuchung möglicher schädlicher Mobilfunk-Auswirkungen losgehen.

Handy-Strahlung: Studie untersucht Auswirkung auf Kinder

Start der Untersuchung "MobilEe" im Februar 2006 in Bayern. Im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) führt das Institut für Arbeits- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München eine wissenschaftliche Untersuchung zu möglichen Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkstrahlung bei Kindern und Jugendlichen durch. Ziel ist es, etwaige Folgen der bei Kindern und Jugendlichen sehr häufigen Handy-Nutzung aufzuspüren.

Handy-Strahlung: Amtliche Geräteliste mit SAR-Wert-Angabe

BfS veröffentlicht aktuelle Onlineliste mit Handy-Werten. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gibt es zwar nach wie vor keinen Beweis, dass Handys die Gesundheit schädigen. Allerdings gebe es noch offene Fragen, die durch Untersuchungen geklärt werden müssen - aus diesem Grund veröffentlichte das Amt nun eine aktuelle Liste mit Strahlenwerten von aktuell am Markt erhältlichen Mobiltelefonen, womit die Bevölkerung auf dieser Basis selbst das Angebot vergleichen kann.

Dünnfilm-Transistoren zur Erkennung von Krebs und Biowaffen

Analysegerät soll Mobiltelefon-Größe erreichen. Forschern der Universität Cambridge wurden jetzt Fördermittel des britischen "Biotechnology and Biological Sciences Research Council (BBSRC" zuerkannt, mit denen ein preiswertes, mobiles Gerät entwickelt werden soll, um beispielsweise die Viren der Vogelgrippe zu erkennen. Die Sensoren könnten auch Biowaffen aufspüren und Krebs erkennen, so die Hoffnung der Forscher.

Tödliche Erschöpfung durch Dauerspielen

Gilde hielt Andacht für "Snowy" in World of Warcraft. Das exzessive Spielen des Online-Rollenspiels World of Warcraft hat im Oktober 2005 chinesischen Medienberichten zufolge zwei jungen Menschen das Leben gekostet. Wenige Monate zuvor soll bereits ein 28 Jahre junger koreanischer Mann nach einer 50-Stunden-Online-Spielesitzung an Herzversagen gestorben sein.

Gates-Stiftung: 258,3 Millionen Dollar für Malaria-Forschung

Entwicklung neuer Medikamente und Forschung zur Moskito-Kontrolle finanziert. Insgesamt 258,3 Millionen US-Dollar stellt die Bill & Melinda Gates Stiftung zur Verfügung, um neue Malaria-Impfstoffe und Medikamente gegen die Malaria-Krankheit zu entwickeln. Ein Teil des Geldes soll auch für die Erforschung der Stechmücken und ihrer Verbreitungswege und eine mögliche Kontrolle genutzt werden. Täglich sterben alleine in Afrika 2000 Kinder an den Malaria-Folgen, so die Stiftung.

Freie Nutzung von IBM-Patenten in Gesundheit und Bildung

IBM will offene Standards im Gesundheits- und Bildungsbereich fördern. Mit einer neuen Initiative will IBM den Informationszugang und die Interoperabilität im Gesundheits- und Bildungsbereich verbessern. Dabei gewährt IBM einen lizenzfreien Zugang zu einem ausgewählten Portfolio an Patenten, die die Entwicklung und Implementierung offener Software-Standards für Web Services, elektronische Formulare und offene Dokumentenformate im Gesundheits- und Bildungsbereich beschleunigen sollen.

Studie: Keine Krebsgefahr durch Handys nachweisbar

Bisher größte Untersuchung durch britisches Institut. In einer aktuellen Untersuchung des britischen "Institute of Cancer Research" kommen die Forscher zum Ergebnis, dass eine bestimmte Krebsform, die bisher mit Handys in Verbindung gebracht wurde, nicht durch die Mobiltelefone hervorgerufen wurde.

IFA 2005: Bundesamt für Strahlenschutz misst Besucher-Handys

... und verspricht Beratung zur Vermeidung von Strahlenbelastung. Wer wissen will, wie viel Energie der eigene Körper beim mobilen Telefonieren bedingt durch die Strahlung des eigenen Handys aufnimmt, sollte auf der IFA 2005 dem Stand des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) einen Besuch abstatten. Die Experten messen dort vom 2. bis zum 7. September kostenlos die Handy-Strahlung.
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Gegen Epilepsie: Heatpipe fürs Gehirn

Implantat erfolgreich an Ratten getestet. US-Forscher arbeiten an einem Kühlgerät für die Hirnregionen, in denen epileptische Anfälle auftreten. Mittels des auch in der PC-Technik zur Komponentenkühlung genutzten Heatpipe-Effekts sollen Epileptiker ihre Krankheit selbst kontrollieren können.

Forschung: Handys könnten den Grauen Star fördern

Elektromagnetische Strahlung wirkt negativ auf Augenlinsen. Einer Studie des Technion - Israel Institute of Technology - könnte die elektromagnetische Strahlung beispielsweise von Mobiltelefonen dauerhafte und unheilbare Schäden im Auge verursachen. Vor allem den Grauen Star scheint die Strahlung zu fördern.

Handy-Strahlung: Mehr Infos vom Bundesamt für Strahlenschutz

Neue Datenbank zu Einwirkungen elektromagnetischer Felder online. Mit einer wissensbasierten Literaturdatenbank über "die Einwirkungen elektromagnetischer Felder auf den Organismus und auf Implantate" informieren nun das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) der Technischen Hochschule Aachen. Für Interessenten soll damit ein kostenloser Zugriff auf umfangreiche Informationen zum Thema Mobilfunk möglich werden.
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Medizinischer Armband-Sensor funkt Daten zur Klinik

MDKeeper soll vor allem chronisch Kranken mehr Bewegungsfreiraum gewähren. Mit einem am Handgelenk getragenen medizinischen Überwachungsgerät des israelischen Unternehmens Tadiran Spectralink sollen sich Vitalwerte eines Patienten per Funkmodul bei Bedarf an ein medizinisches Zentrum senden lassen. Der "MDKeeper" ist zwar größer als eine Armbanduhr, soll aber im Gegenzug die Lebensqualität von chronisch Kranken, Risikopatienten und älteren Menschen verbessern.
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Der erste Cyborg? Durchbruch in der Prothesen-Forschung

Patient bewegt künstliche Arme per Gedanken. Der Rehabilitation Institute of Chicago (RIC) verspricht, mit der eigenen Prothesen-Technik und Forschungsergebnissen in der Neurowissenschaft innerhalb der nächsten fünf Jahre Menschen helfen zu können, die an Lähmungen, gravierenden Schlaganfall-Folgen und fehlenden Gliedmaßen leiden. Um die eigenen technischen und medizinischen Fortschritte zu untermauern, demonstrierte die US-Klinik den laut eigenen Angaben ersten "Bionic Man": Der Patient Jesse Sullivan kann zwei künstliche Arme durch seine Gedanken steuern, wenn auch noch etwas unbeholfen.
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"Wohlfühl-LCD" von Samsung

SyncMaster 721SA mit Ionisierer bisher nur für Asien geplant. Auf der CeBIT 2005 hat Samsung nicht nur den größten LCD-Fernseher, ein LED-beleuchtetes LCD, ein Farbblinden-LCD und ein 4-ms-LCD gezeigt, sondern auch den SyncMaster 721SA. Dieser soll dem Anwender während der Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes Wohlbefinden zufächern.
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Stiftung Warentest: Jede zweite Internet-Apotheke mangelhaft

Versandapotheken im Vergleich. Die Stiftung Warentest hat 20 Versandapotheken im In- und Ausland mit "mangelhaft" bewertet, darunter auch prominente Anbieter wie DocMorris. Die Untersuchung der Warentester beinhaltete den Bestell- und Lieferservice, die Nutzerfreundlichkeit der Internetpräsentation und vor allem die Beratungsqualität der Patientenanfragen.

Pillen-Dose mit SMS-Sender zur Dosierungsüberwachung

Südafrikanisches Unternehmen bringt elektronische Medikamentierungsüberwachung. Das südafrikanische Unternehmen SIMpill hat eine Pillendose auf den Markt gebracht, die nach Öffnung eine SMS an einen Server des ebenfalls in Südafrika beheimateten Telekommunikationsunternehmen Tellumat schickt. Damit soll gewährleistet werden, dass Patienten ihre verordneten Medikamente auch einnehmen.

BUND beklagt Widerstand der Mobilfunker

E-Plus hingegen sieht fachliche Einwände nicht als kontraproduktiv. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Mobilfunkunternehmen Vodafone, T-Mobile, O2 und E-Plus vorgeworfen, sich gegen eine Studie des Mobilfunkforschungsprogramms des Bundesamtes für Strahlenschutz zu stemmen und fordert sie auf, ihren Widerstand aufzugeben. Von den vier Mobilfunkern kam dazu sofort die Retourkutsche: Die Vorwürfe sollen jeder sachlichen Grundlage entbehren.

Japan: Handy-Klingelton soll Busen schwellen lassen

Hideto Tomabechi - erst Aum-Jünger geheilt, nun geht er an die Oberweite. Aus dem Land der Technik dringen immer wieder gar wundersame Meldungen zu uns vor: In Japan werden laut eines Zeitungsberichts Klingeltöne verkauft, welche nicht nur die Geldbörse des Anbieters, sondern auch den Brustumfang von zuhörenden Frauen anschwellen lassen sollen.

Studie: WLAN-Risiken werden ausgeblendet

Öko-Institut bemängelt Fehlen einer Anlaufstelle zu Chancen und Risiken von WLAN. Wenn sich Verbraucher über Chancen und Risiken von Wireless Local Area Networks (WLAN) informieren wollen, stoßen sie laut einer Einschätzung des Öko-Instituts e.V. Freiburg auf viele Hindernisse. "Es gibt niemanden, der kompakt, allgemeinverständlich und übersichtlich die verschiedenen Aspekte von WLAN neutral beleuchtet", so Institutsmitarbeiterin Kathrin Graulich zum Ergebnis der Untersuchung.

Schädigt Handy-Nutzung Spermien?

Negative Wirkung von Handys auf die männliche Spermaproduktion? Auf dem Kongress der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) am 29. Juni 2004 in Berlin stellte ein ungarisches Forscherteam um Imre Fejes von der Universität Szeged die Ergebnisse seiner Studie zur Wechselwirkung zwischen männlicher Fruchtbarkeit und Handy-Nutzung vor. Danach ist bei Männern, die häufig Mobiltelefone nutzen oder das Handy am Gürtel tragen, die Anzahl der Samenzellen um 30 Prozent reduziert und auch die Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt. Die Ergebnisse widersprechen dem bisherigen Stand der Wissenschaft.

Gutachten warnt vor Operationsrobotern

Experten halten Robo-OP eigentlich noch für experimentell. Der Einsatz von Robotern in deutschen Operationssälen hat einen schweren Rückschlag erlitten. Ein Gutachten bescheinigt der Technik "eine Häufung von operationsspezifischen Komplikationen". Das Gutachten, das dem Spiegel vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass die Robotertechnik bei Hüftoperationen nicht ausgereifter sei als die Fähigkeiten menschlicher Chirurgen.

Videospielende Chirurgen machen weniger Fehler bei der OP

27 Prozent schneller als nichtspielende Kollegen. Bereits eine ganze Reihe von Studien hat versucht zu belegen, dass Videospiele durchaus positive Auswirkungen auf persönliche Fähigkeiten wie etwa Koordinationsvermögen und Auffassungsgabe nehmen können. Eine jetzt vom Beth Israel Medical Center und der Iowa State University öffentlich gemachte Studie geht aber noch einen ganzen Schritt weiter: Laut den Untersuchungsergebnissen der Forscher würden Chirurgen, die begeisterte Videospieler sind, deutlich schneller und korrekter arbeiten als ihre Kollegen.

Kosten für Gesundheitskarte übersteigen Milliarden-Marke

Enormes Einsparpotenzial? Die geplante elektronische Gesundheitskarte wird voraussichtlich eine Milliardeninvestition. Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, rechnen die Firmen IBM und Orga mit Gesamtkosten von rund 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro. Die Ergebnisse einer neuen Machbarkeitsstudie im Auftrag der Spitzenverbände der Krankenkassen sollen offiziell ab dem 15. März 2004 vorliegen.

OnVista kauft Gesundheitsportal Medicine-Worldwide

Wachstum und Diversifikation durch zweites Themenportal geplant. Das Kölner Medien- und IT-Unternehmen OnVista AG übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2004 100 Prozent der Anteile der Berliner A Med-World AG. Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben bereits zugestimmt. Die nicht börsennotierte A Med-World AG betreibt das werbefinanzierte Gesundheitsportal www.medicine-worldwide.de und bietet Lizenzkunden medizinische Inhalte für deren Internetangebote.

Verband fordert funkfreie Schutzzonen für Elektrosensible

"Es geht um den Schutz von Tausenden von Menschen". Bisher gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise, ob und wie sich Funkwellen von Mobilfunkstationen, Handys, DECT-Telefonen und WLANs auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Der Bundesverband Elektrosmog e.V. forderte nun dennoch funkfreie Oasen für Elektrosensible, da es um den Schutz von Tausenden von Menschen gehe und auch Nicht-Anfällige elektrobelastet würden.

Oracle kauft Medizinsoftwarespezialisten SiteWorks Solutions

Software für klinische Tests als Hauptportfolio-Bestandteil. Oracle hat das US-Unternehmen SiteWorks Solutions übernommen, das Software für klinische Tests in der Pharmabranche entwickelt. Die Software wird an Krankenhäuser, pharmazeutische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Krankenversicherungen verkauft, die damit entsprechende Tests verwalten.

Handys: Unterm Weihnachtsbaum strahlt es zu stark

Informationen zum Thema Jugendliche und Handys vom BfS. Bei vielen Jugendlichen stehen Handys ganz oben auf dem Weihnachts-Wunschzettel. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kann allerdings drei Viertel der in Deutschland erhältlichen Mobiltelefone Jugendlichen nicht empfehlen. Die Faszination der modernen Technik steht in deutlichem Gegensatz zur Frage, welche möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Fortschritt vielleicht mit sich bringt. Eine Antwort hierauf bleibt die Werbung schuldig.

Flachdisplay zeigt dreidimensionale Bilder im Operationssaal

Ohne Spezialbrillen und ähnliche Hilfsmittel nutzbar. Ärzte sollen jetzt einen noch besseren räumlichen Einblick in den menschlichen Körper bekommen: Siemens hat ein Flachdisplay entwickelt, das Farbbilder dreidimensional darstellt. Völlig ohne Hilfsmittel wie Spezialbrillen können damit mehrere Personen aus verschiedenen Blickwinkeln und Entfernungen 3D-Bilder beispielsweise von Röntgensystemen, Computertomographen oder Ultraschallgeräten betrachten.

Medizin-Nachschlagewerk Pschyrembel geht online (Update)

Bis Ende 2003 Testphase, danach ab 2004 Zugriff nur im Bezahl-Abonnement. Der Pschyrembel, das wohl bekannteste medizinische Nachschlagewerk, geht online. Wie der Verlag Walter de Gruyter nun mitteilte, kann man bereits jetzt testweise darauf zugreifen, ab Januar 2004 wird der Zugriff nur noch Abonnenten zugänglich sein.

Hoffnung für Gelähmte? Kommunikation per Gehirnsignal

Neues vom Treffen der Society for Neuroscience. Schwere motorische Schädigungen oder Lähmungen können unter anderem eine ungehinderte Kommunikation mit Mitmenschen erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. Fortschritte bei der Entwicklung von Hirn-Computer-Schnittstellen, so genannten Brain-Computer-Interfaces (BCI), könnten laut den auf dem 33sten Jahresteffen der Society for Neuroscience versammelten Wissenschaftlern die Kommunikationsfähigkeit in naher Zukunft wieder herstellen und die Betroffenen aus ihrer Isolation befreien.

IBM entwickelt Armbanduhr zur Patientenfernüberwachung

Medizinische Informationen mobil melden. IBM-Forscher haben gemeinsam mit verschiedenen Herstellern von medizintechnischen Geräten und Mobiltelefonen einen Prototypen entwickelt, der medizinische Informationen in Echtzeit liefert. Via Fernüberwachung kontrolliert das Gerät die Vitalfunktionen des Patienten wie Blutdruck oder Herzfrequenz und überträgt die Ergebnisse anschließend direkt an den behandelnden Arzt.

Internet wird in Deutschland zum Medikamentenmarkt

Wachsende Beliebtheit: Medikamenteninformationen im Internet. Die rund 22.000 Apotheken in Deutschland werden in naher Zukunft immer mehr Konkurrenz aus dem Internet bekommen. Denn immer mehr Menschen suchen nicht mehr allein beim Arzt oder Apotheker Rat, wenn es um Gesundheit, Krankheiten oder die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten geht, sondern nutzen dazu das weltweite Netz. Dies sind Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach, bei der 10.424 Personen befragt wurden.

Robodoc: Operationsroboter unter Beschuss

Klagewelle gegen Hüft-OP-Maschine. Immer häufiger klagen Patienten gegen Krankenhäuser, in denen Hüftoperationen mit Hilfe von Robotern vorgenommen wurden. Allein der Freiburger Anwalt Jochen Grund vertritt 91 Mandanten, die nach Eingriffen zum Teil schwerwiegende Muskel- und Nervenschädigungen erlitten hatten, schreibt das Nachrichtenmagazin "Spiegel".