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Pillen-Dose mit SMS-Sender zur Dosierungsüberwachung

Südafrikanisches Unternehmen bringt elektronische Medikamentierungsüberwachung. Das südafrikanische Unternehmen SIMpill hat eine Pillendose auf den Markt gebracht, die nach Öffnung eine SMS an einen Server des ebenfalls in Südafrika beheimateten Telekommunikationsunternehmen Tellumat schickt. Damit soll gewährleistet werden, dass Patienten ihre verordneten Medikamente auch einnehmen.
/ Ingo Pakalski
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Wenn die Pillenentnahme nicht innerhalb eines von einem Arzt auf einer geschützten Website einrichtbaren Zeitraums vorgenommen wurde, kann das System den Patienten beispielsweise per SMS oder per automatisiertem Anruf informieren. Wird danach wieder keine SMS von der Pillendose gesendet, können auch Angehörige, Pflegedienste und Ärzte, die zuvor in der Datenbank hinterlegt wurden, automatisch informiert werden.

SIMpill soll sicherstellen, dass keine Dosis ausgelassen oder zu spät eingenommen wird, was bei manchen Therapien entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Die Medikamentenentnahme, die mittels der SIMpill geloggt wird, dient später der statistischen Auswertung für den behandelnden Arzt. Zudem übermittelt jede SMS den Batteriestand der Pillendose und sorgt so dafür, dass Fehlalarme durch den Ausfall des Gerätes vermieden werden.

Zur Akkulaufzeit wurden keine Angaben gemacht. Ob das Gerät auch außerhalb Südafrikas angeboten werden soll, ist noch nicht bekannt. [von Tim Kaufmann]


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