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Medizin

Flachdisplay zeigt dreidimensionale Bilder im Operationssaal

Ohne Spezialbrillen und ähnliche Hilfsmittel nutzbar. Ärzte sollen jetzt einen noch besseren räumlichen Einblick in den menschlichen Körper bekommen: Siemens hat ein Flachdisplay entwickelt, das Farbbilder dreidimensional darstellt. Völlig ohne Hilfsmittel wie Spezialbrillen können damit mehrere Personen aus verschiedenen Blickwinkeln und Entfernungen 3D-Bilder beispielsweise von Röntgensystemen, Computertomographen oder Ultraschallgeräten betrachten.

Medizin-Nachschlagewerk Pschyrembel geht online (Update)

Bis Ende 2003 Testphase, danach ab 2004 Zugriff nur im Bezahl-Abonnement. Der Pschyrembel, das wohl bekannteste medizinische Nachschlagewerk, geht online. Wie der Verlag Walter de Gruyter nun mitteilte, kann man bereits jetzt testweise darauf zugreifen, ab Januar 2004 wird der Zugriff nur noch Abonnenten zugänglich sein.

Hoffnung für Gelähmte? Kommunikation per Gehirnsignal

Neues vom Treffen der Society for Neuroscience. Schwere motorische Schädigungen oder Lähmungen können unter anderem eine ungehinderte Kommunikation mit Mitmenschen erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. Fortschritte bei der Entwicklung von Hirn-Computer-Schnittstellen, so genannten Brain-Computer-Interfaces (BCI), könnten laut den auf dem 33sten Jahresteffen der Society for Neuroscience versammelten Wissenschaftlern die Kommunikationsfähigkeit in naher Zukunft wieder herstellen und die Betroffenen aus ihrer Isolation befreien.

IBM entwickelt Armbanduhr zur Patientenfernüberwachung

Medizinische Informationen mobil melden. IBM-Forscher haben gemeinsam mit verschiedenen Herstellern von medizintechnischen Geräten und Mobiltelefonen einen Prototypen entwickelt, der medizinische Informationen in Echtzeit liefert. Via Fernüberwachung kontrolliert das Gerät die Vitalfunktionen des Patienten wie Blutdruck oder Herzfrequenz und überträgt die Ergebnisse anschließend direkt an den behandelnden Arzt.

Internet wird in Deutschland zum Medikamentenmarkt

Wachsende Beliebtheit: Medikamenteninformationen im Internet. Die rund 22.000 Apotheken in Deutschland werden in naher Zukunft immer mehr Konkurrenz aus dem Internet bekommen. Denn immer mehr Menschen suchen nicht mehr allein beim Arzt oder Apotheker Rat, wenn es um Gesundheit, Krankheiten oder die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten geht, sondern nutzen dazu das weltweite Netz. Dies sind Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach, bei der 10.424 Personen befragt wurden.

Robodoc: Operationsroboter unter Beschuss

Klagewelle gegen Hüft-OP-Maschine. Immer häufiger klagen Patienten gegen Krankenhäuser, in denen Hüftoperationen mit Hilfe von Robotern vorgenommen wurden. Allein der Freiburger Anwalt Jochen Grund vertritt 91 Mandanten, die nach Eingriffen zum Teil schwerwiegende Muskel- und Nervenschädigungen erlitten hatten, schreibt das Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Mobilfunkanbietern drohen wegen Gesundheitsdebatte Verluste

Strahlendebatte birgt hohe Umsatzrisiken. Eine Studie von Soreon Research analysiert die Auswirkungen der Debatte um Gefahren aus elektromagnetischer Strahlung auf die finanzielle Situation der Telekom-Betreiber. Dazu wurden drei verschiedene Szenarien untersucht, die die Auswirkungen auf die Handy-Branche zeigen sollen, wenn die Gesundheitsbedenken im unterschiedlichen Maße wachsen sollten.

D21: Gesundheitsinformationen sind Webinhalte der Zukunft

Wachsende Zahl älterer Mitbürger sollen Internet-fit werden. Nach Ansicht der Initiative D21 werden Informationen über Krankheit und deren Heilung zukünftig die entscheidenden Inhalte für die Nutzer des Internets oder mobiler Informationsdienste werden. Eine Umfrage des D21-Mitgliedsunternehmens EMNID ergab, dass schon jetzt jeder vierte Internet-Nutzer das Internet bei Gesundheitsfragen als Recherchemedium nutzt.

Rechenzeit für neuen Pocken-Impfstoff gesucht

Ergebnisse von Grid-Computing-Projekt gehen ans US-Verteidigungs-Ministerium. IBM, Accelrys und United Devices haben gemeinsam mit Experten von amerikanischen und britischen Universitäten ein neues medizinisches Distributed- bzw. Grid-Computing-Projekt gestartet, das bei der Suche nach neuen Medikamenten gegen den Pocken-Virus helfen soll. Beim "Smallpox Research Grid Project" können - wie auch beim Krebs- und dem bereits abgeschlossenen Milzbrand-Projekt - Teilnehmer aus aller Welt die brachliegende Rechenleistung ihrer PCs der Forschung zur Verfügung stellen.
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Herzfrequenzmessgerät sendet im Notfall Nachricht an Handy

IBM mit Bluetooth-Prototyp zur Herzüberwachung. IBM hat den Prototyp eines Herzfrequenzmessgeräts vorgestellt, das im Notfall automatisch eine Nachricht an ein Handy senden soll. Das kleine, leichte Gerät wird am Körper getragen und arbeitet mit schwachen Radiowellen. Erreicht der Träger eine als riskant eingestufte Herzfrequenz, wird automatisch eine Nachricht an das Handy beispielsweise des Arztes gesendet, so dass sofortige Hilfe gewährleistet sein soll.

Telemedizin-Netz würde 700 Millionen Euro kosten

Jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen erwartet. Rund 700 Millionen Euro würde es in den nächsten fünf Jahren kosten, in Deutschland eine flächendeckende Infrastruktur für die Telemedizin aufzubauen. Diese Zahl nannte Dr. Claus-Werner Brill von der Bundesvereinigung der deutschen Apothekerverbände bei einem Symposium des Instituts für Telematik in Trier. An der Veranstaltung nahmen 60 Experten aus dem In- und Ausland teil.
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eDiamond Grid: Vernetzte Computerleistung gegen Brustkrebs

Großbritannien, Universität Oxford und IBM vernetzen Mediziner. Die britische Regierung, die Universität Oxford und der Hersteller IBM kooperieren bei der Einrichtung eines landesweiten Brustkrebs-Vorsorge-Netzwerks. Das Grid-Rechennetzwerk "eDiamond" soll es Krankenhäusern ermöglichen, Mammographie-Scans in einem digitalen Standard-Format abzuspeichern und untereinander auszutauschen.
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Hüftgelenk-Chirurgie-Robotersystem erstmals eingesetzt

Künstliches Hüftgelenk implantiert. Ein neues interaktives Chirurgie-Robotersystem, das im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation von Ingenieuren der Universität Siegen und Medizinern der Orthopädischen Universitätsklinik Frankfurt entwickelt wurde, ist - wie jetzt erst bekannt wurde - Ende Juli 2002 in Frankfurt erstmals erfolgreich klinisch eingesetzt worden. Bei der Operation wurde einem männlichen Patienten im Alter von 54 Jahren ein künstliches Hüftgelenk implantiert, das aus einer im Beckenknochen verankerten Pfannen- und einer im Oberschenkelknochen verankerten Schaftprothese besteht.

Roboter-Wurm sucht autonom nach Darmkrebs

Fortbewegungssystem des Bandwurms kopiert. Einen wurmförmigen Roboter zur Früherkennung von Darmkrebs wollen Forscher in die Tiefen des menschlichen Verdauungstraktes schicken, schreibt der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe. "Emil" (für endoskopische Mikrokapsel-Lokomotion) heißt der Prototyp, den Arianna Menciassi mit Kollegen am Centre for Applied Research in Microengineering im italienischen Pisa entwickelt hat. Das Gerät verwendet zur Fortbewegung und Fixierung Prinzipien eines Parasiten - des Bandwurms.

Forschung: Videospiele verringern Gehirnaktivität

Japanischer Professor untersucht Verhalten von Videospielern. Laut einem Bericht des Magazins Mainichi Interactive hat eine Untersuchung von Akio Mori, Professor am Nihon University's College of Humanities and Sciences, ergeben, dass längeres Videospielen unter anderem für Konzentrationsverlust sorge. Zudem würden versierte Spieler schneller aggressiv als Nichtspieler und gerieten zudem öfter in ernsthafte Probleme mit ihren Mitmenschen.

MobiHealth: Ständige Gesundheitsüberwachung per Mobilfunk

Ericsson koordiniert EU-Projekt für ambulante Gesundheitsüberwachung. Bereits am 1. Mai 2002 startete das EU-Projekt "MobiHealth", in dessen Rahmen per Mobilfunk fernablesbare Sensoren die ständige Überwachung von lebenswichtigen Körperfunktionen erleichtern und Patienten mehr Bewegungsfreiheit und vor allem Sicherheit bieten sollen. Das von der Europäischen Kommission mit knapp fünf Millionen Euro geförderte Projekt umfasst 14 europäische Partner und wird von Ericsson Deutschland koordiniert.

Gesundheits- und Schönheitsthemen im Netz stärker gefragt

Schön, fit und sportlich mit dem Internet. Deutschsprachige Internet-Nutzer verbringen immer mehr Zeit vor dem Computer - gleichwohl zeigen sie ein ausgeprägtes Interesse an Schönheits- und Körperpflege, Gesundheit, Fitness und Sport: Rund ein Drittel nennt Sport treiben bzw. Fitness und Gesundheitsthemen als persönliches Hobby/Interessengebiet, ca. 20 Prozent wollen sich online über Mode, Kosmetik und Körperpflege informieren. Dies ist das Ergebnis der W3B-Studie Beauty, Gesundheit & Sport im Internet.

BUND fordert strengere Regeln für Mobilfunksendeanlagen

Ignoriert Bundesregierung Risiken von Sendeanlagen und Mobilfunkstrahlen? In Schreiben an Wirtschaftsminister Müller, Umweltminister Trittin und die Länderumweltminister hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) strengere Regeln für die Genehmigung von Sendeanlagen gefordert. Es dürfe nicht sein, dass beim gegenwärtigen intensiven Ausbau der Mobilfunknetze die Umwelt- und Gesundheitsrisiken weiter ignoriert würden.

VDE-Studie Mobilfunk: Keine Gesundheitsgefahr durch Handys

Bundesamt mahnt dennoch Vorsorge beim Mobilfunk an. Die Studie des VDE zu Mobilfunk und Gesundheit bestätigt Ergebnisse des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Das BfS war bei einer aktuellen Literaturauswertung zu dem Ergebnis gekommen, dass es derzeit keinen wissenschaftlichen Nachweis für gesundheitliche Gefahren gibt, vor dem die Grenzwerte nicht schützen, wohl aber Hinweise auf mögliche Risiken und Fragen, die wissenschaftlich noch nicht bewertet bzw. beantwortet werden können.

Öko-Label für Handys führt aus Herstellersicht in die Irre

Hersteller wollen keine freiwillige Kennzeichnung geringer Strahlungsintensität. Die Hersteller von Mobilfunkgeräten haben bekräftigt, dass sie ein Öko-Label auf Handys nicht unterstützen. Der Bundesumweltminister hatte vorgeschlagen, dass die Hersteller sich freiwillig verpflichten sollen, besonders "strahlungsarme" Handys mit einem solchen Label zu kennzeichnen.

Pilotprojekt: Mobile Erfassung von Patientendaten

Städtisches Krankenhaus Seesen startet bundesweit ersten Pilotbetrieb. Das Städtische Krankenhaus in Seesen am Harz (Niedersachsen) will ab dem kommenden Montag (27. Januar 2002) auf der Inneren Station des Klinikums die bundesweit erste Pilot-Installation einer neuen Software in Betrieb nehmen, mit der die Patientendaten bei der Arztvisite am Krankenbett direkt per Handcomputer drahtlos erfasst werden können.

Ist die PlayStation gesundheitsschädlich?

Auslieferung der PSone in Holland vorübergehend gestoppt. Die niederländischen Zoll- und Umweltbehörden haben die Auslieferung von 1,3 Millionen PSone-Konsolen und 800.000 Stück Zubehör für die PSone in den Niederlanden vorübergehend unterbunden, nachdem bei Untersuchungen von Peripheriegeräten für die Konsole zu hohe Cadmiumwerte festgestellt worden waren.

IBM baut Computernetz für Brustkrebsdiagnose

Grid-Netzwerk soll bei Diagnose von Krebs helfen. IBM und die Universität von Pennsylvania richten ein leistungsstarkes Computer-Grid-Netzwerk zur Brustkrebsfrüherkennung und -diagnose ein. Das Grid-Netz ermöglicht es Medizinern in den Vereinigten Staaten, fortschrittlichste medizinische Methoden über das Netz zu nutzen und gleichzeitig Kosten zu sparen.

Medizinisches Expertenwissen aus dem Internet

Fraunhofer-Institut entwickelt Knowledge Base. Wie der Aufbau eines effizienten Internet-basierten Wissensmanagements und neue Visualisierungstechnologien nicht nur Mediziner, sondern auch Pharmazeuten und Biochemiker zielgerichtet unterstützen können, zeigen Forscher des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Computergraphik in Chemie und Pharmazie AGC auf der MEDICA 2001 in Düsseldorf vom 21. bis 24. November 2001.
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Body Area Network - Medizinische Daten per Funk

Drahtloses Übertragungssystem für Krankenhäuser. Um intensiv betreuten Patienten den Kabelsalat medizinischer Gerätschaften zu ersparen, haben Forscher vom Fraunhofer-Institut das drahtlose Übertragungssystem "Body Area Network" (BAN) entwickelt. Es übermittelt dem Arzt medizinische Daten per Funk und soll dank geringer Sendeleistung und dank einer niedrigen Sendefrequenz krankenhaustauglich sein.

Gesundheitsüberprüfung mit tragbaren Sensoren

Personal Health Monitor: Am Körper tragbares Signalverarbeitungssystem. In Deutschland sind immer mehr ältere Menschen immer häufiger allein - oft ist niemand da, der in Notfällen Hilfe holen könnte. Ihnen bleiben meist nur zwei Möglichkeiten - die ungeliebte Betreuung in Kliniken oder Pflegeheimen respektive die außerklinische medizinische Versorgung und Pflege - aber auch sie hat ihren Preis.

CSU: Bundesregierung soll Mobilfunkrisiken aufklären lassen

"Wo bleibt die Initiative der Bundesregierung?". Anlässlich des Interviews des Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz in der Berliner Zeitung vom 31. Juli 2001 über die Gesundheitsrisiken des Mobilfunks erklärt die Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung und Forschung, Ilse Aigner, dass der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, erst einmal seinen eigenen Dienstherrn zum Handeln antreiben sollte, bevor er den Mobilfunkbetreibern Handlungsempfehlungen gibt.

Fernmedizin: Implantierte Sensoren und Sender mit Telematik

Vom Airbag ins Endoskop. Erfindungen, die ursprünglich aus der Automobilindustrie stammen, sollen demnächst Patienten das Leben erleichtern. Eingepflanzte Sensoren und Sender sollen bald Blut-, Hirn- und Augeninnendruck ständig ermitteln und die Werte an den Arzt per Funk übermitteln.
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Digitale Bibliothek widmet sich Kunst und Medizin

Zwei neue CD-ROM-Nachschlagewerke aus dem Verlag Direct Media Publishing. Vom Berliner Verlag Direct Media Publishing gibt es wieder zwei CD-ROM-Umsetzungen zweier bekannter Nachschlagewerke: Zum einen das "Lexikon der Kunst" aus dem Kunstverlag E.A. Seemann und zum anderen die "Illustrierte Geschichte der Medizin" der Andreas u. Andreas Verlagsanstalt.

Umfrage: Handybesitzer fürchten Gesundheitsschäden

Knapp 90 Prozent der Skeptiker haben dennoch ein Handy. Seitdem das mobile Telefonieren zum Alltag gehört, reißt die Diskussion um die gesundheitlichen Gefahren nicht ab. Zwar scheint es bislang keine gesicherten Erkenntnisse darüber zu geben, ob das Handy dem Menschen schadet - eine Befragung des Online-Marktforschungsunternehmens Earsandeyes zeigt jedoch, dass vielen Menschen das Thema Sorgen bereitet. Über die Hälfte (58 Prozent) der insgesamt 643 Internet-User zwischen 14 und 49 Jahren glaubt, dass Handy-Strahlung krank macht.

Virtuelle Welten zum Anfassen

Verbundprojekt "HASASEM" entwickelt haptische Displays. Um virtuelle Gegenstände nicht nur darstellen, sondern auch anfassen und ihre Konsistenz erspüren zu können, werden im Verbundprojekt "HASASEM" haptische Displays entwickelt. Deren veränderliche Oberfläche soll beispielsweise in der Medizin auch bei minimalinvasiver Operationstechnik das "Abtasten" von Gewebe ermöglichen, da dessen Beschaffenheit und Festigkeit übermittelt wird.

Neues Gesundheitsportal bei T-Online

Infos und Shopping rund um den Themenkomplex Gesundheit. Internet-Nutzer finden ab sofort unter www.t-online.de in der Rubrik "Gesundheit" Informationen rund um die Themen Wellness und Gesundheit. Das neue Portal deckt alle Bereiche von Nachschlagewerken, Fitness, Shopping bis hin zu individuellen ärztlichen Ratschlägen ab.

Silizium-DNA-Chip für die Bioanalytik

Forschungsverbund vereinigt Biotech und Computertechnologie. Zusammen mit den Partnern Siemens, Infineon, Eppendorf Instrumente GmbH sowie dem Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie ISIT will die November AG kostengünstige und nutzerfreundliche analytische Werkzeuge für die moderne Biotechnologie bereitstellen.

Internet-Angebot zur Information über Krebserkrankungen

Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen will Früherkennung fördern. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat das Internet-Portal www.krebs-nrw.de zur Information über Krebserkrankungen freigeschaltet. Das Internet-Portal enthält Informationen über Krebskrankheiten sowie zur Vorbeugung, Vorsorge, Früherkennung und Selbsthilfe.

Bayern warnt vor Internetversandhandel von Arzneimitteln

Sozialministerin Stewens sieht derzeit unkalkulierbare Risiken. Derzeit unkalkulierbare Risiken sieht Bayerns Sozialministerin Christa Stewens im Internethandel von Arzneimitteln. Das Hauptrisiko online bestellter Arzneimittel läge in der unbekannten Herkunft und Zusammensetzung. Nach Mitteilung der WHO seien 10 Prozent der Arzneimittel im Versandhandel gefälscht, so die Ministerin. Schenke man Angaben in der Fachpresse Glauben, sind in Ländern wie Indien sogar 30 bis 50 Prozent der Arzneimittel Fälschungen, so Stewens weiter.

Hightech-Medizin - VDE und DGBMT fusionieren

Elektronik und Informationstechnik revolutionieren Medizin. Elektronik und Informationstechnik haben in den letzten Jahren die Entwicklung der Medizin auf vielen Gebieten revolutioniert. Da ein enges Zusammenarbeiten von Medizinern und Ingenieuren dem medizinischen Fortschritt und dem Patienten zugute kommt, haben sich der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) jetzt zusammengeschlossen.

Bekommen Patienten Röntgenbilder bald auf CD-ROM?

Neue Patienten-CD soll Mehrfach-Röntgen ersparen. Das Fraunhofer Institut für Telematik hat ein so genanntes "Patienten-CD-System" vorgestellt, das dem Kranken unnötige Strahlenbelastung durch Mehrfach-Röntgen ersparen soll. Bei Untersuchungen könne der Arzt künftig Röntgenbilder, aber auch Tomographie- und Ultraschallaufnahmen als digitale Daten schnell auf eine CD-ROM brennen.

Mobiltelefon zur Überwachung des Gesundheitszustands?

Antenne als Sensor für vom Körper reflektierte Mikrowellen. Laut dem New Scientist Magazine erforschen die zu Lucent Technologies gehörenden Bell Labs derzeit, wie Mobiltelefone zur Überwachung des Gesundheitszustandes eingesetzt werden können. Das Forscherehepaar Victor Lubecke und Olga Boric-Lubecke hatte entdeckt, dass einige Mobilfunk-Mikrowellen vom Brustkorb, Herz und Lunge des Nutzers reflektiert werden - bisher jedoch nur als Störsignale ausgefiltert werden.

Internet-Informationstool für Mediziner und Patienten

evidence.de: Medizinisches Wissens-Netzwerk. Das Internet bietet Ärzten eine zunehmend wichtigere Plattform zur Information über Erkennung und Behandlung von Krankheiten und hilft den betroffenen Patienten, ihre Erkrankung besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Allerdings überfordert die Flut neuer Veröffentlichungen und die dezentrale Struktur des Internets selbst professionelle Nutzer. Patienten stehen oft vor der Frage, ob sie den Informationen aus dem Netz überhaupt trauen können.

Palm Ventures investiert in PDA-Klinikmarkt

ePhysician will Ärzte in IT-Aufgaben unterstützen. Der PDA-Hersteller Palm Inc. hat sich über seine Investmentfirma Palm Ventures an ePhysician beteiligt. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informationstechnologie in der Medizin. Einen besonderen Fokus legt ePhysician auf den Einsatz von PDAs im klinischen Bereich.

Live-Übertragung einer Herzklappenoperation via Internet

Medizinische Information für Laien- und Fachpublikum. Am 12. Dezember 2000 werden auf www.Blick-in-den-OP.de die Live-Bilder einer Herzklappenoperation ohne Zugangsbeschränkung übertragen. Das Angebot richtet sich sowohl an Fachnutzer als auch die interessierte Laienöffentlichkeit.

Kinder besonders durch Handys gefährdet?

BUNDjugend fordert Gesundheitswarnung wie in England. Nach Studien besitzt mittlerweile fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland ein Handy. Schon immer gab es Warnungen, die durch die elektromagnetische Strahlung ein erhöhtes Gesundheitsrisiko sehen.

Wissenschaftler machen Röntgenbilder dreidimensional

Kostengünstiges Verfahren zur 3D-Darstellung von Röntgenbildern entwickelt. Eine räumliche Darstellung des menschlichen Körpers war in der Medizintechnik bisher nur mit sehr teuren Computer-Tomographen möglich. Durch ein neu entwickeltes Verfahren sollen bald auch "normale" Röntgengeräte in Verbindung mit einem herkömmlichen PC den dreidimensionalen Blick in den Körper freigeben.

WAP-Gesundheitsservice sucht nach freien Bettenkapazitäten

Hinterlegung von Patientendaten möglich. Das "Sistema Emergenza 118", kurz SISESM 118, der Italdata wurde 1999 von der Mailänder Software-Schmiede Italdata entwickelt und in der italienischen Region Marken im Frühjahr 2000 aktiviert. Die Idee war, eine telematische Infrastruktur zwischen Notruf-Operatoren (118), dem Erste-Hilfe-Team und dem medizinischen Personal der gesamten Region zu schaffen, um jedem sofort dieselben notwendigen Informationen zugänglich zu machen.

Medizintechnik: Operationssaal gehorcht aufs Wort

Weltweit erste Pilotinstallation in Lüneburg im Einsatz. Bisher waren steriler und nichtsteriler Bereich im Operationssaal streng voneinander getrennt. Dem OP-Team war es beispielsweise nicht möglich, das technische Arbeitsumfeld aus dem sterilen Bereich heraus zu bedienen. Das soll sich nun durch ein System, das Siemens entwickelt hat, deutlich ändern.

Capital: Gesundheitsportale mit Qualitätsunterschieden

Capital-Vergleichstest unterteilt in Beratungs- und Informationsportale. Wer in Gesundheitsfragen das Internet konsultiert, findet Hunderte von Informations- und Beratungsangeboten, doch gerade in Sachen Gesundheit ist die Frage nach der Qualität und Seriosität der Angebote entscheidend. Das Wirtschaftsmagazin Capital hat in seiner aktuellen Ausgabe 25 deutschsprachige Gesundheitsportale einem Vergleichstest unterzogen und kam zu dem Ergebnis, dass die untersuchten Anbieter sich deutlich in ihrer Qualität unterscheiden.

Bundeswirtschaftministerium: Keine UMTS-Gesundheitsgefahren

Nur geringe Sendeleistung der neuen Netze. Bundeswirtschaftsminister Dr. Müller versucht die Bedenken zu zerstreuen, die neuen Mobilfunknetze könnten ein Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen. Die Bundesregierung habe mit gesetzlichen Vorgaben in Form von einzuhaltenden Grenzwerten dafür gesorgt, dass schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und die Umwelt nach dem Stand der wissenschaftlichen Forschung ausgeschlossen sind.

BUND und BBU wollen UMTS-Gefahren erforschen lassen

Ein Prozent des UMTS-Erlöses für die Erforschung von Gefahren des Mobilfunks. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordern die Bundesregierung auf, mindestens ein Prozent des Gewinns aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen der UMTS- Technologie auf Mensch und Umwelt zu erforschen.

Anklage: Viagra wird illegal im Netz verkauft

US-Behörden ermitteln gegen Pharmafirma. Vier dringend Tatverdächtige und eine dubiose Pharmafirma aus Miami sind das Resultat von Ermittlungen von US-Strafverfolgungsbehörden, die dem illegalen Handel von Viagra über das Internet nachgegangen sind.