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Medizintechnik: Operationssaal gehorcht aufs Wort

Weltweit erste Pilotinstallation in Lüneburg im Einsatz. Bisher waren steriler und nichtsteriler Bereich im Operationssaal streng voneinander getrennt. Dem OP-Team war es beispielsweise nicht möglich, das technische Arbeitsumfeld aus dem sterilen Bereich heraus zu bedienen. Das soll sich nun durch ein System, das Siemens entwickelt hat, deutlich ändern.
/ Andreas Donath
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Direkt aus dem sterilen Bereich kann das Operations-Team, zum Beispiel per Sprache, die wichtigsten OP-Komponenten bedienen und auf umfangreiche Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zugreifen. SIOS (Siemens Integriertes OP-System) ist eine Systemlösung für die Optimierung von Prozessabläufen im Operationssaal der Zukunft. Das offene System erlaubt, Geräte verschiedener Hersteller zu integrieren.

Die zu steuernden Geräte sind dabei nicht etwa Operationsroboter, sondern das Raumlicht, die Motoren am OP-Tisch, die Endokamera, das Hochfrequenzskalpell oder die Ansteuerung der Bildmonitore.

SIOS besteht aus einer sterilen Fernbedienung und einem Sprachsteuerungsmodul. Mit einfachen Befehlen wie "Tisch hochfahren", "Insufflation einschalten" oder "Telefonanruf annehmen" kann das OP-Team seine Arbeitsumgebung selbst dirigieren. SIOS ermöglicht derzeit die Integration von drei bildgebenden Systemen: Endokamera, Röntgen und Ultraschall.


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