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WAP-Gesundheitsservice sucht nach freien Bettenkapazitäten

Hinterlegung von Patientendaten möglich

Das "Sistema Emergenza 118", kurz SISESM 118, der Italdata wurde 1999 von der Mailänder Software-Schmiede Italdata entwickelt und in der italienischen Region Marken im Frühjahr 2000 aktiviert. Die Idee war, eine telematische Infrastruktur zwischen Notruf-Operatoren (118), dem Erste-Hilfe-Team und dem medizinischen Personal der gesamten Region zu schaffen, um jedem sofort dieselben notwendigen Informationen zugänglich zu machen.

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Das System sorgt in der Region Marken dafür, dass Ambulanzfahrzeuge bei Rettungseinsätzen ohne Zeitverzug das richtige Krankenhaus mit der entsprechenden Betten- und Operationskapazität ansteuern. Irrfahrten mit Notfallpatienten von Krankenhaus zu Krankenhaus auf der Suche nach einem Bett sollen damit endgültig der Vergangenheit angehören.

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Notärzte und Sanitäter wurden mit WAP-Handys ausgestattet, mit denen sie während der Fahrt nicht nur das freie Krankenhausbett ausfindig machen, sondern auch auf eine Datenbank zugreifen können. Von dieser kann die Krankenhistorie der gespeicherten Patienten abgerufen werden, was zum Beispiel bei einer Medikamentenallergie von unschätzbarem Wert sein kann.

Während die Patienten über eine verschlüsselte Internet-Seite vom heimischen PC aus Zugang haben, um ihre Daten zu hinterlegen, kann das medizinische Team über ein speziell gesichertes Intranet und die WAP-Handys die benötigten Informationen abrufen und verwalten.

Um Missbrauch auszuschließen, wurde von den Entwicklern der 128-Bit-Sicherheitsstandard SSL 3.0 gewählt. Zukünftig könnte SISESM auch beispielsweise bei der Feuerwehr, dem Zivilschutz oder Netzwerk-Kontrollzentren zum Einsatz kommen, so der Hersteller.



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