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BUND und BBU wollen UMTS-Gefahren erforschen lassen

Ein Prozent des UMTS-Erlöses für die Erforschung von Gefahren des Mobilfunks. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordern die Bundesregierung auf, mindestens ein Prozent des Gewinns aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen der UMTS- Technologie auf Mensch und Umwelt zu erforschen.
/ Andreas Donath
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Mit der Summe sollen Forschungsprojekte finanziert werden, die unabhängig von der Industrie mögliche Gefahren des Mobilfunks untersuchen.

Bernd Rainer Müller, BUND-Experte für elektromagnetische Strahlung: "Mit der Versteigerung werden bisher ungenutzte Frequenzbereiche für den Mobilfunk freigegeben. Dadurch erhöht sich die bestehende Belastung durch elektromagnetische Strahlung für Mensch und Umwelt massiv, ohne dass die Umweltverträglichkeit überhaupt geprüft wurde."

Die Umweltverbände kritisieren, dass eine unabhängige Grundlagenforschung im Bereich elektromagnetischer Strahlung nicht existiert, obwohl die internationale Fachwelt dringenden Bedarf sehen würde.

BBU und BUND fordern Bundesumweltminister Jürgen Trittin deshalb auf, eine umfangreiche neutrale Forschung über die Umweltverträglichkeit der UMTS-Technik durchzusetzen. Die neue Mobilfunk-Technik darf nach Ansicht der Umweltverbände nicht zugelassen werden, bevor ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit sichergestellt ist und verlässliche Standards zum Schutz der Bevölkerung eingeführt sind.


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