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Roboter-Wurm sucht autonom nach Darmkrebs

Fortbewegungssystem des Bandwurms kopiert

Einen wurmförmigen Roboter zur Früherkennung von Darmkrebs wollen Forscher in die Tiefen des menschlichen Verdauungstraktes schicken, schreibt der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe. "Emil" (für endoskopische Mikrokapsel-Lokomotion) heißt der Prototyp, den Arianna Menciassi mit Kollegen am Centre for Applied Research in Microengineering im italienischen Pisa entwickelt hat. Das Gerät verwendet zur Fortbewegung und Fixierung Prinzipien eines Parasiten - des Bandwurms.

Artikel veröffentlicht am ,

Er sieht aus wie eine Kreuzung aus Rohrreiniger und Massagestab, misst 2,4 Zentimeter im Durchmesser und soll schonender vorgehen als bisherige Gerätschaften zur Inspektion des Darms, so das Nachrichtenmagazin. Gängige Endoskope sind halbstarre Schläuche und werden forciert in den Anus des Patienten geschoben. "Emil" indes kann seine Länge wie ein Raupe verändern und zielgerichtet durch den Darm wandern. Dort setzt er sich wie ein Bandwurm fest: Saugnäpfe aus Latex und drei Millimeter lange Haken aus Nylon geben ihm Halt.

"Die Fortbewegungsformen von Würmern und Parasiten können uns helfen, Roboter zu entwickeln, die ihren Weg bis in die glitschigen und schwer zugänglichen Winkel des menschlichen Körpers finden", erklärte Ingenieurin Menciassi. Vor Ort späht Emil mit einer Kamera nach möglichen Krebsherden und soll dereinst winzige Gewebeproben entnehmen, so der Spiegel weiter. In betäubten Schweinen unternahm Emil bereits Tauchfahrten, bei denen er allerdings noch per Kabel mit einem Computer verbunden war. In drei Jahren, so hofft Menciassi, werde der Roboter sich erstmals autonom in einen Menschen begeben.



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Schulz 15. Okt 2002

Roboter sucht Darmkrebs hört sich sehr viel versprechend an, leider stellt sich diese...

marc 27. Aug 2002

Es War auf VOX TV

marc 27. Aug 2002

Hi, Huuh heh da fühle ich mich doch sehr an THE MATRIX erinnert. Roboter die in einen...

Links 26. Aug 2002

Leider fehlten mir die sonst so informativen Links zu diesem Artikel. Wem es ähnlich ging...


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