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Studie: WLAN-Risiken werden ausgeblendet

Öko-Institut bemängelt Fehlen einer Anlaufstelle zu Chancen und Risiken von WLAN

Wenn sich Verbraucher über Chancen und Risiken von Wireless Local Area Networks (WLAN) informieren wollen, stoßen sie laut einer Einschätzung des Öko-Instituts e.V. Freiburg auf viele Hindernisse. "Es gibt niemanden, der kompakt, allgemeinverständlich und übersichtlich die verschiedenen Aspekte von WLAN neutral beleuchtet", so Institutsmitarbeiterin Kathrin Graulich zum Ergebnis der Untersuchung.

Artikel veröffentlicht am ,

WLANs erlauben eine größere Flexibilität und Mobilität, haben aber möglicherweise auch Risiken. Diese könnten im Bereich der Datensicherheit oder der elektromagnetischen Strahlung liegen. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein-Westfalen hat sich das Freiburger Institut angesehen, wie die Information und Kommunikation zu Chancen und Risiken von WLAN bisher gelaufen ist.

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So konnte beispielsweise weder eine entsprechende Internet-Plattform identifiziert noch eine Informationsbroschüre gefunden werden, die sich dem Thema neutral nähere. Bei der Auswertung der Ergebnisse habe sich Folgendes ergeben: Das Informationsangebot ist - wenig überraschend - bei den Anbietern von WLAN und bei PC-Zeitschriften am größten. "Unabhängige" Absender wie Verbraucherorganisationen, staatliche Institutionen oder Nicht-Regierungs-Organisationen würden hingegen bislang nur wenig über Chancen und Risiken von WLAN informieren. Ein Drittel der Medien berichtete über Aspekte wie Nutzen, Kosten und Datensicherheit. Ein Viertel griff das Thema elektromagnetische Strahlung auf.

Eine nicht repräsentative Befragung unter 28 Institutionen aus den Bereichen Verbraucherschutz, Umwelt, Gesundheit, Kirchen, Kommunen, Schulen und Unternehmen habe gezeigt, dass der größte Informationsbedarf im Bereich der Datensicherheit und der elektromagnetischen Strahlung liege. Diese Informationen werden von unabhängigen Institutionen gewünscht, gleichzeitig sollten aber auch die Anbieter mehr darüber berichten. Zudem wünschen sich die meisten Befragten Immissionsmessungen.

Das Öko-Institut empfiehlt, dass verschiedene Akteure - Anbieter und unabhängige Institutionen - eine gemeinsame inhaltliche Informationsgrundlage erarbeiten. Auf dieser Basis könnte die Öffentlichkeit über eine Internetplattform und eine Broschüre informiert werden. Für Schulen schlagen die WissenschaftlerInnen Informationsveranstaltungen für Eltern sowie Unterrichtseinheiten für Schüler vor, kombiniert mit Immissionsmessungen. Unternehmen könnten mit Schulungen, beispielsweise durch die IHK, umfassend über Chancen und Risiken von WLAN unterrichtet werden.

Die Studie "Sachstandsermittlung zu Information und Kommunikation über Chancen und Risiken neuer Informationstechnologien am Beispiel von WLAN" kann über die Homepage des Öko-Instituts sowie über die Homepage des MUNLV kostenlos heruntergeladen werden. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie 88 verschiedene Medien ausgewertet. Dazu zählten Fach- und Testzeitschriften, Tageszeitungen sowie überregionale Magazine, zudem Informationen von Herstellern und Providern, von bundes- und landesweiten Institutionen sowie Organisationen.

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Q 17. Sep 2004

Hm, unsere Vorfahren haben das ohne Strahlung und ohne Chemie hinbekommen. Es geht...

Q 17. Sep 2004

Ja genau. Es gab eine Untersuchung an der TU Berlin mit Messungen. Dabei kam heraus,dass...

wilhelm Hermann 25. Jul 2004

...es gibt sehr wohl alternative Geschäftsideen. Nur ist Deutschland dazu ungeeignet...

Michael - alt 14. Jul 2004

ok, lass alle Technik weg und erfriere im Winter.... Oder hab nichts zu futtern weil...

Michael - alt 14. Jul 2004

Hallo Wilhelm Der Meinung bin ich überhaupt nicht. Wenn Du Dir überlegen würdest, wie ein...


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