Abo
  • Services:

Magnetische Induktion: U-Boot für den Einsatz im Körper

US-Wissenschaftler haben ein kleines Fahrzeug entwickelt, das im Körper der Menschen Untersuchungen durchführt oder Medikamente ausliefert. Das Gerät wird von außen mit Energie versorgt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mini-U-Boot: schwimmender Chip im Körper
Mini-U-Boot: schwimmender Chip im Körper (Bild: Carlos Suarez, Strongbox3d/Screenshot: Golem.de)

1966 reiste in dem Science-Fiction-Film Die phantastische Reise ein Team von geschrumpften Wissenschaftlern in einem ebensolchen U-Boot durch den Körper eines Kollegen, um ein Blutgerinnsel in seinem Gehirn zu entfernen. Die Wissenschaftlerin Ada Poon kann sich nicht verkleinern. Deshalb hat sie ein unbemanntes Mini-U-Boot entwickelt, das durch den menschlichen Körper fährt.

Klein-U-Boot

Stellenmarkt
  1. ProLeiT AG, Leverkusen
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken

Der Prototyp des U-Bootes, den die Forscher von der Stanford-Universität um Poon gebaut haben, ist gerade mal 3 x 4 Millimeter groß. Es könnte beispielsweise Medikamente an einer bestimmten Stelle im Körper abliefern, es könnte Untersuchungen durchführen und möglicherweise sogar Blutgerinnsel oder andere Ablagerungen entfernen.

Das U-Boot selbst zu bauen sei kein Problem gewesen, erklärt Teresa Meng. Elektronische und mechanische Teile ließen sich inzwischen sehr gut im Miniaturformat herstellen. Schwieriger sei hingegen der Antrieb, da die Miniaturisierung bei den Energiespeichern deutlich weniger schnell voranschreite. Dadurch würden nicht nur die möglichen Stellen eingeschränkt, an denen ein Implantat eingesetzt werden könne. Es träten auch Risiken auf, etwa durch Korrosion oder gebrochene Drähte.

Energie von draußen

Poon und ihre Kollegen fanden eine andere Lösung: Sie verlegten die Energieversorgung einfach nach außen. Das Adern-U-Boot wird durch magnetische Induktion von außen mit Energie versorgt.

Die Forscher um Poon haben zwei verschiedene Antriebsmöglichkeiten entwickelt: Bei der einen wird Strom direkt durch die Flüssigkeit geleitet. Dadurch entsteht eine gerichtete Kraft, die das U-Boot mit einer Geschwindigkeit von bis zu 0,53 Zentimetern pro Sekunde vorwärtsschiebt. Bei dem zweiten Antriebstyp wird die Richtung des Stroms, der durch eine Drahtschlaufe fließt, geändert. Dadurch entsteht eine Art Schaukelbewegung, die das U-Boot vorantreibt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Bouncy 27. Feb 2012

Verstehe ich beides nicht, könnte mir das jemand näherbringen? Und kann man solche...

irata 26. Feb 2012

Richtig. Innerspace (Die Reise ins Ich) von 1987 war ein Remake des Klassikers Fantastic...

omo 25. Feb 2012

Die Stocherfritze wollen hat verdienen. Davor fliehen Viele. Vor vielen Jahren hatte ich...

tingelchen 25. Feb 2012

Ich fürchte nur das dieses U-Boot nicht für die Arterien ausgelegt ist ;) Wiki: "Die...

Seasdfgas 25. Feb 2012

glaub an der schlagader läuft das ding noch halbwegs sicher. problematisch wirds wenn die...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    •  /