Abo
  • Services:
Anzeige

Nanotoxikologie

Welche Risiken birgt Nanotechnologie?

Zwei Wissenschaftler aus der Schweiz empfehlen die Einführung einer neuen wissenschaftlichen Disziplin - der Nanotoxikologie. Mit ihr sollen die Risiken von Nanostoffen erforscht werden.

Immer mehr Produkte enthalten Nanomaterialien. Auch wenn es viele Studien zu dem Thema gibt, in denen Forscher unter anderem vor Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt warnen, gibt es kaum gesicherte Daten. Harald F. Krug und Peter Wick von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (kurz EMPA) im schweizerischen St. Gallen empfehlen deshalb die Einführung einer neuen Disziplin, der Nanotoxikologie.

Anzeige

Interdisziplinär

Der Begriff sei durchaus berechtigt, schreiben die Wissenschaftler in einem Aufsatz im deutschen Fachmagazin Angewandte Chemie, da die Nanopartikel auf vielfältige Weise mit Zellen, dem Gewebe und Organismen interagierten. Ein Abschätzen der Risiken der Nanotechnologie umfasse Biologie, Chemie und Physik ebenso wie Betriebshygiene, Materialkunde und Ingenieurwissenschaften.

Es müssten verschiedene Formen der Wechselwirkung zwischen Organismen und Nanopartikeln betrachtet werden. Zum einen gelangten diese auf ganz anderen Wegen in eine Zelle als größere Partikel. Zum anderen hätten Nanoobjekte im Vergleich zu ihrem Volumen eine sehr große Oberfläche. Werde also ein Nanopartikel von einem Organismus absorbiert, komme dieser mit deutlich mehr verschiedenen Molekülen in Kontakt als bei einer vergleichbaren Substanzmenge, die in größeren Partikeln vorliege. Man müsse deshalb davon ausgehen, dass die Relation zwischen Dosis und Auswirkungen anders sei. Nanopartikel könnten zudem andere chemische und physikalische Effekte haben als größere Teilchen.

Unterschiedliche Formen

Schließlich müssten auch die chemische Verbindung und sogar die Form eines Nanopartikels betrachtet werden, erläutern die Forscher. Kohlenstoff sei beispielsweise in Form von Diamantpartikeln harmlos. Nanoröhrchen aus Kohlenstoff hingegen könnten schädlich sein. Jedes Nanomaterial müsse deshalb im Einzelnen betrachtet werden.

Es gebe zwar sehr viele Daten über die Auswirkungen von Nanomaterialien, aber, so kritisieren Krug und Wick, viele davon seien nicht verlässlich. Teilweise sei es nicht einmal nachvollziehbar, welche Materialien getestet worden seien und unter welchen Bedingungen man sie getestet habe.


eye home zur Startseite
Insomnia88 31. Jan 2011

Wieso sollte er es nicht dürfen? Das Logo verstößt nicht gegen das Urheberrecht, von...

antares 29. Jan 2011

Psst! Geheimtipp: Leben endet tödlich!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. CCV Deutschland GmbH, Au i.d. Hallertau
  2. DuPont Sustainable Solutions (DSS), Neu-Isenburg
  3. HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen Raum Ingolstadt
  4. über Duerenhoff GmbH, Raum Unna


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.499,00€
  2. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo Labo

    Switch plus Pappe

  2. Apple

    Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden

  3. Analog

    Kabelnetzkunden in falscher Sorge wegen DVB-T-Abschaltung

  4. Partnerprogramm

    Geld verdienen auf Youtube wird schwieriger

  5. Nur beratendes Gremium

    Bundestag setzt wieder Digitalausschuss ein

  6. Eclipse Foundation

    Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

  7. Breitbandmessung

    Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

  8. Virtualisierung

    Linux-Gasttreiber für Virtualbox bekommt Mainline-Support

  9. DJI Copilot von Lacie

    Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

  10. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  2. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild
  3. Digitale Assistenten Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!

EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Re: Link

    xeneo23 | 02:41

  2. Re: Trotz gesteigerter Qualität fehlen mir noch...

    sofries | 02:22

  3. Re: Videos von brennenden und sterbenden Menschen...

    berritorre | 02:13

  4. Re: Abmahnanwälte dürften sich freuen

    p4m | 02:12

  5. Re: Drohnenkrieg ist aber sicher nur solange ok

    Oh je | 02:08


  1. 00:02

  2. 19:25

  3. 19:18

  4. 18:34

  5. 17:20

  6. 15:46

  7. 15:30

  8. 15:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel