• IT-Karriere:
  • Services:

Telepräsenzroboter: RP Vita bekommt Zulassung für Krankenhäuser in den USA

Die US-Behörde FDA hat den Telepräsenzroboter RP Vita in Krankenhäusern zugelassen. Entwickelt wurde der Roboter, dessen Kopf ein iPad ist, unter anderem von iRobot.

Artikel veröffentlicht am ,
Telepräsenzroboter Ava: als RP Vita im Krankenhauseinsatz
Telepräsenzroboter Ava: als RP Vita im Krankenhauseinsatz (Bild: iRobot)

Patienten in US-Krankenhäusern bekommen künftig bei der Visite den Arzt möglicherweise nicht persönlich zu Gesicht. Stattdessen steht ein Roboter an ihrem Bett. Die Food and Drug Administration (FDA) hat den Telepräsenzroboter RP Vita zum Einsatz in Krankenhäusern zugelassen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn-Röttgen

Der Roboter ist eine Entwicklung des US-Robotikunternehmens iRobot und von Intouch Health, einem Anbieter von Telemedizinlösungen. Beide Unternehmen kooperieren seit 2011. RP Vita sei von der FDA für telemedizinische Konsultationen sowie für die Überwachung von Patienten in Bereichen zugelassen, die schnelle Reaktionen erfordern, etwa der Intensivstation, erklärt Intouch.

iPad-Chassis

RP Vita beruht auf dem Telepräsenzroboter Ava, den iRobot-Chef Colin Angle 2011 vorgestellt hat. Der Roboter ist eine fahrbare Plattform, auf der oben ein iPad sitzt. Über das Tablet können Arzt und Patient miteinander kommunizieren - das Gerät hat eine Kamera, einen Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher sowie Einrichtungen zur drahtlosen Datenübertragung - also alles, was für die Kommunikation nötig ist.

Der Roboter, der auf drei Rädern fährt, ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die eine sichere Navigation ermöglichen, darunter Laserscanner, Ultraschallsensoren, 2D- und 3D-Kameras sowie ein Sensor, der den Roboter vor Stufen warnt. Ein Mitglied des Klinikpersonals kann den Roboter zu einem Patienten schicken, indem er auf einem digitalen Plan auf einem Tablet das entsprechende Zimmer markiert. Der Roboter fährt dann selbstständig zu dem bezeichneten Ort.

Roboter mit Stethoskop

Der Arzt kann bei seiner Telekonsultation über den Roboter die Krankenakte und Patientendaten abrufen. Der Roboter kann zudem mit Diagnosegeräten wie einem Ultraschall verbunden werden. Er hat sogar ein Stethoskop, mit dem der Arzt den Patienten abhören kann. Künftig soll RP Vita auch für Behandlungen mit Medizinerteams eingesetzt werden: Ärzte vor Ort sollen, so die Idee von Intouch, über den Roboter Spezialisten, die sich woanders befinden, zu einer Behandlung zuschalten.

Angle und Intouch-Chef Yulun Wang haben RP Vita auf dem Digital Health Summit präsentiert, einer Konferenz im Rahmen der Elektronikmesse CES in Las Vegas.

Thema sei unter anderem die Akzeptanz eines Roboters durch die Patienten gewesen, berichtet das US-Nachrichtenangebot Cnet. Wang habe auf eine Studie der American Medical Association verwiesen, nach der Patienten einen Arzt, den sie kennen, auf dem Bildschirm einem leibhaftigen unbekannten vorzögen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XB273UGS für 486,43€, Sennheiser GSP 350 für 78€ und Logitech G935 für...
  2. 86,20€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  3. 110,93€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  4. 89,66€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)

Uzzi 10. Jan 2013

... und für Deutschland heißt das, weil Omi den Herrn Dr. Computerpolen (die Inder und...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /