Abo
  • IT-Karriere:

Portabel

Smartphone als Ultraschallgerät

Mobile Ultraschallgeräte sind teuer und ungefähr so groß wie ein Aktenkoffer. Das Mobius von Mobisante ist kaum größer als ein Handy und zeigt das Bild auf einem Windows-Mobile-Smartphone an.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobius
Mobius (Bild: Mobisante)

Nach einem längeren Zulassungsverfahren ist das Ultraschallsystem Mobius von Mobisante nun auf dem US-Markt erhältlich. Mit seinem Sondenschallkopf können Ärzte in kleineren Kliniken das bildgebende Verfahren in der Kitteltasche transportieren, wenn sie den Patienten besuchen. Auch für den Einsatz in der Notfallmedizin ist das Gerät kompakt und leicht genug.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Friedrichshafen
  2. ADAC SE, München

Der Anschluss des Schallkopfes an das Smartphone Toshiba TG01 erfolgt über USB. Das über zwei Jahre alte Smartphone mit Windows Mobile 6.5 war zu Beginn des Zulassungsantrags noch modern, doch das Verfahren dauert so lang, dass das Gerät mittlerweile anachronistisch wirkt.

  • Aufnahme einer Niere mit dem Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
  • Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
  • Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
  • Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
  • Aufnahmeverwaltung im Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
  • Verstärkungseinstellung im Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)
Mobisante Mobius (Bild: Mobisante)

Das Ultraschallgerät soll zur Untersuchung des Fötus im 2D-Echtzeitmodus, aber auch im Bereich Bauch, Herz, Becken und den peripheren Gefäßen zur Diagnostik eingesetzt werden. Die Bilder können vermessen und mit Anmerkungen und Pfeilen versehen gespeichert und über das Smartphone auch per Mobilfunk und WLAN versendet werden.

Mit einem Systempreis von 7.500 US-Dollar ist der Mobius von Mobisante auf einem ähnlichen Niveau wie andere mobile Ultraschalllösungen, die allerdings meist an Notebooks erinnern.

Der Vscan von General Electrics und der Siemens Acuson P10 sind noch am ehesten mit dem Smartphone-Ultraschallgerät vergleichbar. Bei den Konkurrenzmodellen wird allerdings auf ein proprietäres Handheld und nicht auf Smartphone-Technik gesetzt.

Die Auflösung des 4,1 Zoll großen Smartphone-Displays des Mobius liegt bei 800 x 480 Pixeln, wovon allerdings nur 480 x 480 Pixel für das Ultraschallbild verwendet werden. Der Akku des Schallkopfes ermöglicht eine kontinuierliche Scanzeit von ungefähr einer Stunde. Das System kann mit 3,5- und 5-MHz-Wandlern für abdominale und gynäkologische Untersuchungen verwendet werden. Außerdem funktioniert es mit Schallköpfen mit 7,5 und 12 MHz für Untersuchungen an oberflächlichen Gefäßen und kleinen Organen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,00€
  2. 54,00€
  3. 19,99€ (Release am 1. August)
  4. 69,00€ (Bestpreis!)

Flying Circus 24. Okt 2011

Und wir wissen es alle drei nicht, weil der Artikel das nicht hergibt. Klar, können wir...

Flying Circus 24. Okt 2011

Das ist auch durchaus sinnvoll. Man kriegt ja schon als gesunder Mensch mitunter die...

John T. Fox 14. Okt 2011

Ist schon verrückt, zu was man Smartphones alles (miss-/)gebrauchen kann! Man kann das...

stoneburner 13. Okt 2011

als iOS entwickler kannst du auf deinem iphone machen was du willst, und wenn du einen...

trollwiesenvers... 13. Okt 2011

Jepp - der war gut! Stimmt aber.


Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

    •  /