Abo
  • Services:

IBM

Zukunftsmarkt mobile Gesundheitsgeräte

Wachsendes Gesundheitsbewusstsein und der Wunsch, länger im Alter in der eigenen Wohnung zu wohnen, eröffnen Hardwareherstellern einen neuen Markt: Mobile Geräte, die Körperdaten erfassen und den Nutzer zu einem gesunden Leben anleiten, sind nach einer aktuelle IBM-Studie im Kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Connected Health Devices sollen Gesundheitsbewusste untersützen.
Connected Health Devices sollen Gesundheitsbewusste untersützen. (Bild: Mario Tama/ Getty Images)

Mobile Geräte zur Gesundheitsvorsorge, sogenannte Connected Health Devices, sind für Hardwarehersteller ein Zukunftsmarkt. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Hardwareherstellers IBM.

Wachsendes Gesundheitsbewusstsein

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. Analytik Jena AG, Jena

Die Studie mit dem Titel The future of connected health devices: Liberating the Information Seeker stellt ein wachsendes Bedürfnis nach Gesundheitsvorsorge fest, bei der die Geräte helfen sollen. Zielgruppe seien nicht nur ältere oder chronisch kranke Menschen, sondern auch eine wachsende Gruppe gesundheitsbewusster Bürger.

Ihr Wohlbefinden lassen sich die Befragten auch etwas kosten: Über ein Drittel ist bereit, einen Beitrag zu den Kosten eines solchen Gerätes zu leisten. 35 Prozent rechnen mit einer monatlichen Gebühr. Für die Studie wurden über 1.300 Nutzer von Gesundheitsgeräten, Pflegekräfte in den USA und Großbritannien sowie Hersteller aus den Bereichen Medizintechnik sowie Unterhaltungselektronik befragt.

Gesundheitsdaten sammeln

Connected Health Devices sammeln und prognostizieren Gesundheitsdaten. Diese Daten ermöglichen es einem Nutzer, seinen Gesundheitszustand besser einzuschätzen und gesünder zu leben. Zudem können die Daten an Pfleger, Ärzte oder Hilfsdienste übertragen werden.

Die Geräte sollen beispielsweise Bewegungsprotokolle erstellen und den Nutzer darauf aufmerksam machen, wenn er sich zu wenig bewegt. Die Geräte können zudem nichtinvasiv Blutwerte erfassen und bedenkliche Entwicklungen dem Arzt melden. Sie können Gehirnströme messen und bei einem Abfall der Vitalfunktionen einen Arzt rufen.

Senioren können sie ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, indem sie deren Mobilität erfassen und trainieren. Mutet der Nutzer sich zu viel zu, kann ihn das Gerät darauf aufmerksam machen. In einem Notfall benachrichtigt es Angehörige, die Pflegekraft oder den Arzt. Einen Demenzpatienten kann es an die Einnahme seiner Medikamente erinnern oder ihm den eigenen Standort oder den des Pflegers angeben.

Klein, einfach, interoperabel

Wichtiges Anliegen der Nutzer: Die Geräte sollen klein und handlich und vor allem einfach zu bedienen sein. Außerdem sollen sie interoperabel sein und einen einfachen Informationsaustausch etwa mit dem Smartphone, einem Tablet oder anderen Geräten mit einer elektronischen Patientenakte ermöglichen. Für die Hersteller bedeutet das, dass sie sich auf einheitliche Standards und Schnittstellen einigen.

"Menschen wollen eine aktivere Rolle im Gesundheitssystem einnehmen. Sie wollen sowohl ihre Kosten minimieren als auch ihre Lebensqualität verbessern", kommentierte Katherine Holland, Geschäftsführerin von IBM Life Sciences. "Gerätehersteller können diese Wünsche erfüllen."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /