Medienberichten zufolge verkaufen Jugendliche und Kinder explizite Inhalte auf der Porno-Plattform Onlyfans. Deren Maßnahmen zum Jugendschutz versagen.
Streams leicht bekleideter Frauen auf Twitch sind nicht neu. Neuerdings sind es aber oft nur wenige Klicks zu pornografischen Inhalten. Viele stört das sehr.
Jugendschutz soll bei der Influenzer-Erotik-Plattform Onlyfans installiert werden, die oft bei Instagram beworben wird. Der Dienst hat 90 Millionen zahlende Nutzer.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) sieht durch Coin Master zwar Gefährdungspotenzial für Kinder und Jugendliche - auf dem Index der Jugendschützer landet die Casino-App aber nicht. Auslöser für die Untersuchung war eine Kampagne von Jan Böhmermann.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien soll unter anderem Namen zum zentralen Element des neuen Jugendschutzgesetzes werden. Der Spieleverband Game hat die Pläne in scharfer Form kritisiert.
Egal ob ein Kind, Jugendlicher oder Erwachsener zuschaut: Wenn ein Video auf Youtube mit der Markierung "für Kids" versehen ist, zeigt das Portal keine personalisierte Werbung mehr - außerdem sind eine Reihe von Funktionen nicht verfügbar.
Besserer Schutz vor unerwünschten Käufen in Onlinespielen und Meldestellen für Belästigungen bei Social-Media-Anbietern sind Teil eines Entwurfs für das neue Jugendmedienschutzgesetz von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.
Laut der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein macht sich Twitter strafbar, indem es Profile nicht sperrt oder löscht, die pornografisches Material verbreiten. Ein entsprechendes Verfahren ist eingeleitet worden, es drohen ein Bußgeld und eine Untersagung.
Nach einer Beschwerde der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein hat Valve auf seinem Downloadportal von Nutzen verbreitete verfassungsfeindliche Symbole und ein volksverhetzendes Profil entfernt.
Deutschlands Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will Kinder im Internet besser schützen: Persönliche Daten sollen nicht mehr für die Erstellung von Nutzerprofilen oder zu Werbezwecken verwendet werden dürfen. Die FDP hält ein Verbot für kontraproduktiv.
Auf Youtube gelten für gewalthaltige Computerpiele jetzt die gleichen Beschränkungen wie für Filme - und nicht mehr die strengeren wie für echte Gewaltdarstellungen. Trotzdem müssen Streamer aufpassen, wenn sie Werbung bei Titeln wie Call of Duty zeigen möchten.
Es wird offenbar ernst: Auch in den USA will Instagram testweise die Anzahl der Likes ausblenden. Das Unternehmen will damit unter anderem den sozialen Druck auf seine Mitglieder senken.
Nachrichtendienste wie Whatsapp sollen mehr tun, um Kinder und Jugendliche vor Cybermobbing und Hate Speech zu schützen. Dafür will Bundesfamilienministerin Franziska Giffey auch mit dem neuen Jugendmedienschutzrecht sorgen.
Abgleich des Klarnamens mit einer Datenbank, Minderjährige dürften maximal 90 Minuten am Tag spielen - während der Ferienzeiten immerhin das Doppelte: In China setzt die zuständige Behörde laut einem Medienbericht neue und sehr strenge Regeln für Computerspiele durch.
Vielen potenziellen Onlinespielern ist der Umgangston in den Chats zu rau, dafür stellt Microsoft einen Lösungsansatz vor: Spieler auf der Xbox One sowie auf den Apps für Windows 10 und mobilen Plattformen können Texte künftig filtern lassen.
Im gewohnt sarkastischem Ton hat Jan Böhmermann im ZDF Neo Magazin Royale zur Indizierungsprüfung der App Coinmaster aufgerufen. Dort können Kinder ursprünglich ab 0 Jahren am Spielautomaten drehen. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien diskutiert den Fall jetzt.
Wer ungesund viel am Computer daddelt, wird dadurch langfristig nicht unbedingt süchtig. Darauf deutet eine neue Studie hin, die gängige Thesen über pathologisches Gaming auf den Kopf stellt.
Einerseits ein gnadenloser Überlebenskampf, andererseits lustige Tänze und bunte Farben: Die USK hat Fortnite inklusive Battle Royale eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erteilt. Davor war lediglich ein weniger beliebter Modus offiziell geprüft worden.
Die privaten Senderanbieter wollen Funktionen wie Bild-in-Bild oder Split Screen mit dem aktuellen Entwurf des Medienstaatsvertrags verhindern. Zudem will man von Landesmedienanstalten "leicht auffindbar" gemacht werden.
Einer der Attentäter soll Call of Duty als Anregung genannt haben: Nach Amokläufen in den USA sieht Präsident Trump einen Teil der Schuld bei gewalthaltigen Computerspielen. Andere Politiker werten dies als Ablenkungsmanöver.
Der Rundfunkstaatsvertrag soll künftig auch Online-Dienste und Medienplattformen regulieren. Mehrere Wirtschaftsverbände wollen Funktionen wie Bild-im-Bild oder Split-Screen jedoch nicht einschränken lassen. Änderungen gibt es auch für Video-Kanäle.