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Free-to-Play: Mehr spielen - aber nicht mehr bezahlen

Gaming wächst stark, aber die Anbieter von Fortnite oder Warzone profitieren davon erstaunlich wenig.

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Spieler mit Fortnite
Spieler mit Fortnite (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Deutsche Spieler haben in der letzten März-Woche 2020 rund 57 Prozent mehr Zeit mit Games verbracht - kein Wunder, schließlich waren da bereits die Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Eines haben die Spieler allerdings nicht gemacht: Sie haben ihre Ausgaben für Warzone, Animal Crossing oder Fortnite längst nicht ähnlich stark erhöht wie die Spielzeit, nämlich lediglich um rund 24 Prozent.

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Diese Ergebnisse gelten zumindest für die Teilnehmer einer Studie, die das Marktforschungsunternehmen Nielsen in mehreren Ländern durchgeführt hat.

Bei den Spielern in Frankreich, Großbritannien und den USA ist die mit Gaming verbrachte Zeit sogar noch stärker gestiegen - aber sie haben ebenfalls vergleichsweise wenig zusätzliches Geld ausgegeben.

Das Magazin Bloomberg hat herausgefunden, dass Ende März über Google so oft wie noch nie innerhalb der vergangenen vier Jahre nach Free-to-Play-Games gesucht wurde. Das dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass die Spieler in der Krise nach Unterhaltung suchen, aber angesichts von Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosigkeit ihr Geld lieber für andere Ausgaben sparen.

Dazu passt auch, dass laut Bloomberg die Suche nach klassischen Kaufspielen nahezu unverändert geblieben ist und dass die Spieler weniger als sonst auf Werbung in Games reagieren.

Dass Free-to-Play derzeit gefragt ist, zeigt insbesondere der Erfolg des kostenlos verfügbaren Call of Duty Warzone. Seit seinem Start Mitte März 2020 haben bereits mehr als 50 Millionen Spieler den von Infinity Ward entwickelten Shooter auf Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 ausprobiert.

Spieler können zwar Geld für den Battle Pass sowie für kosmetische Inhalte ausgeben. Aber zumindest derzeit ist das alles noch einigermaßen dezent im Hintergrund untergebracht. Das könnte sich später, wenn der Titel fest in der Community etabliert ist und die Spieler viel Zeit in ihren Charakter und ihr Können investiert haben, allerdings ändern.

Während Activision mit dem Veröffentlichungsdatum von Warzone vermutlich ein Stück weit Glück im Unglück der Coronakrise hatte, hat übrigens die amerikanische Freigabestelle Entertainment Software Rating Board (ESRB) mit der Vorstellung eines geänderten Jugendschutzlogos keinen günstigen Zeitpunkt erwischt.

Auf dem Logo ist künftig neben dem Hinweis "In-Game Purchases" (kaufbare Gegenstände im Spiel) der Hinweis "Includes Random Items" (inklusive Zufallsobjekte) zu sehen, wenn es etwa Lootboxen gibt.

Allerdings gilt das Logo nur für verpackte Spiele - und just die sind derzeit offenbar weniger gefragt. Außerdem gibt es schlicht immer weniger Kaufspiele, die ihre Nutzer mit Lootboxen und ähnlichen Extras behelligen.

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