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Actionspiel: Ubisoft baut Totenschädel in Rainbow Six Siege wieder ein

Der Unmut in der Community war offenbar zu groß: Ubisoft will visuelle Änderungen in Rainbow Six Siege wieder rückgängig machen. Bei der Erweiterung Wind Bastion könnte es deshalb zu kleineren Problemen und Verzögerungen kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Rainbow Six Siege - Wind Bastion
Artwork von Rainbow Six Siege - Wind Bastion (Bild: Ubisoft)

Die Anfang November 2018 vorgestellten visuellen Schnitte in Rainbow Six Siege werden rückgängig gemacht. Das kündigt Ubisoft in seinem Blog an an. Das bedeutet, dass Spieler dann wieder Symbole mit Totenschädeln, Glücksspielautomaten und Bluteffekte sehen können. Die Entwickler hatten derartige Elemente entfernt, um das Spiel auch in Asien veröffentlichen zu können, ohne an unterschiedlichen Versionen arbeiten zu müssen.

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Bei der Community kamen die Änderungen sehr schlecht an. Sie wurden als Einknicken vor staatlichen Behörden verstanden, worunter auch Käufer im Westen zu leiden hätten - wo es solche Vorgaben in dieser Form meist nicht mehr gibt. Viele Spieler haben ihren Unmut mit niedrigen Bewertungen auf Plattformen wie Steam zum Ausdruck gebracht. Im Blog schreibt Ubisoft, dass man nun doch wolle, dass "die Erfahrung für alle Spieler - insbesondere für diejenigen, die von Anfang an dabei waren - so nah wie möglich an der ursprünglichen künstlerischen Gestaltung bleibt".

Die Änderungen sollen parallel zu der Veröffentlichung von Wind Bastion erfolgen, einer kleinen Erweiterung mit zwei zusätzlichen Protagonisten und einer weiteren Map. Das Entwicklerteam weist indirekt darauf hin, dass es dabei zu kleinen Verzögerungen und technischen Problemen kommen könnte, was man natürlich so gut wie möglich vermeiden wolle.

Unklar ist, in welcher Form Rainbow Six Siege in Asien erscheint. Der Publisher schreibt zwar, dass die Nutzer dort "weiterhin das gleiche Spiel wie die anderen Spieler genießen" könnten - aber worauf sich dieser Vergleich bezieht, ist nicht ganz eindeutig. Die ursprünglichen Änderungen dürften vor allem auf Vorgaben der chinesischen Behörden zurückgegangen sein.

Diese staatlichen Stellen werden ihre Einstellung zu Totenköpfen und Glücksspiel innerhalb der letzten Tage sicherlich nicht geändert haben. Allerdings sollten die chinesischen Spieler in jedem Fall auf eigenen Servern antreten, so dass es nun möglicherweise eine geschnittene Version für China und eine wieder entschärfte für den Rest der Welt gibt.



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Colorado 23. Nov 2018

Gelöst, bewältigt, gemeistert fallen mir spontan als Alternativen ein. Richtig ist wohl...

ManMashine 22. Nov 2018

Amen... Mann wie sich Blizzard hier selbst under den Bus geworfen hat.... Solch...

Korashen 22. Nov 2018

Bisher hatte ich das Problem in Ranked nicht, aber das liegt wohl daran, dass ich nur mit...


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