Abo
  • IT-Karriere:

Oxford University: Studie zu Games und Gewalt findet keine Zusammenhänge

Wissenschaftler der Oxford University haben das Verhältnis von Gewalt und Computerspielen neu untersucht. Sie haben keine Belege für problematische Auswirkungen gefunden - und kritisieren Studien, die zu anderen Ergebnissen gekommen sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Junger Computerspieler auf der Gamescom in Köln
Junger Computerspieler auf der Gamescom in Köln (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, welche Auswirkungen Call of Duty oder Grand Theft Auto auf das Verhalten von Computerspieler haben könnten. Wissenschaftler der Universität in Oxford sind jetzt zu klaren Ergebnissen gekommen: Ihren Ergebnissen zufolge führe zunehmender Konsum von gewalthaltigen Games parallel eben nicht zu immer mehr Aggressivität im Alltag. Auch gebe es keine Hinweise auf eine Art Wendepunkt, ab dem also ein früher friedlicher Spieler etwa nach einer Überdosis Battle Royale plötzlich im echten Leben zu Gewalt neige.

Stellenmarkt
  1. TGW Software Services GmbH, Regensburg,Teunz
  2. Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG, Berlin

An der Studie haben sich rund tausend britische Heranwachsende im Alter von 14 und 15 Jahren beteiligt, jeweils die Hälfte davon Jungen und Mädchen. Die Teilnehmer haben in einem Onlinefragebogen Selbsteinschätzungen zu ihrem Verhalten abgegeben. Gleichzeitig wurden ihre Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigten befragt, wie sie das Verhalten der Zöglinge einschätzen. Diese Ergebnisse wurden mit den gespielten Games abgeglichen, deren Gewaltinhalte auf Basis der Altersfreigabesysteme Pan European Game Information (Pegi, große Teile von Europa) und Entertainment Software Rating Board (ESRB, USA) in mehrere Kategorien unterteilt wurde.

Das Fazit der Autoren ist relativ eindeutig: "Die Ergebnisse haben nicht bestätigt, dass statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen gewalttätigen Spielen und dem aggressiven Verhalten von Jugendlichen bestehen", ist in der von Royal Society Open Science veröffentlichten Analyse zu lesen.

Die Autoren legen Wert darauf, dass sie ihre Studie nach den bestmöglichen wissenschaftlichen Standards durchgeführt haben. So haben sie ihre Analysemethoden bereits im Vorfeld festgelegt, um später nicht kleine - aber eben nebensächliche - Auffälligkeiten unverhältnismäßig in den Vordergrund zu stellen. Solche aus dem Zusammenhang gerissenen Ergebnisse könnten die Diskussionen und die "moralische Panik rund um das elektronische Spielen übermäßig belastet" haben, kritisieren sie ohne Namensnennung die Verfasser anderer Studien.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

happymeal 20. Feb 2019

Ist das dein Ernst?

Janquar 19. Feb 2019

Noch geilere These: Ohne Killerspiele, hätte es die Weltkriege gar nicht erst gegeben...

eechauch 15. Feb 2019

Aber selbst das könnte man im weitesten Sinn als Wettkampf bezeichnen. Man misst sich...

TrollNo1 15. Feb 2019

Hehe, hab immer noch die Werbung für die Stelle als "IT-Feldwebel" im Kopf...

yuehuazz 15. Feb 2019

Ja, dies wird ignoriert, wenn die Referenz gu https://www.allicdata.com


Folgen Sie uns
       


B-all One für Magic Leap - Gameplay

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

B-all One für Magic Leap - Gameplay Video aufrufen
Recycling: Die Plastikfischer
Recycling
Die Plastikfischer

Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Elektroautos Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling
  2. Urban Mining Wie aus alten Platinen wieder Kupfer wird

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

    •  /