Multiplayer: Microsoft stellt Textfilter für Xbox One vor

Vielen potenziellen Onlinespielern ist der Umgangston in den Chats zu rau, dafür stellt Microsoft einen Lösungsansatz vor: Spieler auf der Xbox One sowie auf den Apps für Windows 10 und mobilen Plattformen können Texte künftig filtern lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Menüs der Xbox One
Artwork des Menüs der Xbox One (Bild: Microsoft)

Microsoft testet auf der Xbox One ein neues System zum Filtern von unerwünschten Inhalten in Texten. Konkret gemeint sind etwa Beleidigungen, Kraftausdrücke und Ähnliches. Das neue System unterscheidet Unbekannte und Freunde - für beide Personengruppen lassen sich unterschiedlich strenge Filter einstellen.

Stellenmarkt
  1. Digitalisierungsexperte (Smart Factory) und Lean Manager (m/w/d)
    Knauf Gips KG, Iphofen bei Würzburg
  2. Junior IT-Security Engineer SIEM (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Es gibt vier Stufen: Wer mag, kann vollständig auf eine Filterung durch das System verzichten. Die restlichen drei Stufen greifen jeweils verschieden stark durch. Das System soll dabei so intelligent sein, dass es - je nach Stufe - manchmal erkennen kann, ob ein Kraftausdruck vielleicht sogar freundlich gemeint ist oder eben ausgeblendet wird.

Für die Spielebranche sind die in Foren und Chats durchaus üblichen Beleidigungen und Hasskommentare ein echtes Problem. Auf der Game Developers Conference 2018 hatte Microsoft etwa eine Studie vorgestellt, laut der rund 20 Prozent der Spieler, die gerne in Onlinespielen antreten würden, das wegen des teils belastenden Umgangstons nicht mehr oder nur noch sehr selten tun.

Für die Firmen ist das ein Problem, weil sie viel Geld in die Modi investieren. Und falls sie dort auf Umsätze mit Mikrotransaktionen hoffen, darf die Kundschaft natürlich nicht verschreckt werden.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die neuen Filter stehen ab Oktober 2019 im Insider Programm auf der Xbox One bereit, noch vor Jahresende sollen sie per Update allen Nutzern zur Verfügung stehen. Die Aktivierung erfolgt über einen Menüpunkt namens Nachrichtensicherheit (Optionen "Online-Sicherheit & Familie"). Eltern können die Filter für ihre Kinder einstellen, standardmäßig ist die höchste Sicherheitsstufe aktiviert. Die Filter stehen auch in den Xbox-Apps für Windows 10 sowie auf iOS und Android zur Verfügung.

Das System unterstützt von Anfang an 21 Sprachen, darunter auch Deutsch; weitere sollen folgen. Bislang ist es auf geschriebene Texte beschränkt, Microsoft arbeitet aber auch an einem Verfahren für gesprochene Unterhaltungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gole-mAndI 16. Okt 2019

Ihr wisst schon das der Filter abschaltbar ist? Der einzige der dann nichts mitbekommt...

Hotohori 16. Okt 2019

Ach, ich weiß nicht, unter Bekannten ist das doch noch mal was anderes, da weiß man...

Hotohori 16. Okt 2019

Die Ursachen kann Microsoft wohl schlecht bekämpfen. Eine schlechte Erziehung geht nun...

Huanglong 16. Okt 2019

Mit den Furzen muss man dann auch klarkommen, wenn man keine Autorität hat denjenigen zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fire TV Stick 4K Max im Test
Amazons bisher bester Streaming-Stick

Viel Streaming-Leistung für wenig Geld - das liefert der neue Fire TV Stick 4K Max. Es ist ganz klar Amazons bisher bester Streaming-Stick.
Ein Test von Ingo Pakalski

Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-Stick
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  2. Pulsar Fusion: Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum
    Pulsar Fusion
    Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum

    Das Raumfahrt-Start-up Pulsar Fusion hat einen hybriden Treibstoff aus Plastikmüll entworfen. Die ersten Testzündungen waren erfolgreich.

  3. Rupost Corporate Mail: Russland arbeitet an Ersatz für Microsoft Exchange
    Rupost Corporate Mail
    Russland arbeitet an Ersatz für Microsoft Exchange

    Astra wird 2022 für russische Behörden Rupost als Exchange-Ersatz bringen. Das Land will komplett von Microsoft weg - inklusive Windows.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • Nur noch heute bis 50% auf Amazon-Geräte • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /