Abo
  • IT-Karriere:

Europaparlament: Neue Jugendschutzvorgaben für Youtube & Co beschlossen

Videoplattformen wie Youtube müssen sich in der EU künftig an striktere Regeln bei Jugendschutz und Werbung halten. Fernsehsender bekommen mehr Möglichkeiten beim Verteilen von Spots.

Artikel veröffentlicht am , dpa
Logo von Youtube
Logo von Youtube (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Das Europaparlament hat am 2. Oktober 2018 mit großer Mehrheit grünes Licht für eine Reform der EU-Richtlinie für audiovisuelle Medien gegeben. Dadurch müssen sich Plattformen wie Youtube und Twitch an striktere Vorgaben beim Jugendschutz und beim Einblenden von Werbung halten. Es gelten die überarbeiteten Vorschriften, die schon für Rundfunkanstalten in Kraft waren - sie werden also als Reaktion auf die veränderten Mediengewohnheiten auf die Videoplattformen im Netz ausgeweitet.

Stellenmarkt
  1. TÜV SÜD Gruppe, München
  2. IT-Systemhaus Dresden GmbH, Dresden

"Es ist uns gelungen, ein ausbalanciertes Regulierungsumfeld für den gesamten audiovisuellen Sektor zu schaffen", erklärte die medienpolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten, Petra Kammerevert, laut einer Mitteilung.

Den neuen Regeln zufolge müssen Online-Plattformen schnell reagieren, wenn Nutzer gefährliche oder anstößige Videos melden. Für solche Meldungen müssen die Webseiten leicht zu handhabende Mechanismen bereitstellen. Außerdem müssen die Plattformen Maßnahmen ergreifen, um Jugendliche und Kinder vor schädlicher Werbung zu schützen.

Daneben sieht die Richtlinie etwas mehr Freiheit für Fernsehsender beim Werben vor. Statt wie bisher höchstens 12 Minuten pro Stunde, dürfen die Rundfunkanstalten in der Zeit zwischen 18 und 24 Uhr 72 Minuten Werbung frei verteilen, dabei aber das Programm höchstens alle 30 Minuten unterbrechen. Wenn formal noch die EU-Mitgliedstaaten zugestimmt haben, muss jedes Land die Vorgaben in eigene Gesetze gießen, die voraussichtlich bis Herbst 2020 in Kraft getreten sein müssen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 344,00€

robinx999 04. Okt 2018

Also alle Leute mit schlechter Bonität ausschließen? Ich glaube das ist keine tolle...

Colorado 03. Okt 2018

Viel interessanter ist ja warum das relevant sein sollte, woher man sowas weiß?

genussge 03. Okt 2018

Es gilt für private Rundfunkanstalten: Maximal 20% der Sendezeit dürfen mit Werbung...

Offen 02. Okt 2018

Film auf OFDB checken. Geschnitten: Wird in Österreich gekauft, uncut und mit deutscher...

Sharra 02. Okt 2018

Dabei kann sowas sogar funktionieren. 1 Meldung = naja. Viele Meldungen = pauschal erst...


Folgen Sie uns
       


Linux für Gaming installieren - Tutorial

Die Linux-Distribution Manjaro eignet sich gut für Spiele - wir erklären im Video wie man sie installiert.

Linux für Gaming installieren - Tutorial Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

    •  /