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Smartphone-Verbot an Schulen: "Zur Medienkompetenz gehört, nicht immer online zu sein"

Die Landesmedienanstalt Niedersachsen hält ein verpflichtendes Smartphone-Verbot an Schulen wie in Frankreich für sinnvoll. Schüler sollen dadurch lernen, zu bestimmten Zeiten offline zu sein. In Frankreich sind Smartphones seit Kurzem an fast allen Schulen komplett tabu.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Smartphones in der Schule sind nicht immer förderlich für den Unterricht.
Smartphones in der Schule sind nicht immer förderlich für den Unterricht. (Bild: PATRICK HERTZOG/AFP/Getty Images)

Ein striktes Handy- und Smartphone-Verbot an Schulen nach französischem Vorbild hat der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), Andreas Fischer, gefordert. "Ich halte den Weg, den Frankreich geht, aus medienpädagogischer Sicht für richtig", sagte Fischer der dpa in Hannover. "Zur Medienkompetenz gehört auch, nicht immer online zu sein." Ein Verbot an Schulen wie in Frankreich, wo Schüler bis 15 Jahren keine Smartphones mehr mit in die Schule bringen dürfen, könne bei Kindern das Bewusstsein schaffen, dass es gut ist, an bestimmten Teilen des Tages offline zu sein.

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Das französische Parlament hatte Ende Juli 2018 ein erweitertes Handy- und Smartphone-Verbot in Schulen beschlossen. Das Gesetz verbietet grundsätzlich das Nutzen von Mobiltelefonen in allen Vor- und Grundschulen sowie in der Sekundarstufe I. Oberschulen können ein Verbot aussprechen, müssen dies aber nicht.

Kultusminister ist gegen generelles Verbot

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte sich gegen ein generelles Verbot ausgesprochen. Schulen sollten eigene Regeln treffen. Vielmehr sei es das Ziel, den Einsatz digitaler mobiler Endgeräte als ein Lernwerkzeug unter anderen pädagogisch und didaktisch fundiert im Unterricht zu verankern.

Natürlich sei es richtig, im Unterricht Handys und Tablets gezielt im Unterricht zu nutzen, das bleibe auch in Frankreich erlaubt, so Fischer. "Ich bin nicht dagegen, moderne Technik im Unterricht einzusetzen". Bislang aber würden Smartphones in den Schulen noch zu wenig pädagogisch durchdacht eingesetzt oder die Schüler nutzten sie zu eigenen Zwecken. "Bei Mathe unterm Tisch in die Whatsapp-Gruppe zu schreiben oder ein Youtube-Video zu sehen, hat mit Medienkompetenz gar nichts zu tun."

Von Schülerprotesten in Frankreich habe er nicht gehört, sagte Fischer. Eltern aber seien besorgt gewesen, ihre Kinder nicht ständig erreichen zu können. Daher bleiben in Frankreich einfache Handys ohne Internetanbindung weiterhin erlaubt.

Bayern hat ein Smartphone-Verbot an Schulen

In Deutschland gibt es ausschließlich in Bayern eine mit der französischen vergleichbare Regelung. Die Geräte dürfen mitgeführt, aber nicht eingeschaltet werden. Der bayerische Elternverband hatte für eine Lockerung der Bestimmung plädiert und gefordert, dass Schulen selbst über ein Verbot entscheiden können sollen.



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schulz_me 13. Aug 2018 / Themenstart

also ich als IT'ler sehe nur zwei möglichkeiten wie das ganze funktionieren kann: a...

Peter Brülls 13. Aug 2018 / Themenstart

Wenn Du in den 90ern Schule gegangen bist, dann hast Du schon so viel gepamperten...

Peter Brülls 13. Aug 2018 / Themenstart

Der Rant war besser im originalen Altgriechisch.

Peter Brülls 13. Aug 2018 / Themenstart

Muss nicht sein, wenn das Telefon nur für wichtige Nummern klingelt und die Personen...

b.mey 13. Aug 2018 / Themenstart

Das Smartphone konstruktiv in den Untericht einbinden wäre dennoch sinnvoller als es...

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