Die französische Suchmaschine Qwant will ihren Nutzern mehr Datenschutz als Google bieten. Ihr Versprechen, keine Cookies und kein Tracking einzusetzen, hält sie aber nicht ein. Zudem ist die Zahl der angezeigten Suchergebnisse äußerst gering.
Die Anwendung Subsurface für Taucher ist ein Hobbyprojekt von Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel, sie wurde von Linus Torvalds initiiert. Statt des bisher verwendeten XML bekommt die Software künftig wohl einen Datenspeicher mittels Git.
Youtube hat die Sperrtafeln zur Gema überarbeitet. Viele US-Musikvideos sind aber gar nicht mehr blockiert. Warum das so ist, erklärt Youtube-Sprecherin Mounira Latrache.
Mit Mozillas Brick soll es einfacher sein, Web-Apps zu schreiben. Der Javascript- und CSS-Code stellt dafür vielfach verwendete UI-Komponenten zur Verfügung, die sich einfach per eigenem HTML-Tag einbinden lassen.
Ein kurzer Schlüsselaustausch bringt Chrome zum Absturz, andere Browser akzeptieren völlig unsinnige Parameter für einen Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch. Im Zusammenhang mit den jüngst gefundenen TLS-Problemen könnte das ein Sicherheitsrisiko sein.
Getty Images erlaubt es Webseitenbetreibern nun, kostenlos zahlreiche Bilder aus seinem Archiv einzubetten. Dazu muss ein Code-Schnipsel übernommen werden. Doch die kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt, was Raum für Interpretationen lässt. Bei Getty spricht man von einer Grauzone.
Wenn ein Onlineangebot zu einer Zahlung verpflichtet, die Gegenleistung aber wertlos ist und das Abo nicht klar erkennbar ist, handelt es sich um versuchten Betrug. Dies hat der Bundesgerichtshof nun ziemlich klar formuliert.
Die Definition von offener Hardware scheint einfach: Sie muss von jedem nachgebaut werden können. Tatsächlich entscheidet aber die dazugehörige Software, ob Hardware offen ist oder nicht.
Minister Dobrindt startet am Freitag seine Initiative Netzallianz für den Breitbandausbau in Deutschland. Vorab stichelt die Konkurrenz schon kräftig gegen die Telekom.
Update Die offene Beratung zur Reform des EU-Urheberrechts ist beendet. Mehr als 10.000 Antworten sind eingegangen. Große Bedenken gibt es gegen mögliche Lizenzen für Links und eingebettete Videos.
Aktionen von unterschiedlichen Anonymous-Gruppen in Russland und Litauen und eine Störung der Telekommunikation in der Ukraine, die angeblich von der Krim ausgeht, finden parallel zur Krim-Krise im digitalen Raum statt.
In den vergangenen Monaten häufen sich Berichte über Sicherheitslücken bei Routern. Nicht nur die NSA, auch kriminelle Hacker können offenbar problemlos in viele Geräte eindringen. Muss das so sein?
In der Verschlüsselungsbibliothek GnuTLS ist ein Fehler gefunden worden, der dazu führen kann, dass bösartige, gefälschte Zertifikate akzeptiert werden. Ähnlich wie bei der kürzlich bei Apple entdeckten Lücke spielt ein "goto fail" eine Rolle.
Einfache elektronische Schaltungen aus dem Tintenstrahldrucker - das will ein neues Kickstarter-Projekt erreichen. Die Idee der leitfähigen Tinte ist zwar nicht neu, der Ansatz als Bildungsgerät aber schon.
Wer eine eigene Webseite betreibt, überträgt sie meist per FTP zum Webhoster. Dabei kommt häufig keine Verschlüsselung zum Einsatz. Kein einziger großer Provider weist seine Kunden auf diese Risiken adäquat hin; bei manchen Providern ist eine verschlüsselte Verbindung überhaupt nicht möglich.
Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter vermeldet einen neuen Rekord. Für alle bisherigen Projekte zusammen wurde eine Milliarde US-Dollar zugesagt. Kickstarter erlebt dabei einen enormen Aufschwung, da rund 50 Prozent davon erst im vergangenen Jahr zusammenkamen.
Erneut gibt es Probleme mit dem TLS-Protokoll. Mit der Triple-Handshake-Attacke kann ein bösartiger HTTPS-Server einem weiteren Server vorgaukeln, er hätte das Zertifikat eines Nutzers. Die meisten Anwender sind von dem Angriff vermutlich nicht betroffen.
Für viele Netzaktivisten bedeutet die Vereinbarung zwischen dem Videodienst Netflix und dem Kabelnetzbetreiber Comcast einen Angriff auf die Netzneutralität. Bislang ist der Deal aber nur eine neue Stufe im Streit über die Traffic-Kosten.
Der Zusammenbruch der Bitcoin-Börse Mtgox hat die Krise der Digitalwährung verschärft. Die Bundesbank sieht ein großes Vertrauensproblem und glaubt nicht an einen dauerhaften Bestand der digitalen Währung.
Vor dem Landgericht in Mannheim ist der deutsche Patentverwerter IPCom in erster Instanz mit seiner Milliardenklage gegen Apple gescheitert. IPCom will in Berufung gehen.
Die Entwickler des Messengers Telegram werben damit, dass derjenige, der ihre Verschlüsselung knackt, 200.000 US-Dollar erhält. Doch in der Praxis relevante Angriffe werden von dem Contest überhaupt nicht erfasst.
Update Fast 28.000 Onlinetickets der Deutschen Bahn wurden im vergangenen Jahr online weiterverkauft. Bezahlt wurde mit gestohlenen Kreditkartendaten, was deren Besitzer meist zu spät bemerkten.
Die Anti-Adblocker-Kampagne von 1&1 stößt beim BSI auf wenig Verständnis. Inzwischen gibt es eine Adblock Warning Removal List, zudem blockieren Virenscanner die Warnseiten von 1&1.
Allein schon das Wort Free-to-Play oder Gratis ist irreführend - findet die EU-Kommission. Sie diskutiert jetzt mit der App-Industrie, wie der Verbraucher vor vermeintlich kostenlosen Spielen wie Dungeon Keeper besser geschützt werden kann.
Heute ist nach 17 Jahren mein letzter Arbeitstag als Geschäftsführer von Golem.de. Ein Blick zurück auf die Anfänge sowie ein großes "Danke!" an meine Kollegen und viele treue Leser.
Weil der Kik-Messenger anonyme Chats zulässt und dadurch Sexualtäter anzieht, warnen Kriminologen und Jugendschützer vor der Whatsapp-Alternative. Der Messenger sei für Pädokriminelle besonders attraktiv.
Der britische Geheimdienst GCHQ hat offenbar jahrelang Videochats von Yahoo-Nutzern mitgeschnitten. Yahoo empört sich über diese neue Stufe der Überwachung.
Längst nicht alle Internetangebote sind für EU-Bürger gleichermaßen zugänglich. In Deutschland wird im europäischen Vergleich aber recht wenig blockiert.
Die neue Generation von OpenID ist veröffentlicht worden. Das System soll die Implementierung deutlich vereinfachen und wird zum Beispiel bereits von Google verwendet. Die Mobilfunkanbieter planen ebenfalls den Einsatz des Protokolls.
Update Mit Verweis auf eine vermeintliche Sicherheitsgefahr will United Internet seine Nutzer dazu bringen, Adblocker zu deinstallieren. Adblocker aus einer sicheren Quelle seien aber "total unproblematisch", sagte 1&1 auf Anfrage von Golem.de.
Unbekannte sollen präparierte Werbung bei Doubleklick eingeschleust haben. Die Flash-basierte Werbung wurde über Youtube.com ausgeliefert und leitete Opfer auf Webseiten um, die den Trojaner Caphaw verbreiten. Inzwischen wurde die Werbung abgesetzt.
Eine Menge verschlüsselter Messenger-Dienste wie Threema buhlt zurzeit um Nutzer, die aufgrund der Whatsapp-Übernahme durch Facebook nach Alternativen suchen. Skepsis ist angebracht.
Telefondaten der US-Bürger sollen künftig nicht mehr von der NSA gesammelt werden. Die US-Regierung berät über Alternativen. Auch ein Ende der massiven Datensammlung steht zur Debatte, allerdings nur als letzte Alternative.
Die Stiftung Warentest hat den Datenschutz bei Whatsapp-Alternativen getestet. Nur einer der vier Messenger hielt den Sicherheitsanforderungen der Tester stand und wurde als unkritisch bewertet: die Schweizer App Threema.
Die Telekom muss ihre Verträge für das Vectoring der Konkurrenz im eigenen Netz überarbeiten. Die eigene Netzplanung darf nicht bei der Konkurrenz abgucken.
Mit dem Stopp der Netzsperren hatte die Netzgemeinde einen großen Erfolg errungen. Nun zeigt sich, dass das Löschen von Seiten mit kinderpornografischen Inhalten sehr schnell möglich ist.
Deutschlands Unternehmen sind schlechter mit schnellem Internet versorgt als Firmen in Dänemark, Belgien und in den Niederlanden. Acht Prozent der Unternehmen gehen in Deutschland über ISDN oder per Modem online.
Die Gema hat einen juristischen Sieg gegen die Gema-Sperrtafeln bei Youtube errungen. An den Sperrungen auf der Streaming-Plattform wegen des Streits zwischen Google und dem Rechteverwerter ändert sich damit nichts.
Der britische Geheimdienst GCHQ will "Cyber-Zauberer" ausbilden. Sie sollen Zielpersonen im Netz diskreditieren und ihre Netzwerke zersetzen. Netzaktivisten sehen Parallelen zu Methoden der Stasi.
Als im Jahr 2012 Facebook allen Nutzern eine E-Mail-Adresse aufdrängte, war die Empörung groß. Nicht einmal das Austauschen von E-Mail-Adressen in den Profilen und sogar Manipulationen von Adressbüchern brachten Facebook Erfolg. Nun wird der Dienst eingestellt.
Mit großer Spannung war das Votum zur Netzneutralität erwartet worden. Die vorliegenden Kompromissvorschläge der EU-Fraktionen unterscheiden sich aber nur noch in Details.
MWC2014 Der weltweite Rahmen für Mobilfunk der 5. Generation mit sehr hohen Datenraten soll schon Ende 2015 feststehen. Das wünscht sich die EU-Führung von den Herstellern und Netzbetreibern.
Ein Entwurf für eine Erweiterung des künftigen HTTP-Protokolls entfacht viel Aufregung, denn er sieht vor, dass Internetzugangsprovider verschlüsselte Datenströme mitlesen und verändern können.