Preissenkung: Google holt Cloud-Preise vom Himmel
Googles Cloud-Speicher-Lösung(öffnet im neuen Fenster) wird zwei Jahre nach Eröffnung deutlich preiswerter(öffnet im neuen Fenster) . 100 GByte kosten monatlich nun 1,99 US-Dollar im Vergleich zu ehemals 4,99 US-Dollar. Auch 1 TByte kostet monatlich nur noch 9,99 US-Dollar statt zuvor 49,99 US-Dollar. Für 10 TByte Speicherplatz auf dem Google Drive nimmt der Suchmaschinenanbieter 99,99 US-Dollar im Monat. Wer weniger Speicher als 15 GByte benötigt, zahlt nach wie vor nichts.
Die Konkurrenz ist durch die Preissenkung durchweg teurer als Google Drive. Bei Microsofts Onedrive kosten 50 GByte monatlich 4,49 US-Dollar, 100 GByte 7,49 US-Dollar und 200 GByte werden für 11,49 US-Dollar verkauft. Apples iCloud ist besonders teuer. 10 GByte kosten 1,67 US-Dollar, 20 GByte 3,33 US-Dollar und 50 GByte 8,33 US-Dollar.
Dropbox verlangt für 100 GByte im Monat 9,99 US-Dollar, 200 GByte werden mit 19,99 US-Dollar Gebühren berechnet und für 500 GByte bucht der Anbieter bei monatlicher Bezahlweise 49,99 US-Dollar ab. Amazon nimmt für 100 GByte im Monat 4,17 US-Dollar und für 200 GByte 8,33 US-Dollar. Für 1 TByte werden monatlich 41,67 US-Dollar verlangt.
Wer bei Google Drive bereits zahlender Kunde ist, muss sich um nichts kümmern, sondern wird automatisch auf die niedrigeren Preise umgestellt.
Trotz Sicherheitsbedenken nutzt die Mehrheit der Bundesbürger Cloud-Angebote. Aus einer Umfrage von Pricewaterhousecoopers geht hervor, dass in Deutschland 60 Prozent der Erwachsenen die Cloud bereits nutzen oder planen, dies in nächster Zeit zu tun. Besonders wichtig ist ihnen die Möglichkeit, jederzeit und von jedem Ort aus auf ihre Daten zugreifen zu können. Vier von zehn Befragten speichern zudem Sicherheitskopien wichtiger Daten in der Cloud.
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