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Login-Dienst: Mozilla stellt Persona-Entwicklung ein

Der Login-Dienst Persona wird von Mozilla nicht mehr weiterentwickelt. Das Projekt soll stattdessen an die Community weitergegeben werden. Persona sei nicht so umfassend akzeptiert worden wie erwartet, lautet die Begründung.

Artikel veröffentlicht am ,
Login mit Persona alias BrowserID
Login mit Persona alias BrowserID (Bild: Mozilla)

Mozilla will den Login-Dienst Persona nicht mehr weiterentwickeln. Stattdessen übergibt die Mozilla-Foundation das Projekt an die Community. Persona soll aber weiterhin bei Mozilla gehostet werden und die Entwickler werden sich um die Reparatur kritischer Fehler und Ausfälle bei der Infrastruktur kümmern. Noch bleibt Persona als Teil der Mozilla-Infrastruktur bestehen.

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Persona sei weit weniger akzeptiert worden, als zunächst gedacht, heißt es in einem Blogpost. Vor allem bei größeren Seiten mit genügend Ressourcen habe Persona keinen Anklang gefunden. Außerdem habe Persona nicht gegen den Konkurrenten Facebook Connect bestehen können. Persona habe zu viele komplexe Funktionen mitgebracht, die Anwender nicht benutzen wollten und die Nutzung Personas zu schwierig machte.

Firefox Accounts statt Persona

Nachdem die Entwickler in den vergangenen drei Monaten den Funktionsumfang reduziert und das API stabilisiert hatten, wurde entschieden, Persona keine neuen Funktionen hinzuzufügen. Stattdessen sollen die Persona-Entwickler an Mozillas Cloud-Diensten arbeiten. Denn Firefox und Firefox OS bräuchten für ihre Sammlung integrierter Dienste, etwa Sync, Marketplace oder Find My Device, eine gemeinsame Kontoverwaltung. Deshalb habe die Entwicklung von Firefox Accounts inzwischen Priorität. Firefox Accounts habe andere Schwerpunkte, deshalb werde Persona dort nicht integriert. Womöglich soll Persona aber künftig auf die gleichen Protokolle oder Datenformate zugreifen können.

Sollte Mozilla Persona komplett aus seiner Infrastruktur entfernen, werde es eine lange Übergangsphase geben. Für dieses Jahr gibt es dafür aber noch gar keine Pläne. Wer Persona einsetze, könne dies aber weiterhin tun, denn der Login-Dienst sei schließlich Open Source.

Konkurrent zu Facebook und Google

Persona ist als offenes dezentrales Login-System angelegt, bei dem jeder selbst zum Identitätsprovider werden kann. Für Internetnutzer bietet Persona einen großen Vorteil: Sie müssen sich nur ein Passwort merken und dieses auch nur einmal eingeben, was vor allem auf mobilen Geräten praktisch ist. Anders als Facebook und Google verlangt Persona keine Anmeldung mit dem echten Namen und erlaubt die Nutzung mehrerer Accounts, so dass Nutzer mit mehr als einer virtuellen Identität im Web unterwegs sein können. Und obwohl Persona darauf ausgelegt ist, direkt in den Browser integriert zu werden, so kann das System dennoch mit jedem Browser genutzt werden, ganz gleich ob dieser Persona direkt unterstützt oder nicht. Dazu bietet Mozilla eine Javascript-Bibliothek an, die die notwendigen Schnittstellen auch dann zur Verfügung stellt, wenn der Browser sie selbst nicht unterstützt.

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Lala Satalin... 11. Mär 2014

*weint dicke tränen* Wie können die nur sowas tun...

Lala Satalin... 11. Mär 2014

Jop. Und immer noch ein totaler Bughaufen.

sirenum 11. Mär 2014

Kannte ich beides nicht. Sieht interessant aus, danke für den Hinweis.

droptable 10. Mär 2014

Die ehemaligen Personas wurden nicht an die Wand gefahren, sondern mit in addons.mozilla...

dabbes 10. Mär 2014

Wieso es ist fertig, es interessiert nur niemanden.


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