Abo
  • Services:

Bitcoin: Neues Spendenkonto für Wikipedia

Nach vielen Negativmeldungen gibt es einige gute Nachrichten über Bitcoin: Ein Wikipedia-Gründer sammelt Bitcoin-Spenden, die New Yorker Finanzaufsicht will Lizenzen für Bitcoin-Tauschbörsen ausgeben, um Pleiten wie die von Mtgox zukünftig zu verhindern. Und die Bitcoin Foundation hat gute neue Leute.

Artikel veröffentlicht am , Harald Weiss
Wikipedia nimmt inzwischen Bitcoin als Spende an.
Wikipedia nimmt inzwischen Bitcoin als Spende an. (Bild: Andrew Burton/Getty Images)

Nach der Meldung über den Konkurs der einst größten Tauschbörse Mtgox gibt es jetzt wieder eine Reihe positiver Meldungen. Gleich drei davon wurden am Dienstag bekannt. So berichtete der Wikipedia-Mitgründer Jimmy Wales in einem Blog, dass er sich fürs Testen bei Coinbase ein Bitcoin-Konto angelegt habe. Als Startkapital habe er 0,1 Bitcoin gekauft und anschließend seine Kontonummer bei Twitter publiziert (die Nummer lautet: 1McNsCTN26zkBSHs9fsgUHHy8u5S1PY5q3).

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Augsburg
  2. XENON Automatisierungstechnik GmbH, Dresden

Sowohl bei Twitter als auch in seinem Blog bat er die Leser um Bitcoins, die er umgehend in reales Geld umtauschen will. Einem Tweet zufolge hatte er bis gestern 17,88428302 auf seinem Konto. "Ich werde alles in den nächsten Tagen in Dollar tauschen und das Geld dann an die Wikipedia-Foundation weiterleiten", schrieb er in seinem Blog.

Nach dem Kurs von Dienstagabend würden damit 11.334,16 Dollar an Wikipedia gehen. Wales will das Konto vorerst bestehen lassen, so dass jeder, der in Bitcoins für Wikipedia spenden will, sein Geld dahin überweisen kann. Die Frage, ob Wikipedia bald ein eigenes Bitcoin-Konto einrichten wird, ließ Walis in seinem Blog jedoch unbeantwortet. "Ich werde auf der nächsten Board-Sitzung (und zuvor per E-Mail) das Thema erneut zur Sprache bringen", lautete sein magerer Hinweis.

New York will Bitcoin-Börsen regulieren

Der Konkurs von Mtgox könnte weitreichende Konsequenzen für diese Tauschbörsen haben. So hat das New Yorker Department of Financial Services angekündigt, dass es ein Lizenzierungsverfahren für alle Tauschbörsen von virtuellen Währungen schaffen will, worunter auch die Bitcoin-Börsen fallen.

Bis Juni will die Behörde einen Regulierungsrahmen veröffentlichen, der sich inhaltlich an Anhörungen und Ermittlungen orientiert, die bereits im August 2013 begonnen haben. Die Behörde hofft, dass sie direkt nach der Veröffentlichung der Rahmenbedingungen bereits Bewerbungen der Kryptowährungen annehmen kann.

Jim Harper wird Mitglied der Bitcoin-Foundation

Mit sofortiger Wirkung ist der international erfahrene Politikanalyst Jim Harper zum Vollzeitmitglied der Bitcoin-Foundation berufen worden. Harper war bislang Forschungsdirektor beim Washingtoner Thinktank Cato Institute, dem er weiterhin als Senior Fellow zur Verfügung steht. Mit der Ernennung von Harper ist es der Foundation erneut gelungen, sich einen besseren Zugang in der US-Wirtschafts- und Technologiepolitik zu verschaffen - womit Bitcoin einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalisierung vornehmen kann.

Neben Harper wurde auch die Lobbyistin und PR-Expertin Amy Weiss in das Bitcoin-Board berufen. Weiss war unter Bill Clinton stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses und Präsidentin für öffentliche Angelegenheiten bei der United Nations Foundation. Auch mit dieser Berufung verschafft sich die Bitcoin-Gemeinschaft wichtige Zugänge zur obersten Politikebene in der Bundeshauptstadt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Folgen Sie uns
       


Anno 1800 angespielt

Anno 1800 in der Vorschau: Wir konnten Blue Bytes Aufbautitel einige Zeit lang spielen, genauer gesagt, bis einschließlich der dritten von fünf Zivilisationsstufen. Anno 1800 orientiert sich mehr an Anno 1404 und nicht an den in der Zukunft angesiedelten direkten Vorgängern.

Anno 1800 angespielt Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /