Abo
  • Services:

Sicherheit: Ausgeklügelter Phishing-Angriff auf Google Docs

Derzeit läuft ein komplexer Phishing-Angriff auf Google-Docs-Nutzer. Damit wollen Angreifer möglichst viele Zugangsdaten von Google-Nutzern abgreifen. Die betreffende Anmeldeseite ist der von Google sehr ähnlich - samt SSL-Verschlüsselung.

Artikel veröffentlicht am ,
Gefälschte Google-Anmeldeseite
Gefälschte Google-Anmeldeseite (Bild: Symantec)

Mit einem augeklügelten Aufbau laufen derzeit Versuche von Betrügern, an die Zugangsdaten von möglichst vielen Google-Nutzern zu gelangen. Diese verschicken derzeit viele E-Mails, in denen sich ein Link zu einem vermeintlich wichtigen Dokument auf Google Docs befindet, berichten die Sicherheitsexperten von Symantec.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Klickt das Opfer auf den Link, öffnet sich im Browser eine Google-Anmeldeseite, die der echten Anmeldeseite täuschend ähnlich sieht. Dadurch ist es für das Opfer nicht ohne weiteres ersichtlich, dass es sich nicht um Googles richtige Anmeldeseite handelt.

Gefälschte Anmeldeseite mit SSL-Verschlüsselung

Die gefälschte Anmeldeseite läuft dabei sogar auf Googles Servern. Denn die Betrüger haben einfach ein öffentliches Verzeichnis in Google Drive angelegt und nutzen die Vorschaufunktion des Dienstes, um eine URL zu erzeugen, die entsprechend vertrauenswürdig aussieht. Die betreffende URL verwendet sogar eine SSL-Verschlüsselung, um das Opfer in Sicherheit zu wiegen.

Wenn das Opfer seinen Anmeldenamen und sein Kennwort für Google in die vermeintliche Anmeldeseite eingibt, haben die Betrüger gewonnen: Denn dann werden diese Daten per PHP-Script an einen Webserver geleitet, auf den die Angreifer Zugriff haben und so in den Besitz der Zugangsdaten gelangen.

Damit kommen die Betrüger an möglichst viele Google-Zugangsdaten. Das Opfer befindet sich danach hingegen in einem echten Dokument auf Google Docs und hat damit Schwierigkeiten, den Datendiebstahl zu bemerken.

Angriff ist schwer zu erkennen

Für das Opfer ist es nach Aussage von Symantec schwer, diese Attacke als solche zu erkennen. Denn wenn der Nutzer regulär einen Link zu einem Google-Docs-Dokument erhält, ist ebenfalls zunächst eine Anmeldung erforderlich. Das prinzipielle Verhalten ist also im Normalfall nicht anders als bei diesem Angriff. Symantec sieht die Gefahr, dass viele Nutzer ihre Zugangsdaten eingeben, ohne daran zu denken, dass dies eine Attacke sein könnte.

Das Sammeln von Google-Zugangsdaten ist zu einem lukrativen Geschäft geworden, weil darüber etliche Dienste von Google verwendet werden können, wie etwa Gmail oder der Play Store, um Android-Apps, Musik, Filme oder Bücher zu kaufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Anonymer Nutzer 19. Mär 2014

Google fordert mich andauern auf 'etwas anzusehen' das ist das Konzept vonw...

EvilSheep 18. Mär 2014

Klar ist reines einmaliges löschen keine dauerhafte Lösung. Aber es wäre ein logischer...

Zwangsangemeldet 18. Mär 2014

Nein, bei mir läuft /usr/bin/brain (das ist die in einem anderen Thread erwähnte Version...

mxcd 18. Mär 2014

Einfach auf 2-Faktor Authorisierung umstellen, Ende der Bedrohung. Aber ja, die...

Endwickler 18. Mär 2014

Futter für die, die Kritik und Meckern nicht auseinanderhalten können: http...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /