Abo
  • IT-Karriere:

Mobile Messaging: E-Plus plant speziellen Whatsapp-Tarif

Einen speziellen Whatsapp-Tarif will E-Plus seinen Kunden in Kürze anbieten. Alle über Whatsapp versandten Nachrichten werden dann nicht auf den regulären Datentarif angerechnet. Damit belastet die Whatsapp-Kommunikation den gebuchten Datentarif nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Whatsapp auf einem Smartphone
Whatsapp auf einem Smartphone (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Anfang April 2014 soll es losgehen mit einem speziellen Whatsapp-Tarif, der zusammen mit dem Mobilfunknetzbetreiber E-Plus realisiert wird, hat die Wirtschaftswoche aus Unternehmenskreisen erfahren. Dann wird es eine spezielle Prepaid-Karte mit einer Whatsapp-Option geben. Diese spezielle Option sieht vor, dass alle über Whatsapp versandten Texte, Bilder und Videos nicht auf den gebuchten Datentarif angerechnet werden.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Dresden, Dresden
  2. MicroNova AG, Braunschweig, Kassel

Wer also eine mobile Datenflatrate mit 300 MByte ungedrosseltem Datenvolumen gebucht hat, kann per Whatsapp kommunizieren, ohne dass dies von den 300 MByte abgezogen wird. Es wird erwartet, dass weitere Details dazu folgen und auch Preise genannt werden, bevor der Tarif Anfang April 2014 startet.

Joyn geht einen ähnlichen Weg

Einen ähnlichen Ansatz gab es mit dem von den Mobilfunknetzbetreibern favorisierten Messaging-Dienst Joyn, der allerdings bislang keinen großen Zuspruch bei den Kunden fand und somit kaum verbreitet ist. Bisher ist Joyn bei Vodafone und der Deutschen Telekom verfügbar. Weder O2 noch E-Plus bieten den Dienst bisher an. Im Unterschied dazu ist Whatsapp mit der passenden Smartphone-App bei allen Netzbetreibern verfügbar.

Bis Ende des Jahres will Whatsapp auch Sprachtelefonie anbieten und damit in Konkurrenz zu VoIP-Diensten wie Skype oder Viber treten.

Whatsapp bleibt unabhängig

Kürzlich hatte Facebook mitgeteilt, Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Es ist der bisher größte Kauf des Internetkonzerns von Mark Zuckerberg. Whatsapp soll weiterhin unabhängig unter dem gleichen Namen operieren. Mitgründer und CEO Jan Koum wechselt in den Vorstand von Facebook.

Whatsapp hat laut Koum inzwischen 465 Millionen aktive Nutzer pro Monat. "Unser Ziel ist es, dass jeder Smartphone-Kunde Whatsapp nutzt." Die Anzahl der Nutzer aus Indien, Brasilien und Russland nehme derzeit stark zu, so Koum weiter.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,40€
  2. 15,99€
  3. (-71%) 19,99€

Rulf 11. Mär 2014

das liegt einzig und allein am werbewahn...die seiten meinen halt, man kann sich nicht...

ofenrohr 11. Mär 2014

Mit Whatsapp+ zumindest 50 MB.

Duke_TLC 10. Mär 2014

Hmm 15,-? Bei welchem Anbieter und welches Netz? O2 ist auch mitten in der Stadt so...

pLeX 10. Mär 2014

Das gleiche Thema hatten wir doch schon mit der Drosselcom und Ihrem Entertain... Was ist...

Himmerlarschund... 10. Mär 2014

Ja ääh... Kauf ich meine Milch dann bei Facebook oder zapfe ich die bei Shell? Ganz so...


Folgen Sie uns
       


LG G8x Thinq - Hands on

Das G8x Thinq von LG kann mit einer speziellen Hülle verwendet werden, die dem Smartphone einen zweiten Bildschirm hinzufügt. Golem.de hat sich das Gespann in einem ersten Kurztest angeschaut.

LG G8x Thinq - Hands on Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

    •  /