Abo
  • Services:

IT-Branche: Rundfunkgebühren bleiben zu hoch

Die minimale Senkung des Rundfunkbeitrags ist laut Bitkom nicht ausreichend. Andere kritisieren sie als Minisenkung einer sozial ungerechten Zwangsabgabe.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
IT-Branche: Rundfunkgebühren bleiben zu hoch
(Bild: Dominique Faget/AFP Photo)

Der IT-Branchenverband Bitkom hat die Senkung der Rundfunkbeiträge begrüßt und eine weitere Verringerung gefordert. "Die Rundfunkgebühr war bei der Umstellung auf eine Haushaltsgebühr wie erwartet zu hoch angesetzt. Die Mehreinnahmen sollten über geringere Beiträge vollständig zurückgeführt werden und den Beitragszahlern zugutekommen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Stellenmarkt
  1. Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim
  2. BWI GmbH, München, Meckenheim, Hilden

Die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen auf ihrer Sitzung am 13. März 2014, den Beitrag um 48 Cent auf dann 17,50 Euro monatlich zu reduzieren. Allerdings blieben sie mit ihrem Beschluss hinter dem Vorschlag der Finanzkommission KEF zurück, die eine Senkung um 73 Cent vorgeschlagen hatte. Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen und das Programm der Öffentlich-Rechtlichen Sender überhaupt nicht nutzen.

Die Länderregierungschefs reagieren damit auf die erwarteten Mehreinnahmen der Sender durch den flächendeckenden Rundfunkbeitrag. Seit 2013 wird der Beitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung und nicht mehr nach Anzahl und Art der Geräte erhoben. Die Sender können für die Jahre 2013 bis 2016 deshalb mit insgesamt 31,8 Milliarden Euro rechnen. Das sind 1,15 Milliarden mehr als den Anstalten zustehen.

"Eine Abkehr von der gerätebezogenen Gebühr bei Privatpersonen war überfällig, weil mit Geräten wie Tablet-Computern, Smartphones oder auch Spielekonsolen über das Internet Fernsehprogramme empfangen werden können", erklärte Rohleder. "Allerdings darf die Neuregelung nicht dauerhaft zu Mehrbelastungen für die Bürger und die Wirtschaft führen. Eine Beitragssenkung ist überfällig."

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) übte scharfe Kritik am aktuellen Beschluss der Ministerpräsidenten der Länder zum Rundfunkbeitrag. "Anstatt mit den deutlichen Zuwächsen bei den Rundfunkeinnahmen soziale Härten für behinderte Menschen abzubauen, kommt jetzt eine Minisenkung unter den Vorgaben der Kommission zur Ermittlung des Rundfunkbeitrages. Damit bleibt den Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nur sehr eingeschränkt am kulturellen Leben teilhaben können, die früher geltende Gebührenfreiheit verwehrt", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  2. ab 519€ bei Alternate lieferbar
  3. (heute Samsung HT-J4500 5.1-Heimkino-System für 149€ statt 168,94€ im Vergleich)
  4. (heute u. a. Be quiet Silent Base 601 104,90€, Zyxel-Switch 44,99€)

jack_torrance 18. Mär 2014

Hmm damit hätte ich nicht anfangen sollen, weils eigtl ja nicht Thema war ;-) Nur kurz...

Anonymer Nutzer 17. Mär 2014

Erfüllt also Sinn und Zweck! Leute unterhalten, berieseln und dumm halten zugleich! :-)

KritikerKritiker 16. Mär 2014

Okay, wenn das so stimmt, dann ist das wirklich noch schlimmer als ich dachte... Um...

Moe479 15. Mär 2014

blos weil es kein staatsfehrnsehen ohne account gibt, bedeutet es doch nicht, dass es...

deAlex 15. Mär 2014

Das war ursprünglich der Zweck des (alten) Rundfunkstaatsvertrages. Heute fehlt es aber...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /