Abo
  • Services:
Anzeige
Werbevideos sind im Newsfeed eingebettet.
Werbevideos sind im Newsfeed eingebettet. (Bild: Facebook)

Facebook: Werbevideos ab sofort im Newsfeed integriert

Facebook-Usern werden ab sofort kurze Werbeclips automatisch eingespielt. Zum Start ist eine ausgewählte Gruppe an Werbetreibenden dabei.

Anzeige

Schon im vergangenen Dezember hatte Facebook gemeldet, dass man an einer neuen Werbeform arbeite, bei der den Unternehmen die Möglichkeit geboten wird, kurze Werbespots in den Newsfeed einzublenden. "Heute können wir diese neue Werbeform zusammen mit einer ausgewählten Gruppe an Werbetreibenden einführen", heißt es in einem Blog auf der Facebook-Seite. "Premium Video Ads" heißt das neue Format, bei dem die maximal 15 Sekunden langen Werbespots automatisch anlaufen, sobald der User in seinem Newsfeed darüberscrollt. Allerdings ist dabei der Ton abgeschaltet. Dieser wird zusammen mit einem Full-Screen-View erst dann aktiviert, wenn der User auf den Film klickt.

Laut Facebook sollen nur hochwertige Clips für diese Werbeform zugelassen werden. Hierzu wurde die Agentur Ace Metrix beauftragt, alle eingehenden Clips zu sichten und auf ihren kreativen Inhalt zu prüfen. Nur entsprechend qualifizierte Clips sollen dann zum Einsatz kommen.

Nielsen misst die Reichweite

Für die Reichenweitenmessung hat Facebook einen Vertrag mit Nielsens "Online Campaign Ratings" (OCR) abgeschlossen. Die Agentur ermittelt die jeweils erreichte Zielgruppe ähnlich zu dem, wie auch die TV-Reichweite ermittelt wird. Die Werbetreibenden bezahlen dann auch nur für das, was OCR als Reichweite festgestellt hat. Vorerst werden keine großen Zahlen anfallen, denn obwohl Facebook rund 1,2 Milliarden User-Konten hat, soll die Einführung der neuen Videowerbung langsam erfolgen. "Wir wollen abwarten, wie die User mit dieser Werbeform umgehen. Eine begrenzte Einführung erlaubt es uns, dass wir unsere Anstrengungen auf eine kleine Gruppe an Werbetreibenden mit anspruchsvollen Kampagnen konzentrieren", heißt es abschließend in der Facebook-Meldung.

Konkurrenz zur Fernsehwerbung

Laut einem Bericht bei Bloomberg will Facebook mit diesen Clips stärker vom TV-Werbemarkt profitieren. Bloomberg zitiert die Publicis-Gruppe, wonach in den USA die Werbeumsätze mit TV um 60 Prozent höher sind als die der gesamten Internetwerbung. Facebook hat noch keine Preise für seine Spots genannt. Bloomberg beruft sich hierzu auf "Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind". Danach sollen sich die Preise zwischen 1 Million und 2,5 Millionen US-Dollar pro Tag bewegen.

Nachtrag vom 14. März 2014, 18:45 Uhr

Die Werbeform wird bis auf weiteres nur in den USA eingesetzt. Gegenüber Golem.de gab ein Facebook-Sprecher an, dass ein Startzeitpunkt in Deutschland noch nicht fixiert ist.


eye home zur Startseite
Lemo 17. Mär 2014

Mobil? Nein. ;) Und darum gehts ja "auch".

Himmerlarschund... 17. Mär 2014

Möglich ist das schon, aber für Diaspora und Co. interessiert sich halt keine Sau...

Lazer 15. Mär 2014

muss man denn wirklich 15 sekunden warten, bis man weiterscrollen kann? ich denke, damit...

matok 15. Mär 2014

Wollen wir wetten, dass falls eine FB- Alternative irgendwann kommen sollte, sie mit...

TheUnichi 14. Mär 2014

Und was wenn du morgen das Update bekommst? Wozu dieser Thread?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ADAC IT Service GmbH, München
  2. Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin
  3. Ratbacher GmbH, München
  4. Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Salzgitter, später Peine


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 49,79€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  2. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  3. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  4. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  5. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  6. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  7. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  8. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  9. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp

  10. Computermuseum Stuttgart

    Als Computer noch ganze Räume füllten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: T-Systems macht's. Wetten?

    thinksimple | 22:58

  2. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    ArcherV | 22:57

  3. Re: Ich liebe Paint...

    Trollifutz | 22:55

  4. Hoffentlich Open Source

    Tigerf | 22:55

  5. Re: Wenn der Staat etwas macht geht alles schief.

    Tigerf | 22:52


  1. 22:48

  2. 16:37

  3. 16:20

  4. 15:50

  5. 15:35

  6. 14:30

  7. 14:00

  8. 13:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel