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Privatsphäre: US-Bürgerrechtler mit Beschwerde gegen Whatsapp-Verkauf

Whatsapps positive Haltung zum Schutz der Privatsphäre soll nicht mit der Praxis von Facebook vereinbar sein, meinen zwei Internet-Bürgerrechtsorganisationen in ihrer Beschwerde bei der FTC. Doch Whatsapp ist bei Tests zum Schutz der Privatsphäre immer wieder durchgefallen.

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Privatsphäre: US-Bürgerrechtler mit Beschwerde gegen Whatsapp-Verkauf
(Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Zwei Internet-Bürgerrechtsorganisationen haben eine formale Beschwerde gegen den Kauf von Whatsapp durch Facebook eingelegt. Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) und das Center for Digital Democracy gehen bei der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) gegen die Übernahme vor.

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In der Beschwerde argumentieren die beiden Organisationen, dass Facebook eine lange Tradition der Verletzung der Privatsphäre der Nutzer habe, wofür die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens immer wieder geändert wurden. Whatsapps positive Haltung zum Schutz der Privatsphäre sei nicht mit der negativen Praxis von Facebook vereinbar.

Doch die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat den Instant Messenger Whatsapp ebenfalls in einem aktuellen Test als "sehr kritisch" eingestuft. Die App war in den vergangenen Monaten immer wieder durch Sicherheitsmängel aufgefallen. Größter Kritikpunkt der Stiftung Warentest: "Die Android-Version sendet selbst Daten unverschlüsselt, die der Nutzer eingibt. Darunter könnten auch Gesprächsinhalte sein."

Keine Entwarnung geben die Tester bei der von vielen befürchteten Übertragung der Whatsapp-Nutzerdaten auf die Server von Facebook. Aus den AGB der App gehe hervor, "dass die Nutzerdaten bei einem Verkauf an den neuen Eigentümer, also Facebook, übergeben werden können." Allerdings hat Whatsapp eine stricke Haltung gegen Werbung, was das Unternehmen von Facebook unterscheidet.

Facebook zahlt für die komplette Übernahme der Kurznachrichtenanwendung insgesamt 19 Milliarden US-Dollar. Whatsapp soll weiterhin unabhängig unter dem gleichen Namen operieren. Mitgründer und Firmenchef Jan Koum wechselt in den Vorstand von Facebook. Der Dienst soll 2013 über 400 Millionen Benutzer gehabt haben. In Deutschland soll bei den unter 30-Jährigen die Nutzung von Messaging mit Whatsapp noch knapp vor der SMS liegen.



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Nerd_vom_Dienst 10. Mär 2014

Aller? Nein, nur das Problem von OS Versionen über die ein Nutzer keine Kontrolle hat...

nmSteven 09. Mär 2014

Weil sie es sind. Sie analysieren weder Daten noch verkaufen sie Daten noch nutzen sie...

Anonymer Nutzer 08. Mär 2014

Oder von einer Registrierung,zu keiner Registrierung. Mehr ist es ja nicht. Mobil sollte...


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