• IT-Karriere:
  • Services:

Privatsphäre: US-Bürgerrechtler mit Beschwerde gegen Whatsapp-Verkauf

Whatsapps positive Haltung zum Schutz der Privatsphäre soll nicht mit der Praxis von Facebook vereinbar sein, meinen zwei Internet-Bürgerrechtsorganisationen in ihrer Beschwerde bei der FTC. Doch Whatsapp ist bei Tests zum Schutz der Privatsphäre immer wieder durchgefallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Privatsphäre: US-Bürgerrechtler mit Beschwerde gegen Whatsapp-Verkauf
(Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Zwei Internet-Bürgerrechtsorganisationen haben eine formale Beschwerde gegen den Kauf von Whatsapp durch Facebook eingelegt. Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) und das Center for Digital Democracy gehen bei der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) gegen die Übernahme vor.

Stellenmarkt
  1. Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW), Stuttgart
  2. B&O Service und Messtechnik AG, Bad Aibling, München

In der Beschwerde argumentieren die beiden Organisationen, dass Facebook eine lange Tradition der Verletzung der Privatsphäre der Nutzer habe, wofür die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens immer wieder geändert wurden. Whatsapps positive Haltung zum Schutz der Privatsphäre sei nicht mit der negativen Praxis von Facebook vereinbar.

Doch die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat den Instant Messenger Whatsapp ebenfalls in einem aktuellen Test als "sehr kritisch" eingestuft. Die App war in den vergangenen Monaten immer wieder durch Sicherheitsmängel aufgefallen. Größter Kritikpunkt der Stiftung Warentest: "Die Android-Version sendet selbst Daten unverschlüsselt, die der Nutzer eingibt. Darunter könnten auch Gesprächsinhalte sein."

Keine Entwarnung geben die Tester bei der von vielen befürchteten Übertragung der Whatsapp-Nutzerdaten auf die Server von Facebook. Aus den AGB der App gehe hervor, "dass die Nutzerdaten bei einem Verkauf an den neuen Eigentümer, also Facebook, übergeben werden können." Allerdings hat Whatsapp eine stricke Haltung gegen Werbung, was das Unternehmen von Facebook unterscheidet.

Facebook zahlt für die komplette Übernahme der Kurznachrichtenanwendung insgesamt 19 Milliarden US-Dollar. Whatsapp soll weiterhin unabhängig unter dem gleichen Namen operieren. Mitgründer und Firmenchef Jan Koum wechselt in den Vorstand von Facebook. Der Dienst soll 2013 über 400 Millionen Benutzer gehabt haben. In Deutschland soll bei den unter 30-Jährigen die Nutzung von Messaging mit Whatsapp noch knapp vor der SMS liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 4,50€
  2. 2,99€
  3. (-56%) 17,50€

Nerd_vom_Dienst 10. Mär 2014

Aller? Nein, nur das Problem von OS Versionen über die ein Nutzer keine Kontrolle hat...

nmSteven 09. Mär 2014

Weil sie es sind. Sie analysieren weder Daten noch verkaufen sie Daten noch nutzen sie...

Anonymer Nutzer 08. Mär 2014

Oder von einer Registrierung,zu keiner Registrierung. Mehr ist es ja nicht. Mobil sollte...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

    •  /