Der nationale Verband der US-Kinobetreiber (National Association of Theater Owners, kurz NATO) hat sich im Streit um die Zulassung eines digitalen Broadcast-Flags gegen die Hollywood-Studios gestellt. Die Kinobetreiber sehen ihre Existenz gefährdet.

Als Asus mit einem Mini-Notebook für unter 300 Euro aufwartete, überraschte der taiwanische Hersteller damit nicht nur die Konkurrenz. Auch den Chiphersteller Intel traf der Eee-PC-Erfolg unvorbereitet, gab Intels Technikchef Justin Rattner im Gespräch mit Golem.de zu.
Embedded-Spezialist Wind River arbeitet an einer Linux-Distribution für mobile Geräte mit Intels Atom-Prozessor. Dafür arbeitet der Linux-Anbieter mit Intel im Rahmen der Moblin-Initiative zusammen. 2009 soll es dann eine kommerzielle und eine Open-Source-Variante geben.
Nvidia hat eine Single-Chip-Computerfamilie mit dem Namen Tegra versehen und ein weiteres Familienmitglied vorgestellt. Die Tegras sind für akkubetriebene Geräte gedacht und bieten eine Rechenleistung, mit der selbst HD-Videos mit einer Auflösung von 1080p ausgegeben werden können - und das laut Hersteller über mehrere Stunden.
Der VLC genannte freie Media-Player des VideoLAN-Projekts soll bald auch Set-Top-Boxen aufwerten. Dazu wird die Software gerade auf Neuros Linux portiert, mit finanzieller Unterstützung durch Texas Instruments.
Gemeinsam mit Intel will der Embedded-Spezialist Wind River ein auf Linux basierendes Infotainment-System für Autos entwickeln. Die Hardware kommt dabei von Intel, das Betriebssystem von Wind River. Zusätzlich werden verschiedene Softwaretechniken anderer Anbieter integriert.

Für besonders stromsparende x86-basierte Embedded-Systeme hat VIA Technologies sein zweites Mainboard im eigenen Pico-ITX-Formfaktor vorgestellt. Auf dem 10 x 7,2 cm kleinen VIA EPIA PX5000EG steckt ein VIA-Prozessor vom Typ Eden ULV mit einer Taktfrequenz von 500 MHz.
Der Embedded-Anbieter Wind River ist der OpenSAF Foundation beigetreten. Diese entwickelt eine freie Hochverfügbarkeitsplattform, an der Wind River nun mitarbeiten wird. Das Unternehmen besetzt ferner einen Platz im Vorstand des Projektes.
Mit vier neuen Projekten widmet sich die Eclipse Foundation der Entwicklung von Open-Source-Software für eingebettete und mobile Geräte. Die neuen Initiativen sind unterhalb des Eclipse Device Software Development Platform (DSDP) Projects organisiert und sollen Programmierern etwa bei der Fehlersuche die Arbeit erleichtern.
Für den Einsatz in Industriecomputern, Netzwerkhardware und Unterhaltungselektronik bietet MIPS Technologies seinen Kunden nun mit dem "MIPS32 1004K" den laut eigenen Angaben ersten Multi-Threading-fähigen Multiprozessor-Kern an. Für mehr Prozessorleistung lassen sich zudem bis zu vier Single- oder Multi-Threaded-Kerne systemkohärent miteinander kombinieren, verspricht der Chip-Entwickler.
Intel hat im Rahmen der Messe "Embedded World" in Nürnberg seine ersten 45-Nanometer-Prozessoren mit zwei und vier Kernen für Industrieanlagen vorgestellt. Sie sind daneben auch für besonders sparsame Blade-Computer geeignet.
Im Rahmen des "Mobile World Congress" in Barcelona hat Samsung sein neues "System-on-a-Chip" (SoC) für mobile Geräte wie Smartphones und Navigationssysteme vorgestellt. Der Baustein namens "S3C6410" soll mit besonders vielen Betriebssystemen zusammenarbeiten.
DataViz und Montavista haben gemeinsam daran gearbeitet, die Software Documents To Go auf Linux zu portieren. Integriert wird sie in Monatvistas Mobilinux 5.0, so dass dieses nun Dateibetrachter für Microsofts Office-Formate mitliefert.
Auf dem Mobile World Congress hat der Chip-Entwickler ARM drei neue Entwicklerpakete für die Grafikdarstellung auf Smartphones vorgestellt. Die Software basiert auf offenen Standards und soll die Entwicklung von neuen Benutzerschnittstellen vereinfachen.

Auf dem derzeit in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress zeigt Nvidia seinen ersten Universal-Chip für Smartphones. Der "APX 2500" soll PDAs, Smartphones und Medien-Player antreiben und verfügt über leistungsfähige 3D-Grafikeinheiten. Folglich hat Nvidia auch eine eigene Benutzeroberfläche dafür erstellt.

Mit Opera Mobile 9.5 sollen Smartphone-Besitzer im Internet surfen können, wie sie es vom Desktop-Browser gewohnt sind. Die kommende Version unterstützt Java sowie Widgets und kommt mit allen Web-2.0-Angeboten klar. So das Versprechen des norwegischen Browser-Herstellers, der noch nicht verraten hat, wann diese Version erscheinen wird.
Mehr als 10 Milliarden Prozessoren auf Basis eines ARM-Kerns wurden seit 1991 verkauft. ARM-Chips finden sich inzwischen in Geräten vom Fernseher bis zum Handy. Ein Ende des Booms ist laut ARM nicht abzusehen.

Selten hat Intel ein bereits fertiges Chipdesign so geheim gehalten: In seiner Keynote-Ansprache auf der "Consumer Electronics Show" in Las Vegas zeigte Intel-CEO Paul Otellini einen Rechner, der HD-Video und 7.1-Sound beherrscht. Das Besondere: Die Funktionen sind erstmals auf einem einzigen Chip mit x86-Architektur integriert.

QNX will die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen für Embedded-Produkte durch die Unterstützung von Adobes Flash Lite 3 beschleunigen. Die QNX Aviage Graphics Suite erlaubt es Software-Designern, komplette Benutzeroberflächen in Flash zu erstellen und zu implementieren.
Der besonders für Embedded-Geräte gedachte Webserver KLone ist nun in der Version 2.0 verfügbar. Neben Fehlerkorrekturen und kleineren Verbesserungen gibt es CGI-Unterstützung. Wie zuvor setzt KLone aber vor allem auf C/C++-Scripting für dynamische Inhalte.
Die britische Technologie-Schmiede ARM, die ihre Entwicklungen an andere Chip-Hersteller lizenziert, hat mit dem "Cortex A9" einen neuen Prozessor-Kern vorgestellt. Der A9 ist so klein und sparsam, dass sich auch in mobilen Geräten mehrere Rechenkerne verbauen lassen sollen.
Mit Mobilinux 5.0 hat Montavista eine neue Version seiner Linux-Variante für mobile Geräte angekündigt. Mobilinux ist insbesondere für Mobiltelefone gedacht und unterstützt unter anderem WLAN und Bluetooth. Zudem soll das System vor Schadsoftware geschützt sein.
Einer der ersten verfügbaren Manycore-Prozessoren kommt von einem kleinen US-Start-up, das von einem MIT-Professor gegründet wurde. Die CPU "TILE64" besteht aus 64 Kernen, die über ein Mesh-Netzwerk verknüpft sind. Anwendungen dafür sieht der Hersteller bei Netzwerkgeräten und Multimedia-Produkten.

Das Embedded-Linux-System Poky ist in der Version 3.0 erschienen und unterstützt weitere Geräte. Zudem bringt es neben aktuellen X.org-Paketen auch eine neue Kernel-Version mit. Poky versteht sich sowohl als Distribution, als auch als Build-System und Entwicklungsumgebung.

Intel hat eine neue Initiative für ein mobiles Linuxsystem aus der Taufe gehoben, in dessen Rahmen verschiedene Projekte entwickelt werden, die dann die Grundlage für Projekte wie die Ubuntu-Embedded-Edition bilden sollen. Neben einer grafischen Oberfläche arbeitet Intel auch an einer besseren Energieverwaltung und neuen Multimediafunktionen.
Pepper Computer will seine eigene Linux-Distribution auch für Intels "Mobile Internet Device"-Plattform (MID) anpassen. Entsprechende Geräte sollen 2008 auf den Markt kommen, die Linux-Distribution soll noch in diesem Jahr für Hersteller verfügbar sein.
Die "Mobile and Embedded"-Edition der Linux-Distribution Ubuntu wird erstmals im Oktober 2007 erscheinen, ab nächstem Jahr sollen dann auch Geräte mit dem System verfügbar sein. Das abgespeckte Betriebssystem wird unter anderem Multimediafunktionen erhalten.
Castle Technology hat erste Teile des Betriebssystems Risc OS 5 für die ARM-Architektur im Quelltext veröffentlicht und eine passende Shared-Source-Lizenz geschaffen. Diese erlaubt Änderungen und Verbreitung der eigenen Version, soweit dies nicht zu kommerziellen Zwecken geschieht.
Die Linux-Distribution Ubuntu wird es künftig auch in einer speziellen Version für Embedded-Geräte wie Internettablets geben. Wie genau diese Edition aussehen soll, wird auf dem Ubuntu Developer Summit in Sevilla geplant.
Das bereits Mitte Februar bekannt gewordene Projekt "Tolapai" von Intel wurde nun auf dem IDF in Peking erstmals gezeigt - wenn auch nur auf dem Papier respektive der Leinwand des Beijing Convention Center. Es handelt sich um eine x86-CPU mit Speichercontroller und Netzwerk-Engine.

Seit 30 Jahren stellt Intel Prozessoren für so genannte "Embedded-Anwendungen" her, bei denen PC-Technologie in Industrieanlagen oder andere Geräte fest eingebaut wird. Zur Feier des Jubiläums hat der Chipgigant nun zwei Quad-Core-Xeons mit den Embedded-Spezifikationen versehen - und sich ein gigantisches Motorrad bei den Schraubern von "Orange County Choppers" bauen lassen.

Im Rahmen der derzeit in Taipeh stattfindenden Konferenz "Mobile Solution Forum" hat Samsung einen neuen Baustein für kommende Smartphones vorgestellt. Das noch namenlose Paket vereint den Prozessor mit allen Funktionen mit dem Speicher des Telefons - allerdings weder auf einem Chip noch in einem gemeinsamen Gehäuse.
Die bereits Ende 2005 konzipierte "Multicore Association" nimmt nun mit einer Konferenz im kalifornischen Santa Clara die Arbeit auf. Das gemeinnützige Gremium will sich um eine Vereinheitlichung der Softwareschnittstellen für die Programmierung von Systemen mit mehreren Kernen kümmern und hat dafür drei Arbeitsgruppen eingerichtet.

Ungewohnt offen zeigte sich Intel auf der CeBIT 2007 zum Thema UMPC. Das Unternehmen hält an dem oft gescholtenen Konzept eisern fest und zeigte neben einer bis 2010 reichenden Roadmap mehrere neue Konzept-PCs. Bereits 2008 sollen die UMPCs klein genug für die Jackentasche sein und bereits 2007 zahlreiche neue Modelle erscheinen.
Bereits seit längerem arbeitet Intel an einem neuen "System on a Chip" (SoC), der alle Basiskomponenten eines PCs auf einem Chip vereint und voll x86-kompatibel sein soll. Inzwischen sind detaillierte Pläne zu diesem Vorhaben aufgetaucht, ein erstes Muster des Chips könnte noch 2007 erscheinen.
Das israelische Unternehmen "Lucid" will einen Chip entwickeln, der mehrere Grafikprozessoren zu einem vereinen kann. Das ist zwar mit Nvidias SLI und ATIs CrossFire längst Realität, aber: Lucid will dies plattformunabhänig erreichen, zudem sollen sich die GPUs wie eine darstellen. Hauptinvestor bei Lucid ist Intel.
MontaVista, spezialisiert auf Linux-basierte Mobilgeräte-Software, bekommt von dem Venture-Capital-Unternehmen Siemens Venture Capital (SVC) eine gehörige Geldspritze. Zusammen mit anderen Investoren erhält das US-Unternehmen 21 Millionen Dollar.
Überraschend hat Nvidia bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Firma PortalPlayer übernehmen will. PortalPlayer war bis vor kurzem Apples wichtigster Lieferant für Komponenten des iPod und verlor große Teile seiner Apple-Aufträge an Samsung.
Das bereits 2002 gegründete Unternehmen ChipVision aus Oldenburg hat mit 6,4 Millionen US-Dollar von Investoren seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. ChipVision stellt zwar nicht die Softwarewerkzeuge für die renommierten CPUs her, dafür sind die Tools für ein "System on a Chip" (SoC) reichlich interessant - sie optimieren die Halbleiter auf Stromsparen.
Die Linux-Anbieter Red Hat und Wind River setzen ihre Partnerschaft nicht fort. Vor zwei Jahren hatten die Unternehmen beschlossen, gemeinsam an Produkten für Mobiltelefone, PDAs und andere mobile Geräte zu arbeiten. Dies sei jedoch nie verwirklicht worden.
Der Embedded-Anbieter Wind River hat Quelltext an vier verschiedene Eclipse-Projekte gespendet. Die Teile stammen aus der Entwicklungssoftware Workbench, die ebenfalls auf Eclipse basiert. Gleichzeitig hat Wind River neue Versionen seiner Embedded-Produkte veröffentlicht.
Apple wird nicht wie erwartet im September 2006 neue Modelle des iPod nano und eine Breitbildversion des iPod video vorstellen, das zumindest behaupten die Analysten von "American Technology Research" laut AppleInsider. Vielmehr sollen die Neuauflagen der digitalen Unterhalter frühestens zu Weihnachten kommen.
Im Rahmen eines Fachkongresses in den USA hat Fujitsu sein erstes System-on-a-Chip (SoC) für den drahtlosen Weitverkehrsfunk WiMAX vorgestellt. Der Baustein vereint die beiden wichtigsten Teile einer Netzwerkkomponente und soll so wenig Strom verbrauchen, dass er auch in mobile Geräte passt.
Der Prozessor-Entwickler ARM hat die norwegische 3D-Schmiede Falanx gekauft. Falanx etwickelt 3D-Prozessoren für mobile Endgeräte und Set-Top-Boxen, das Know-how der Skandinavier soll jetzt in neue ARM-Produkte fließen.
Auf dem derzeit in San Jose stattfindenden "Spring Processor Forum" hat die Design-Schmiede ARM ihren neuen Embedded-Prozessor vorgestellt. Der "Cortex-R4" kann kleiner als zwei Quadratmillimeter hergestellt werden und soll 40 Prozent schneller sein als ein ARM9E.
Die meisten aktuellen iPods arbeiten mit einem System-on-a-Chip des Halbleiterherstellers PortalPlayer. In einer Börsen-Pflichtmitteilung gab PortalPlayer jetzt jedoch bekannt, dass seine Chips in kommenden iPods nicht mehr zu finden sein werden. Dies deutet auf ein Redesign der Elektronik und damit möglicherweise der Funktionen der iPods hin.
Für Embedded-Systeme hat Via jetzt den CX700 vorgestellt, der alle Funktionen eines üblichen PC-Chipsatzes in nur einem Gehäuse vereint - inklusive Grafik und Speicherinterface sowie der Schnittstellen.
Mit der Qtopia Platform stellt Trolltech ein neues Produkt für Embedded Linux vor, das auf dem im Januar veröffentlichten Qtopia Core basiert. Qtopia Platform enthält auch eine neue Sicherheitstechnik. Zusätzlich stellt Trolltech eine neue Version der Qtopia Phone Edition für Mobiltelefone vor.
Das unter der GPL veröffentlichte Xynth-Projekt bietet ein System zur Grafikdarstellung auf eingebetteten Geräten. Neben Linux unterstützt es auch Windows, Sonys PlayStation sowie die Sony PlayStation Portable (PSP). Auch Gtk+-Programme laufen unter Xynth.

Das italienische Unternehmen Acme Systems bietet ein kleines Computergehäuse in Form des Linux-Maskottchens Tux an. Hinein passt das Fox-Board, ein Embedded-Linux-System, das auf einer Fläche von 66 x 72 mm unterkommt.