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Embedded-Linux Poky 3.0 unterstützt Nokia N800

System basiert auf OpenEmbedded

Das Embedded-Linux-System Poky ist in der Version 3.0 erschienen und unterstützt weitere Geräte. Zudem bringt es neben aktuellen X.org-Paketen auch eine neue Kernel-Version mit. Poky versteht sich sowohl als Distribution, als auch als Build-System und Entwicklungsumgebung.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Sato-Oberfläche
Die Sato-Oberfläche
Poky wiederum basiert auf OpenEmbedded, das auch von anderen Projekten genutzt wird, womit diese untereinander kompatibel sein sollten. Dabei soll eine Gnome-Embedded-Plattform entstehen, die sowohl Linux-Distribution, als auch Build-System und Entwicklungsumgebung in einem ist und nur Open-Source-Software verwendet.

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Die neue Version 3.0 bringt nun aktuelle X.org-Pakete mit und nutzt den Linux-Kernel 2.6.21 als Grundlage. Darüber hinaus ist eine neue Version von Matchbox enthalten, einem Window-Manager für Handhelds und ähnliche Geräte. Matchbox fungiert beispielsweise auch als Unterbau der Sugar-Oberfläche des 100-Dollar-Notebooks.

Für die Zielgeräte nutzt Poky außerdem die Eigenentwicklung Sato 0.1, ein Anwendungs-Framework auf Basis der GTK+-Bibliotheken. Dieses enthält PIM-Anwendungen wie einen Kalender, kann bereits Multimedia-Dateien wie Videos abspielen, hat einen integrierten Browser und bringt auch Spiele mit.

In der Version 3.0 ist außerdem experimentelle Unterstützung für Nokias Internet-Tablet N800 hinzugekommen und für das FIC-GTA01, besser bekannt als Neo1973 von OpenMoko.

Da Poky Gnome-Embedded verwendet, stehen alle Komponenten wie DBus, eine angepasste GStreamer-Version und natürlich GTK+ und Cairo zur Verfügung. Auf Systemebene ist eine Busybox-Version enthalten und die Glibc 2.x wird verwendet. Die Cross-Compile-Umgebung kann sowohl mit dem GCC 3.4 als auch mit dem GCC 4.1 verwendet werden, wobei hierfür auch eine Qemu-Integration (x86 und ARM) möglich ist. Für die Fehlersuche bietet Poky das Linux Trace Toolkit an.

Poky 3.0 ist ab sofort unter pokylinux.org verfügbar, wo es auch Nightly Builds und Zugang zum Subversion-Verzeichnis gibt. Hinter Poky steckt OpenedHand, eine Firma die an Linux- und Unix-Umgebungen für Embedded-Geräte arbeitet und sich auch an der Gnome-Embedded-Plattform beteiligt.

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Everflux 03. Aug 2007

Das würde mich auch sehr interessieren! Bisher ist ja sonst die einzige Zukunftschance...


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