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Xynth: Open-Source-Fenstersystem für eingebettete Geräte

System unterstützt Linux, Windows, PlayStation und PSP

Das unter der GPL veröffentlichte Xynth-Projekt bietet ein System zur Grafikdarstellung auf eingebetteten Geräten. Neben Linux unterstützt es auch Windows, Sonys PlayStation sowie die Sony PlayStation Portable (PSP). Auch Gtk+-Programme laufen unter Xynth.

Als Alternative für die Grafikdarstellung auf eingebetteten Geräten möchte sich das Xynth-Projekt etablieren. Bisher findet in diesem Bereich unter Linux die Darstellung entweder direkt auf dem Framebuffer - zum Beispiel mit DirectFB - statt oder es kommt eine minimierte Version des X-Servers zum Einsatz. Letzteres ist jedoch wegen der Komplexität von X oft noch sehr umfangreich.

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Xynth bietet dabei ein echtes Fenstersystem, das im Gegensatz zu einfachen Framebuffer-Applikationen auch mehrere Client-Programme zulässt. Wie auch das X-Window-System soll es netzwerktransparent sein. Mit der Freetype-Bibliothek lassen sich außerdem geglättete Schriften darstellen.

Die Ressourcen-Anforderungen sind dabei sehr gering und sollen bei einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln bei einer Farbtiefe von 32 Bit und 253 Clients bei nur 2,5 MByte liegen. Das Server-Programm soll auf der Festplatte oder im ROM lediglich 125 KByte belegen.

Netwerkunterstützung sowie weitere Details kann man dabei vor der Übersetzung konfigurieren und so die Systemanforderungen weiter minimieren - im Extremfall sind weder ein TCP/IP Stack noch klassische Dateioperation erforderlich. Die Kommunikation mit den Applikationen findet dann in Shared-Memory-Bereichen statt.

Obwohl Xynth mit einer eigenen Widget-Bibliothek ausgestattet ist, wurden bereits Gtk+ und SDL portiert. So ist es sogar möglich, jedes Gtk+-Programm inklusive des GNOME-Desktops für Xynth zu übersetzen. Die Unterstützung von Gtk+ könnte auch die Akzeptanz unter den Embedded-Entwicklern erhöhen, da keine neue Lernphase für eine weitere Bibliothek anfällt. Auch an der Portierung der Qt-Bibliothek wird bereits gearbeitet.

Ebenfalls portiert wurden der Multimedia-Player Mplayer und Links, ein minimaler Browser mit Unterstützung für Grafiken und JavaScript.

Im Gegensatz zu vielen anderen Systemen soll das Xynth-API Thread-Sicherheit bieten, das heißt, mehrere gleichzeitig ausgeführte Instanzen behindern sich nicht gegenseitig. Die Entwicklung anspruchsvoller Anwendungen, bei denen verschiedene Darstellungen gleichzeitig aktualisiert werden sollen, wird so erleichtert.

Außer für Linux ist Xynth schon auf Windows GDI und den SDKs von Sonys PlayStation und PSP portiert. Mit der aktuellen Version 0.8.20 kann es auch auf dem Linux-Handheld GP2X der Firma Gamepark Holding eingesetzt werden.

Weitere Informationen sowie der unter der GPL lizenzierte Quellcode finden sich auf der Homepage des Projekts. [von René Rebe]


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ezhik 27. Mär 2006

Auweia, mir gehen zwar auch übermäßige Anglizismen auf den Geist, aber embedded devices...

heinz0r 24. Mär 2006

Das hast du auch richtig verstanden, nur Ashura hat da etwas verwechselt.

wanderaus 23. Mär 2006

hier, alter, ich war schon mal in korea, und wenn du meinst, sie sprechen dort englisch...

uziel 23. Mär 2006

Das wirkt sich nur auf die Wartbarkeit aus, da man jetzt einzelne Teile getrennt...

tinker 23. Mär 2006

Du irrst, 'controll' heist steuern und 'check' heist überprüfen/überwachen. Das Wort...



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