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Auch Samsung mit neuem SoC für Smartphones

ARM-Kern und Videofunktionen integriert

Im Rahmen des "Mobile World Congress" in Barcelona hat Samsung sein neues "System-on-a-Chip" (SoC) für mobile Geräte wie Smartphones und Navigationssysteme vorgestellt. Der Baustein namens "S3C6410" soll mit besonders vielen Betriebssystemen zusammenarbeiten.

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Wie auch Nvidias erstes SoC APX 2500, das auf dem MWC präsentiert wurde, basiert der neue Samsung-Baustein auf einem ARM11-Kern. Bei Samsung kommt allerdings die erweiterte Version ARM1176 mit 667 MHz zum Einsatz, die mit einer Vektor-FPU auch 3D-Grafiken flott berechnen kann - ob so flott wie brandneue Designs, muss sich aber erst noch zeigen. Samsung stellt die 3D-Fähigkeiten des Chips auch nicht besonders heraus, obwohl derartige Benutzeroberflächen bei Smartphones derzeit im Trend liegen.

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Vielmehr soll der S3C6410 nicht nur in Handys Platz finden, sondern auch in Navigationsgeräten (PNDs). Folglich ist auch hier keine eigene Funklogik integriert, sondern nur heute wesentliche Grundfunktionen wie die Wiedergabe von SD-Video mit 30 Bildern pro Sekunde. Im gleichen Format kann der Chip Bewegtbilder auch digitalisieren, als Codecs stehen ein nicht näher bezeichnetes MPEG4-Derivat und H.263/264 zur Verfügung. Die Ausgabe von analogem Video für Fernseher beherrscht das neue Samsung-SoC außerdem. Digitale Bildschnittstellen wie HDMI sind nicht vorgesehen.

Zu den Schnittstellen des Bausteins äußerte sich Samsung noch nicht, die Speicheranbindung beherrscht aber sowohl den Umgang mit SDRAM als auch mit stromsparenden DDR-Speichern (LP-DDR). Der Grafikkern soll Displays bis zu WVGA-Größe von 800 x 480 Pixeln ansteuern können. Im Gegensatz zu Nvidia, die voll auf HD und Windows Mobile setzen, will Samsung sofort Symbian, Linux und auch Windows Mobile als Betriebssysteme unterstützen. Das SoC dürfte der Nachfolger des im März 2007 vorgestellten S3C6400 sein, ob es auch wie dieses mindestens drei Chips für ein vollständiges System braucht, ist noch nicht bekannt.

Erste Muster des in 65 Nanometer gefertigten Chips will Samsung im Mai 2008 bereitstellen, die Serienfertigung soll im dritten Quartal 2008 aufgenommen werden.



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