
Rückschlag für Nvidia: Statt wie bisher die Tegra-Chips der Grafikspezialisten zu kaufen, kann LG nun eigene mobile SoCs entwickeln. Die Koreaner haben dazu ein weitreichendes Lizenzabkommen mit ARM geschlossen.

Ein Mindstorms-Kit von Lego und ein HTC-Desire mit entsprechender App: Das sind die Zutaten für einen ungewöhnlichen Lösungsweg für das 3D-Puzzle Megaminx. Die bunten Flächen des Zauberwürfels sortiert der Megaminxer in acht Minuten.

Die Kooperation zwischen dem Prozessorentwickler ARM und Microsoft nimmt konkretere Formen an. Der Softwarehersteller will nicht nur Windows 8 auf ARM-CPUs portieren, sondern auch bei der Chipentwicklung helfen.

Die von Intel-Mitbegründer Gordon Moore formulierte Vorhersage der fortlaufenden Verkleinerung von Halbleitern soll noch viele Jahre Gültigkeit behalten. Das sagte ARM-Chef Warren East dem Wall Street Journal.
Weil sie dem iPad 2, das in Kürze verkauft werden soll, großen Erfolg zutrauen, wollen die Apple-Konkurrenten ihre Tablets möglicherweise später als geplant auf den Markt bringen. Dies geht aus einem Bericht aus Taiwan hervor.

DeviceVM bietet sein Schnellstart-Linux Splashtop OS für weitere Hardwareplattformen an. Dazu wurde die Auswahl der WLAN-Treiber erweitert. Die leichtfüßige Linux-Distribution soll in fünf Sekunden einsatzfähig sein.

MWC 2011 In Barcelona hat Nvidia den Prototyp eines Tablets mit dem hauseigenen Quad-Core-Prozessor "Kal-El" vorgeführt. Der Chip soll noch 2011 auf den Markt kommen und mehr Tempo und höhere Auflösungen bei Tablets ermöglichen.

Apple sieht sich Berichten aus Taiwan zufolge nach einem neuen Lieferanten für den A4 und zukünftige ARM-Prozessoren um. TSMC soll im Rennen sein - dort wird auch Nvidias Tegra 2 hergestellt.
MWC 2011 Auf dem Mobile World Congress hat Qualcomm einen der ersten Quad-Cores für Handhelds wie Smartphones angekündigt. Die Version der ARM-Kerne verschweigt Qualcomm und verspricht dafür von 3D-Videos bis LTE alle gerade populären Funktionen.

Das nächste System-on-a-Chip von TI ist fertig. Der OMAP 5 arbeitet als eines der ersten Mobil-SoCs mit ARMs Cortex-A15-Kernen, denen weitere Cores für besondere Aufgaben zur Seite stehen.

Nvidia hat in einem sogenannten Whitepaper die Architektur der Grafikeinheit des Tegra 2 enthüllt. Das SoC, das in Smartphones und Tablets eingesetzt wird, hat neben seinen beiden ARM-Kernen für die CPU auch Grafikfähigkeiten zu bieten, die von programmierbaren Shadern bis hin zu Flash-Beschleunigung reichen.

Die Kette an Gerüchten über Nvidias Roadmap für mobile SoCs reißt nicht ab. Dass der Tegra 3 auf dem MWC vorgestellt werden soll, gilt als sicher. Nun gibt es erste Daten des Mobilprozessors, der sogar Blu-ray-Discs wiedergeben können soll.

Der Nachfolger des Dual-Core-Chips Tegra 2, der derzeit in neuen Android-Smartphones für Furore sorgt, könnte schon auf dem kommenden MWC 2011 in Barcelona vorgestellt werden. Auf Nvidias ersten ARM-Prozessor für Server und Desktops muss aber noch bis 2013 gewartet werden.

Der Nachfolger der Geode-SoCs ist da: AMD verkauft ab sofort die ersten Fusion-APUs unter dem Namen "G-Series" auch für Embedded-Anwendungen wie Auto-PCs. Mit Grafik und Speichercontroller sowie zwei Kernen benötigen die Chips ab 9 Watt TDP.
ARM und IBM arbeiten bei 14-Nanometer-Technik zusammen, um für Kunden den Wechsel auf die kleiner werdenden Chipstrukturen weniger riskant zu machen.

CES 2011 Die nächste Windows-Version wird auch SoCs (System-on-Chip) unterstützen und auf ARM-Prozessoren laufen, das kündigte Microsoft zur CES 2011 an. Windows 8 wird laut Microsoft auf ARM-Chips von Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments ebenso laufen wie auf den kommenden x86-SoCs von Intel und AMD.

Mehr Rechenleistung für Tablets, E-Book-Reader, Smartphones und Infotainmentsysteme fürs Auto verspricht Freescale mit seiner neuen Prozessorserie i.MX 6. Die Chips verfügen über ein bis vier ARM-Kerne auf Basis des Cortex-A9-Designs, die mit 1,2 GHz getaktet werden.

Zoran hat eine System-on-a-Chip-Lösung (SoC) angekündigt, die bei Videoaufnahmen mit CMOS-Sensoren den Rolling-Shutter-Effekt entfernen kann. Er entsteht durch die zeilenweise Auslesung des Sensors und verzerrt Bilder bei schnellen Bewegungen.

Ambarella will auf der CES 2011 in Las Vegas den Bildprozessor iOne als System-on-Chip (SoC) vorstellen, der Android als Betriebssystem für Camcorder und Digitalkameras etablieren soll.

Der Prozessorentwickler ARM hat Version 5 seiner Entwicklungswerkzeuge veröffentlicht. Mit dem Developer Studio 5 DS-5 lassen sich Linux- und Android-Kernel auf einer Vielzahl von Plattformen entwickeln und optimieren.

DeviceVM bietet sein Schnellstart-Linux Splashtop OS zum Download an. Die leichtfüßige Linux-Distribution startet einen auf Googles Chromium basierenden Browser und soll in fünf Sekunden einsatzfähig sein.

Nvidia hat erste Details zu seinem kommenden SoC Tegra 2 verraten - darunter auch Benchmarks. Demnach sollen die beiden ARM-Kerne des Chips bei typischen Smartphone-Anwendungen die doppelte Leistung von aktuellen Geräten wie Googles Nexus One erreichen.

Für seine Touchscreen-Oberfläche hat Embedded-Hersteller Profusion auf die Enlightenment Foundation Libraries (EFL) zurückgegriffen. Das Embedded-System kommt in der Kühlschrankserie von Electrolux zum Einsatz und soll nicht nur Rezepte ausgeben können.

Intel bestückt seine Embedded-Atoms E600 demnächst mit FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) von Altera. Damit sollen Industriebereiche erschlossen werden, die eine besonders flexible Plattform benötigen.

Für den bereits angekündigten neuen Kern Cortex A15 hat ARM nun auch einen neuen Grafikkern der Serie Mali vorgestellt. Er soll sich in OpenGL ES und auch in DirectX programmieren lassen und besteht aus bis zu vier Shadereinheiten.

Linaro hat seine Werkzeugsammlung in der Version 10.11 veröffentlicht. Die GCC-basierten Compiler wurden aktualisiert. Der von Linaro angepasste Linux-Kernel wurde für den Einsatz auf dem ARM-Prozessor Cortex-A9 optimiert.
Marvell hat mit dem Armada XP einen recht leistungsstarken ARM-Prozessor mit vier Rechenkernen vorgestellt. Er ist in erster Linie für kleine Server gedacht, mit 1,6 GHz getaktet und soll besonders effizient sein.

Das schon länger angekündigte Pandaboard mit TIs OMAP-Prozessor 4430 wird nun ausgeliefert. Es kostet in den USA nur 174 Dollar. Mit dem Board lassen sich mobile Anwendungen für Android, Meego und Ubuntu entwickeln.

Die Wine-Entwickler haben Teile ihrer Windows-APIs für ARM-Prozessoren angepasst. Damit laufen beispielsweise Windows-CE-Anwendungen unter Wine auch auf der ARM-Plattform. Treiber für Gallium3D mit Direct3D bleiben in dieser Version noch außen vor.
Marvell kündigt mit dem Armada 628 einen neuen ARM-Prozessor an, der über drei Kerne verfügt, die mit bis zu 1,5 GHz getaktet sind. Damit soll der Chip hohe Leistung bei langen Akkulaufzeiten bieten.

Unter dem Namen Beowulf Elastic R haben Entwickler ein Rechner-Cluster aus zehn Beagleboards zusammengestellt. Das Cluster für unter 2.000 US-Dollar soll vor allem bei statistischen Berechnungen so leistungsfähig sein wie ein Großrechner.

IDF Intels SoC mit dem bisherigen Codenamen "Tunnel Creek" ist fertig. Der Chip mit Atom-Kern soll unter anderem in der Automobilelektronik und in Tablets zum Einsatz kommen. Dafür gibt es ein cleveres System, das Langlebigkeit garantieren soll.

ARM will mit seinem neuen Prozessordesign Cortex-A15 in neue Leistungsregionen vordringen, bei weiterhin geringer Leistungsaufnahme. Mit maximal vier Kernen und Taktfrequenzen von bis zu 2,5 GHz sollen die Prozessoren etwa die fünffache Leistung aktueller Smartphone-CPUs erreichen.
Der Chipfertiger Globalfoundries hat ein erstes sogenanntes Technology Qualification Vehicle (TQV) für ARMs Dual-Core-Prozessor Cortex A9 in einem 28-Nanometer-Prozess gefertigt. Entsprechende Chips sollen bei geringerem Stromverbrauch deutlich mehr Rechenleistung bieten und verdoppelte Standbyzeiten erlauben.
Die bisher vor allem in mobilen Geräten zu findenden ARM-Kerne sollen in Zukunft auch wichtige Funktionen erhalten, die sie für den Einsatz in Servern qualifizieren. Das gab ARM auf der Konferenz Hotchips in Stanford bekannt.

Verschiedene asiatische Quellen berichten unabhängig voneinander, Apple plane noch für 2010 einen kleinen Bruder des iPads. Das Gerät soll ein ebenso gutes, aber kleineres Display besitzen und bereits als Vorserie hergestellt werden.

Intel will seine Position bei SoCs für Kabelmodems stärken und übernimmt dafür einen Konzernbereich von Texas Instruments. Intel setzt dabei auf seinen Atom-Prozessor.

Das deutsche Unternehmen Keith & Koep liefert nun die sechste Generation seiner Trizeps-Computer aus. Die Embedded-Systeme sind so klein, dass sie auf eine Platine von 6,7 x 3,7 Zentimetern passen. Als Verbindung für I/O und Display dient folglich auch ein SO-DIMM-Port.

Server fürs Rechenzentrum mit dem Stromverbrauch eines Mobiltelefons, daran arbeitet das US-Startup Smooth-Stone. Das 2008 gegründete Unternehmen konnte jetzt 48 Millionen US-Dollar zur Umsetzung seiner Pläne einsammeln.

Den nach eigenen Angaben ersten mobilen Prozessor mit zwei Kernen im Design des Cortex-A9 und mit Unterstützung für DDR3-Speicher liefert ST Micro ab sofort aus. Noch gibt es nur Musterstückzahlen des System-on-a-Chip, das neben Dual-Core und sparsamem Speicher auch sonst gut ausgestattet ist.

Automobilzulieferer Robert Bosch Car Multimedia hat den Embedded-Spezialist Montavista beauftragt, Linux-basierte Softwaresysteme zu entwickeln. Zunächst soll ein Linux-System für Multimediageräte in Automobilen entstehen.

Das neue Beagleboard xM von Texas Instruments (TI) bietet einen höher getakteten ARM-Cortex-A8-Prozessor und mehr Arbeitsspeicher. Die Spezifikationen und das Layout des Beagleboards hat TI vollständig offengelegt, alternativ kann der Minicomputer auch kostengünstig erworben werden.

Nicht nur die kleinen ARM-Prozessoren für Smartphones und Tablets haben inzwischen die Gigahertz-Grenze durchbrochen. Auch seit Jahren etablierte Bausteine profitieren nun von verkleinerten Strukturbreiten. So soll die Serie "Sitara" von Texas Instruments nun deutlich schneller sein und trotzdem weniger elektrische Leistung benötigen.
Computex Wieder war für die Computex die Billig-Offensive für eine neue Gerätekategorie erwartet worden, und wieder findet die Revolution nicht statt. Dabei haben die taiwanischen Hersteller bei ihren Ankündigungen von eigenen Tablets diesmal vieles richtig gemacht. Spät dran sind sie trotzdem.

Computex Unter dem Namen Linaro haben ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und Texas Instruments ein neues Projekt gegründet und in Taiwan vorgestellt. Linaro soll die Entwicklung von Software für Geräte mit ARM-Prozessoren beschleunigen, die entsprechenden Werkzeuge sollen offengelegt werden.

Computex Microsoft hat zwar für Tablet-PCs ein geeignetes Betriebssystem, doch für die aufkommende Generation der Tablets ohne Tastatur für den Consumer-Markt eignet es sich nur bedingt. Windows Embedded Compact 7 alias Windows CE7 soll das ändern.
Computex Der unter anderem von Google und HTC in ihren Smartphones verbaute Prozessor Snapdragon erscheint zur Computex in einer neuen Version. Mit zwei Cores und bis zu 1,2 GHz soll er nicht mehr nur in Handys, sondern auch in Tablets zum Einsatz kommen.

Computex Jen Hsun-Huang bittet um Geduld: Erst im Herbst will sich Nvidia zu seinem SoC Tegra 2 äußern, das als ein Hoffnungsträger für günstige Tablets gilt. Auch sonst war Nvidias Auftaktveranstaltung zur Computex bis auf eine neue Grafikkarte arm an Neuigkeiten.

Der Chef des Chipdesigners ARM hat sich zu möglichen Übernahmegesprächen mit Apple geäußert. Seine Aussage gegenüber dem Guardian lässt alle Möglichkeiten offen.

Apple soll die Absicht haben, ARM Holdings zu kaufen. Damit könnte Apple den Rest der Branche von ARM-Technologie ausschließen. Das wäre eine Kriegserklärung an die gesamte Konkurrenz.