Zoran: Bändigung des Rolling-Shutter-Effekts

Zahlreiche Digitalkameras sind mit CMOS-Sensoren(öffnet im neuen Fenster) ausgerüstet und nehmen damit nicht nur Standbilder, sondern immer häufiger auch Videos auf. Filmt der Anwender dann Objekte, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, entstehen die unerwünschten Bilder, die vornehmlich als diagonale Verzerrungen in Erscheinung treten. Auch wenn die Kamera zu schnell geschwenkt wird, kommt es zum Rolling-Shutter-Effekt.
Den wieder herauszurechnen, erfordert eine hohe Rechenleistung, die Zorans SoC-Lösung besitzen soll. Damit sollen außerdem 3D-Videoaufnahmen platzsparend gespeichert werden können. Sie bestehen eigentlich aus zwei unabhängigen Videostreams und beanspruchen normalerweise doppelt so viel Platz auf dem Speichermedium wie eine 2D-Aufnahme.
Zoran(öffnet im neuen Fenster) vergleicht bei der Aufnahme die beiden als H.264 aufgenommenen Videostreams und erfasst Gemeinsamkeiten in den einzelnen Videobildern. So soll eine Reduktion der Dateigröße um 40 Prozent möglich sein.
Wann erste Kameras mit Zorans(öffnet im neuen Fenster) neuer Chiplösung auf dem Markt erscheinen sollen, ist nicht bekannt.



