Für Server

1 Terabyte RAM für ARM-Prozessoren

Die bisher vor allem in mobilen Geräten zu findenden ARM-Kerne sollen in Zukunft auch wichtige Funktionen erhalten, die sie für den Einsatz in Servern qualifizieren. Das gab ARM auf der Konferenz Hotchips in Stanford bekannt.

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Die ARMs, die in mehreren Generationen und bald auch mit mehreren Kernen nahezu jedes Smartphone und zahllose andere Geräte antreiben, haben für andere Einsatzgebiete ein grundlegendes Problem: Sie sind reine 32-Bit-Prozessoren. Damit ist der Adressraum auf 4 GByte begrenzt, was für Server viel zu wenig ist.

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Laut The Register hat ARM nun angekündigt, noch bis zum Ende des dritten Quartals 2010 Spezifikationen fertigzustellen, um dieses Limit zu weiten. Ganz überwinden kann es ARM offenbar nicht, AMD brachte das mit einem Kniff durch die Erweiterung der Register fertig.

Stattdessen setzt ARM auf Erweiterung des Adressraums allein, und zwar von 32 auf 40 Bit. Das ergibt dann schon 1 Terabyte Speicher, der aber in 4-GByte-Blöcken eingeblendet werden muss. Das Verfahren ist bekannt und erprobt: Intel hatte es beim Pentium Pro und folgenden Prozessoren als "Physical Adress Extension" mit zusätzlichen Datenleitungen gelöst.

Dass die im Vergleich mit x86-CPUs sehr schwachbrüstigen ARMs nun in Servern landen sollen, wofür PAE eine Voraussetzung ist, entspricht einem Trend. Sogar Intels Atom verbauen einige Hersteller mittlerweile in Servern. Das Startup Smooth-Stone entwickelt auch schon ARM-Prozessoren für Server.

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